Brownietorte und Macarons die Zweite

Hey Naschkatzen,

ich habe euch doch erzählt, dass ich die Brownietorte gleich noch mal backen sollte. Und das habe ich auch getan. Diesmal habe ich den Brownieboden und das Erdbeercoulis am Vorabend vorbereitet. Ich habe gehofft, wenn ich die Erdbeercoulis am Vorabend mache, dass sie dann so weit ausgehärtet und gekühlt ist. Trotzdem ist mir beim Auftürmen abgerutscht, nicht ganz so stark wie beim letzten Mal. Aber so viel schicker sah es auch nicht aus, dass ich noch ein Foto hätte machen wollen. Lecker ist sie, das ist keine Frage.****

Meine Schwester hatte Geburtstag und da haben wir uns zum gemütlichen Brunch getroffen. Alle haben etwas mitgebracht. Wir haben eben die Brownietorte, einen Mexikanischen Avocadodip gemacht (ja mein Freund, mehr dazu später) und noch ein paar Macarons. Das Rezept, für die Macarons habe ich von der Sweet&Easy Seite auf Sixx, welches es nur als Video gibt. Einige wertvolle Tipps, die ich noch nicht kannte, sind dabei  gewesen. Als Erstes sollte man das Eiweiß schon zwei  Tage vor dem Backen trennen, damit schon etwas Flüssigkeit entzogen wird. Dies habe ich nicht ganz geschafft, denn es waren nur 24h. Dafür habe ich versucht Trick Zwei richtig zu machen. Nachdem die Marcarons auf das Blech gespritzt wurden sind, soll man mit der flachen Hand von unten an das Backblech hauen um Luftblässchen entweichen zu lassen, damit die Spitzen weg gehen. Das hat nur bei denen ganz gut funktioniert, die ich mit genügend Druck aus dem Spritzbeutel auf das Blech gespritzt habe. Zum Ende hätte ich öfter den Rest im Spritzbeutel zusammen quetschen sollen. Ich hatte ebenfalls durch Zufall natürliches Rote Bete Farbpulver im Haus, aber so richtig Farbe hat der Teig nicht angenommen. Es ist wirklich wichtig, dass man keine flüssige Farbe nimmt, damit der Teig nicht auseinander läuft. Tipp Nummer Drei war mir bereits bekannt. Man soll die frisch aufgespritzten Marcarons vor dem Backen erstmal 1h trocknen lassen. Ich habe meinen süßen Marcarohälften (es waren zwei volle Beche) mit warmer Johannesbeermarmelade zusammen geklebt. Das hat wirklich ganz gut gehalten, außer wenn eine Beere dazwischen war. Vielleicht werde ich es das nächste Mal noch pürieren. Auch sehr lecker.*****

Macarons

Die zwei Backerein haben noch nicht ausgereicht um unsere Küche komplett in ein undurchschaubares Versuchslabor umzugestalten. Denn ich wollte meiner Schwester eine selbst gefüllte Bentobox schenken. Wir hatten alles geöffnet: Eine Dose Mais, ein Schälchen mit Cherrytomaten, eine Packung Wiener Würstchen, eine Packung mit Mozzarellabällchen, eine Pfanne voll mit Hackbällchen, und einen Topf mit Reis und von jedem brauchten wir nur eine mini kleine Menge. Ich hatte mir im Internet ein paar Bilder und Anleitungen angeschaut. Die meisten waren auf englisch oder in unlesbaren Schriften (zu mindest für mich) geschrieben. Deshalb habe ich einfach versucht, wie man verschiedene Formen aus Reis herstellen kann. Dafür muss der warme Reis in eine Frischhaltefolie geben werden, in dieser kann man ihn in die gewünschte Form drücken und auskühlen lassen. Beim nächsten mal Reis kochen habe ich nach dem anschwitzen des Reises blaue Speisefarbe (flüssige) dazu gegeben und nach dem Kochen sah der Reis auch wirklich noch blau aus, puh :). Ich habe blau verwendet, weil mir gerade kein anderes Gericht/Gebäck einfällt, wo ich  sonst noch blaue Farbe hätte nutzen wollen. Aber die Gesichter der Kollegen, als es bei mir blaue Reisrester gab, waren es in jeden Fall wert. Ich habe noch eine Legostein-Box gekauft und in diese sollte der mexikanische Avocadodip. Ansonsten lagen noch viele Liebesperlen und Sonnenblumen- und Kürbiskerne mit verzierten Augen herum. Das verzieren ließ sich mit Zuckerschrift sehr gut machen, wenn es alles schön abgetrocknet und soweit entfettet war. Da es bei diesen Vorbereitungen natürlich auch schnell Abend geworden ist, haben wir ein Fischbrot (das gab es bei meinem Freund zu Kindertagen) und eine Komposition mit Hackbällchen an gelben Reis gegessen. So toll sieht unser Abendbrot leider nicht immer aus. Und meine Schwester hat sich riesig gefreut, denn sie hatte gleich etwas für die Fahrt.

Reis Versuch Abendbrot Bentobox unten Bentobox oben

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Jam Drops Marmeladenkekse

Oh hey Naschkatzen,

bei meinem heutigen Rezept fällt mir gerade auf, dass ich es schon wieder von der Zucker,Zimt&Liebe Seite habe. Aber ich brauchte auch unbedingt bunte Kekse, denn ich wollte sie zur Einschulung verschenken. Sie sind auch wirklich gut angekommen. Das ist das perfekte Rezept für abends, wenn man schon langsam müde wird. Man rührt alle Zutaten zu einem fluffigen Teig zusammen. Dann nimmt man den Teig mit einem Teelöffel und rollt ihn zu kleinen Kugeln zusammen. Auf dem Blech drückt man die Kugeln mit den Fingern noch etwas platt. Ich habe mit einem kleinen schmalen Deckel Löcher in den Teig gedrückt und mit einem Löffelstiel die Marmelade versucht in die Löcher zu schupsen. Am Anfang hatte ich etwas sehr flüssige Marmelade die hat beim Backen den Keks sehr weich gemacht  und sah bei weiten nicht so toll bunt aus. Bei den 3 Keksen wo mir das passiert ist, habe ich nochmal Marmelade nachgefüllt und sie nochmal einen Moment in den Ofen gelegt. Diese Kekse brauchen einen größern Abstand als 1cm. Nach 15min Backzeit sind sie fertig. Selbst meine großen Kollegen haben die Kekse die noch übrig waren sehr gelobt.

Party Cupcakes

Meine Küche ist wirklich nicht klein, aber der Platz in den Schränken ist nicht so reichlich. Bei mir sammeln sich mitlerweile bestimmt 9-10 verschiedene Gläser mit selbstgemachter Marmelade. So habe ich beschlossen zu der Party eines Freundes Cupcakes gefüllt mit Marmelade mitzubringen. Darauf hin habe ich mir meine tolle Cupcake-Zeitschrift geschnappt und drauf los gesucht. Es gab viele Rezepte die ausscheiden mussten, weil das Topping untransportabel ist. So bin ich bei Blumen-Cupcakes geladet. Das Rezept ist sehr simpel und ohne tolle Zutaten. Nach dem Backen und Auskühlen habe ich die Mitte ausgestochen, mit Erdbeermarmelade gefüllt und mit dem Teigdeckelchen wieder verschossen. Das hat bei allen, außer einem sehr gut geklappt. Nur meine Idee, dass ich dabei Marmelade verbrauche, ist nicht so recht gelungen. Nach dem Rezept sollte man aus Marzipan Blüten kneten und sie damit verzieren. Ich habe in meinem Schrank noch so ganz niedliche Blüten aus Esspapier gefunden. Deshalb habe ich etwas von dem Frischkäse-Frosting zubereitet, um die Blumen auf den Cupcakes festzukleben.

Weil das Rezept so schlicht war, entschied ich mich noch die Brownie-Cupcakes auszuprobieren. Außerdem bekommen die kein Topping und sind damit einfach zu transportieren. Zunächst soll die Butter und Schokolade geschmolzen werden und dann in den Teig geben werden. Zuletzt kommen noch klein gehackte Walnüsse mit in den Teig. Die Masse ist ganz fest und lässt sich nur schwer in die Förmchen verteilen. Ich stelle sie in den Ofen und denke wenn die Masse warm wird (was derzeit nur kleine Berge waren) , rutscht sie sicherlich zusammen und sieht dann wie ein ganz normaler Cupcake aus. Nein, dass tut dieser Teig nicht und so drücke ich sie nach ein paar Minuten zurecht. Nach 30min sollen die Brownies fertig sein. Meine Stäbchenprobe ist aber erst nach ca. 45min negativ. Als die Cupcakes ausgekühlt sind nehme ich sie aus dem Blech, sie sind wirklich sehr fest. Das macht mich stutzig und ich probiere einen. Er schmeckt gut, wie ein Brownie nicht wie ein Cupcake. Nur lässt er sich nicht oder sehr schlecht aus seiner Papierhülle entfernen. Nach 15min habe ich dann alle mit einem Messer, eher so wie man Kartoffeln schält aus ihrer Pelle heraus gebracht. Ich denke beim nächsten mal werde ich Silikonhüllen verwenden, in der Hoffnung das sich diese besser ablösen.

Auf der Party angekommen habe ich die ganze Schinderei vergessen und nach etwas anfänglicher Skepsis wird auch alles aufgegessen und alle haben beim Essen ein lächeln im Gesicht. Das ist doch das beste Lob für die Zuckerbeckerin. ****

Aber es gab noch eine andere Zuckerbäckerin auf der Party, die mich mit meinen Cupcakes hat sehr alt aussehen lassen. Aber seht selbst:

Princess Torte – Schwedische Geburtstagstorte

Hey Naschkatzen,

ich habe die beste Torte seit langem gebacken. Wie ich auf die Idee gekommen bin? Durch die Medien, die erzählt haben, dass alle Schweden zur Geburt der kleinen Prinzessin  am Donnerstag diesen Kuchen essen wollten. Normalerweise wird diese Torte traditionell zum 16. Geburtstages eines Mädchens gegessen.  Diese ist mit grün gefärbten Marzipan überzogen, zur Geburt der Prinzessin haben die Konditoren die Marzipadecke rosa gefärbt.

Mein Rezept habe ich wieder mal bei Chefkoch gefunden. Ich war gestern Abend beim Backen nicht mehr so auf der Höhe und so sind mir ein paar kleine Fehler unterlaufen – HUPS. Alles hat diesmal schon beim Trennen der Eier angefangen, das zweite Ei ging kaputt und so musste ich für den Eischnee neue Eier trennen, zum Glück habe ich genug eingekauft. Dafür gab es heute richtig tolles Rührei :) . Ich rührte den Teig zusammen, hob den Eischnee  darunter und füllte alles in die Springform. Dabei dachte ich mir so: „Hoffentlich geht der Teig schön auf! Oh nee, dafür benötigt man Backpulver und Mehl.“ – manchmal sollte man auch zwischen den Zeilen (1 und 3) lesen. So rührte ich das Mehl und Backpulver in der Springform noch unter den Teig. Nach dem Backen und Abkühlen muss man den Teig teilen. Er war so fluffig, dass sich das als sehr schwierig herausstellte und der Deckel bekam leichte Risse. Das Abheben lies sich mit einem Palettel und einem sehr schmalen Brettchen gut realisieren. Auf den Boden sollte nun die Marmelade verteilt werden, ich habe ein 250g Glas leicht erwärmt, dadurch lies es sich sehr gut auf dem Teig verteielen.  Danach wird noch eine Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker aufgeschlagen und etwa die Hälfte auf die Marmelade verteilt. Nachdem der Deckel wieder aufgesetzt wurde sollte die restliche Sahne als Kuppel aufgetragen werden. Dafür hat meine Sahne beim besten Willen nicht gereicht, aber aus diätischen Gründen habe ich mich gegen einen zweiten Becher entschieden. Ich denke wichtiger als die Kuppel ist das überall ein bischen Sahne ist, damit die Marzipandecke auch noch mal ein kleines Stück bewegt/korrigiert werden kann. Ich hatte bei Xenos gesehen, dass die auch bereits gefärbtes Marzipan (250g)  haben und so konnte ich mir die Sauerrei mit dem grün färben ersparen. Ich habe mir vor einer Weile eine Blackpapier-Matte gekauft, diese eignet sich prima zum Ausrollen von Marzipan und da ich kein Nudelholz zur Hand hatte, habe ich einfach die Rolle der Frischhaltefolie verwendet. Das hat besser geklappt, als ich es mir erträumt hätte. Die Marzipandecke habe ich mit der Backpapier-Matte auf die Torte gelegt und vorsichtig abgehoben. Zum Schluss einfach den Rand sauber mit einem kleinen Messer abschneiden und fertig ist die Torte.

Für den Geschmack bekommt die Torte eine 1+ mit * und ich verstehe die Schweden nicht. Wieso können die eine so tolle Torte so selten essen.

Linzer Cupcakes mit Zimthäubchen

Hey Naschkatzen,

oh ich finde gar keine Zeit mehr, seit dem ich 40h arbeiten gehe. Aber ich kann euch beruhigen zum Backen komme ich ab und zu noch. Nur das ich früher fast immer direkt nach dem Backen geblogt habe. Die letzten Male hatte ich kaum Zeit den Kuchen auszukühlen zu lassen. Ich will mich wieder bessern.

Der Anlass für die Linzer Cupcakes war die erste Grillparty dieses Jahres. Ich bin immer noch in Österreich. Deshalb wollte ich Linzer Torte in irgendeiner Form backen. Da ich mich schon mal an einer Linzer Torte vor gut zwei Jahren probiert habe und das war eine sehr klebrige Angelegenheit. Also musste ein neues Rezept her – in meinem Cupcakebuch des Vertrauens habe ich es schließlich gefunden. Dank Wikipedia weiß ich mittlerweile, dass die Linzer Torte nicht ihren Namen aus der Stadt in Oberösterreich hat, sondern das es nur eine Gattungsbezeichnung ist. In Österreich wird sie mit Ribiselgelee (rote Johannesbeere) und in Südbaden mit Himbeermarmelade gebacken. Ja die Marmelade wird mit gebacken, dass ist ja eher was untypisches für eine Torte.

Da das Rezept von vor zwei Jahren mit Himbeermarmelade so gut geschmeckt hatte, entschloss ich mich wieder Himbeermarmelade zu verwenden. Die Cupcakeform sollte halb mit Teig gefüllt werden, dann einen Klecks Marmelde und dann noch mal mit Teig bedecken. Fast ganz einfach, nur hab ich das Gefühl das jeder Cupcaketeig immer fester wird als der vom Mal davor. Das andere Merkmal einer Linzer Torte ist, dass Gittermuster aus Teig oben drauf. In dem Rezept war der Vorschlag das man es mit Sahne daraufspritz (ich finde die Idee super), aber bei uns war es einfach zu warm und die Sahne hilt nur mit Ach und Krach, also nur ein kleines Türmchen.  Darauf kam noch eine Priese Zimt und fertig waren die sehr leckeren Cupckes, die geschmacklich etwas an Weihnachten erinnerten.