Apfelkuchen

Heute morgen haben wir uns unsere Reformationsbrötchen wieder beim Bäcker gekauft. Letztes Jahr hatte ich mich ja im Backen von Reformationsbrötchen versucht, das könnt ihr hier nachlesen.

Keks unterwegs

Deshalb habe ich heute mein neustes Backbuch eingeweiht und habe gleich mal den Apfelkuchen vom Titelbild nach gebacken. Es handelt sich um das Buch „Backschätze – Rezepte für die Seele“ von Sabine Schlimm und Anne-Katrin Weber, welches vom GU Verlag herausgebracht wurde. Seit fast einem halben Jahr schleiche ich nun schon um dieses Buch herum und endlich ist es in meinem schon so vollen Bücherschrank eingezogen. Ich werde euch bald noch ein paar andere Rezepte aus dem Buch zeigen. Bei uns gab es heute den Apfelkuchen, weil ich unbedingt am Blogevent „Veräppelt“ von Ein Keks für Unterwegs teilnehmen und am liebsten auch gewinnen möchte. :)

Ich kann euch sagen, ihr müsst ihn nach backen. Denn das ist ein super leckerer Kuchen, der an die Kindheit erinnert.

Apfelkuchen

Zunächst stellt man den Mürbeteig her, dafür braucht ihr 250g Mehl, 60g Zucker, 1Prise Salz, 1 Ei und 125g kalte Butter. Wichtig ist, dass man den Teig nach dem kneten noch einmal in den Kühlschrank stellt. In der Zwischenzeit kann die Marzipanmasse hergestellt werden. Dafür werden 100g Marzipan, 125g weiche Butter, 75g Zucker, 3 Eier, abrieb einer Zitrone und 50g Mehl gemischt. Wenn die Springform eingefettet ist, muss der Mürbeteig auf dem Boden gedrückt und am Rand ein Stück hoch gezogen werden.  Darauf muss dann die Marzipanmasse gegossen werden. Jetzt müssen ca. 4 Apfel geschält und halbiert werden und die Oberfläche sollte noch fächerförmig eingeschnitten werden bevor sie auf den Kuchen gelegt werden. Nach 40 min bei 180°C im Backofen kann man sich ihn schmecken lassen.

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Torte zum 60. Hochzeitstag

Hey Naschkatzen,

ich hatte die Ehre zur Diamentenen Hochzeit der Großeltern meines Freundes eingeladen zu werden. Wer kann schon so etwas von sich behaupten? Ich glaube die Zahl ist wirklich gering. Außerdem wurde eine Torte bei mir in Auftrag gegeben. Ich hatte mir schon vor Ewigkeiten ein Rezept von einer amerikanischen Internetseite von Google übersetzten lassen. Die Übersetzung war so abenteuerlich, dass ich gleich beschloss den Kuchen einmal vor zu backen. Bei dem Versuch habe ich mich auch nicht getraut den gesamten Teig in meine Springform zugeben, weil Backpulver im Teig ist und im Rezept auch stand, dass man die Form nur halb bis dreiviertel voll machen darf. Ja, der Kuchen ist aufgegangen aber nicht so stark, dass ich nicht alles in die Springform hätte geben dürften. Die Herausgeber dieses Rezeptes haben auch noch ein Himbeermousse dazu empfohlen, welches zwischen die Torte sollte. Bei meinem Test wollte ich gleich ausprobieren wie es schmeckt, aber das Mousse war eher eine Soße und ich hatte schon Angst, ich müsste nun jeden Tag dieses Mousse herstellen, bis es mir gelingt. Aber ich war so gescheit und stellte den Becher in den Kühlschrank, am nächsten Morgen, als ich mir meine Milch fürs Frühstück aus dem Kühlschrank holte, sah ich den Becher und war positiv beeindruckt von meinem Können, denn ich konnte den Becher auf den Kopf drehen und nix lief davon.

Zwei Tage vor dem Hochzeitstag stellte ich mich wieder in meine Küche und backte nur den Kuchen. Die meiste Zeit benötigten die 4 Orangen, deren Saft ich für den Teig brauchte. Ich habe schon den Wunsch geäußert, dass ich mir zu Weihnachten eine große, ordentliche  Zitronen-/ Orangenpresse wünsche. Außerdem hatten diese Mistdinger so kleine Kerne, dass sie die Löcher der Presse verstopften. Keine Ahnung warum wir jetzt Orangen mit 1000 mini Keren züchten und nicht die normalen mit vielleicht 10 Großen? Ansonsten ist mir der Teig gut gelungen.

Am Abend vor dem Ereignis habe ich nun noch das Mousse zubereiten müssen, den Kuchen teilen und das Mousse dazwischen geben. Ich war schon ganz ordentlich vom Tag geschafft, denn ich hatte über acht Stunden auf Arbeit verbracht und mich dann noch fast drei Stunden ins Auto gesetzt, um von Bayern über Thüringen, Sachsen-Anhalt wieder nach Thüringen zu fahren (das war die kürzeste Strecke). Das gute war, dass das Mousse pünktlich zu Beginn des Fußballspieles fertig wurde und sich beide Halbzeiten im Kühlschrank abkühlen und ich mich ausruhen durfte. Danach haben wir die Torte zusammen gebaut und mit einer Marzipandecke überzogen, die allerdings zu klein war, weswegen wir sie noch dünner ausrollen mussten. Dadurch schimmerte das Himbeermousse durch – das soll so :). Obendrauf haben wir noch ein paar Marzipandiamanten gelegt. Das hat alles bis 0 Uhr gedauert. Die Torte hat im Kühlschrank übernachtet. Am Morgen haben wir die Torte in die Gaststätte gebracht und als wir zum Kaffee wieder kamen sprach mich die Kellnerin an, dass sie sich nicht an meine Torte getraut hat, weil sie Angst hatte, dass sie auseinander fliesen könnte. Ich sprach ihr Mut zu, obwohl mir nicht ganz wohl dabei war. Aber die Torte lies sich gut schneiden und nichts lief auseinander. Mir stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Die Torte war angenehm durchgezogen und sehr lecker, jedoch machte sie auch sehr statt. *****

Princess Torte – Schwedische Geburtstagstorte

Hey Naschkatzen,

ich habe die beste Torte seit langem gebacken. Wie ich auf die Idee gekommen bin? Durch die Medien, die erzählt haben, dass alle Schweden zur Geburt der kleinen Prinzessin  am Donnerstag diesen Kuchen essen wollten. Normalerweise wird diese Torte traditionell zum 16. Geburtstages eines Mädchens gegessen.  Diese ist mit grün gefärbten Marzipan überzogen, zur Geburt der Prinzessin haben die Konditoren die Marzipadecke rosa gefärbt.

Mein Rezept habe ich wieder mal bei Chefkoch gefunden. Ich war gestern Abend beim Backen nicht mehr so auf der Höhe und so sind mir ein paar kleine Fehler unterlaufen – HUPS. Alles hat diesmal schon beim Trennen der Eier angefangen, das zweite Ei ging kaputt und so musste ich für den Eischnee neue Eier trennen, zum Glück habe ich genug eingekauft. Dafür gab es heute richtig tolles Rührei :) . Ich rührte den Teig zusammen, hob den Eischnee  darunter und füllte alles in die Springform. Dabei dachte ich mir so: „Hoffentlich geht der Teig schön auf! Oh nee, dafür benötigt man Backpulver und Mehl.“ – manchmal sollte man auch zwischen den Zeilen (1 und 3) lesen. So rührte ich das Mehl und Backpulver in der Springform noch unter den Teig. Nach dem Backen und Abkühlen muss man den Teig teilen. Er war so fluffig, dass sich das als sehr schwierig herausstellte und der Deckel bekam leichte Risse. Das Abheben lies sich mit einem Palettel und einem sehr schmalen Brettchen gut realisieren. Auf den Boden sollte nun die Marmelade verteilt werden, ich habe ein 250g Glas leicht erwärmt, dadurch lies es sich sehr gut auf dem Teig verteielen.  Danach wird noch eine Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker aufgeschlagen und etwa die Hälfte auf die Marmelade verteilt. Nachdem der Deckel wieder aufgesetzt wurde sollte die restliche Sahne als Kuppel aufgetragen werden. Dafür hat meine Sahne beim besten Willen nicht gereicht, aber aus diätischen Gründen habe ich mich gegen einen zweiten Becher entschieden. Ich denke wichtiger als die Kuppel ist das überall ein bischen Sahne ist, damit die Marzipandecke auch noch mal ein kleines Stück bewegt/korrigiert werden kann. Ich hatte bei Xenos gesehen, dass die auch bereits gefärbtes Marzipan (250g)  haben und so konnte ich mir die Sauerrei mit dem grün färben ersparen. Ich habe mir vor einer Weile eine Blackpapier-Matte gekauft, diese eignet sich prima zum Ausrollen von Marzipan und da ich kein Nudelholz zur Hand hatte, habe ich einfach die Rolle der Frischhaltefolie verwendet. Das hat besser geklappt, als ich es mir erträumt hätte. Die Marzipandecke habe ich mit der Backpapier-Matte auf die Torte gelegt und vorsichtig abgehoben. Zum Schluss einfach den Rand sauber mit einem kleinen Messer abschneiden und fertig ist die Torte.

Für den Geschmack bekommt die Torte eine 1+ mit * und ich verstehe die Schweden nicht. Wieso können die eine so tolle Torte so selten essen.

Geburtstagskuchen mit der Katz

Hey, zum Geburtstag muss es doch was besonderes geben dachte ich mir. So habe ich mich für das Backen eine Hello-Kitty-Torte entschieden. Das Rezept dafür fand ich bei Chefkoch.de. Beim Eischnee und Eigelb schlagen gab es keine Probleme, aber kurz darauf schon. Ich hatte eigentlich gecheckt das ich meine Zutaten zusammen habe. Nur wenn man dann noch mal in eine andere Küche umzieht und vergisst alles mitzunehmen wird so ein Sonntagabend zum Horrortrip. Wo soll man die fehlenden Zutaten herbekommen? In meinem Fall 2 Pck. Vanillepuddingpulver. Nach einer halben Stunde hatte ich sie tatsächlich noch aufgetrieben. Aber meine Problemphase ging weiter. Das Puddingpulver sollte mit dem Mehl in das Eigelb. Aber irgendwie war es zu wenig Flüssigkeit, wodurch ich nur noch kleine Klumpen hatte. Und diese verschwanden natürlich auch nicht beim Unterheben (das war meine letzte Hoffnung). Ich wusste auch nicht was ich hätte noch versuchen können, so hab ich den Teig mit den kleinen Klümpchen gebacken. Am nächsten Tag habe ich die Formen ausgeschnitten und mit Schokosahne zusammen geklebt. Ich habe nur 600g Sahne – statt 1000g verwendet und soll ich euch noch was sagen? Ich habe auch noch Massen über :) also 400g denke ich sollten reichen. Ich war ein wenig faul und habe die Marzipandecke nicht selbst ausgerollt, diese habe ich bei uns im Karstadt entdeckt :) tolle Erfindung – ich habe Marzipan noch nie selbst ausgerollt aber dafür Fondant und das hat so böse geklebt, dass ich darauf keine Lust hatte. Fondant (die Reste vom letzten Mal) habe ich rosa gefärbt und daraus die Schleife geformt. Die Augen sind aus einfachen Mocca Bohnen und die Nase ist ein einzelnes Gummibärchen von Hussel :). Die Torte hat toll geschmeckt und auch meine Sorge wegen der kleinen Klümpchen ist fast unnötig gewesen – es hat keiner deshalb was gesagt.