Kastenkuchen und Blog-Geburtstags-Gewinnspiel

Ich habe heute einen Marmor-Kastenkuchen für euch und daran ist nicht nur ein Rezept geknüpft sondern auch noch einen Suchauftrag. Ich suche nichts. Sondern der Küchenhersteller Dassbach sucht die Werbemodels aus den 50er Jahren, als das Unternehemen mehr als 40.000 Küchen in kurzer Zeit verkauft hat. Wenn ihr eine von den Damen kennt, sie müssten über 70. Jahre sein, dann meldet ihr euch einfach bei Dassbach. Mich würde es auch interessieren was aus den Damen geworden ist. Habt ihr euch die Fotos angesehen? Die Posen sind doch schon wirklich sehr lustig.

Nun zu meinem Kastenkuchen, die Idee kommt von Jeanny. Sie hat das Rezept im vergangenen Jahr gepostet und seit dem wollte ich es auch schon mal ausprobieren. Als ich meine Ausstechförmchen durchsuchte, stellte ich fest, dass ich nur einen Hasen, einen Tannenbaum und die Freiheitsstatue mit ebenen Boden besitzte. Aber alle passten nicht so richtig zu dem Anlass. Also bin ich in den nächsten Backshop gegangen und suchte ein neutrales Ausstechförmchen mit flachen Boden, da blieben auch nur noch Ein oder Zwei in der Auswahl übrig.
Als dieses Problem aus dem Weg geräumt war brauchte ich nur noch eine Menge Zeit um das Rezept nach zu backen. Ich versuchte es in ca. 2,5 Stunden und das wurde sehr eng, denn jeder Kuchen brauch ca. 40-60min im Ofen. Außerdem sollte man noch den ersten Kuchen etwas auskühlen lassen um sich nicht komplett die Finger beim Ausstechen zu verbrennen und damit der Kuchen nicht gleich auseinander bricht. Beides habe ich geschafft, so eine Aluminiumform heizt sich ganz ordentlich auf. Ich habe den Kuchen nur kurz für euch fotografiert und dann eingepackt und zu einer Geburtstagsfeier mitgenommen. Nach anfänglichen Zögern haben sich doch fast alle zu einem kleinen Stück hinreißen lassen. In der Mitte gab es dann einige tolle Stückte, wo sofort die Ausstechform zu erkennen war. Nur hatte ich da keine Kamera griffbereit.

Marmor-Kastenkuchen

So entsteht auch die Idee zu meinem Gewinnspiel. Außerdem feiert mein Blog heute schon zum dritten Mal Geburtstag. Zu Gewinnen gibt es eine schöne Back-Wundertüte. Wenn ihr in den Lostopf gelangen wollt, müsst ihr mir verraten: Was erkennt ihr in dem Kuchen? Es geht dabei nicht um den richtigen Kommentar, sondern um eure Fantasie. Hinterlasst einfach ein Kommentar unter diesem Beitrag bis  31.8.2013. Ich werde den Gewinner per E-Mail informieren und nach seiner Anschrift (nur in Deutschland) fragen.

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Ich habe die Back-Wundertüte gerade fertig gestellt. Wer noch Lust auf dieses Blog-Geburtstags- geschenk hat, muss noch schnell seine Idee zum Kuchen äußern. Bisher wurde die Form noch von keinem Kreativen erkannt.

Back-Wundertüte

 

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Die richtige  Lösung ist: Teekanne. Ich danke euch für die vielen schönen Ideen.

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Schoko-Käsekuchen

Hey Naschkatzen,

ich meld mich mal wieder und zwar mit einem Bericht über den Schoko-Käsekuchen vom letzten Wochenende. Ich habe ihn in einer großen Runde angeboten und im Nu war er alle, s0dass ich komplett vergessen habe ein Foto zu schießen. Bei vielen Essern  kommen auch viele Meinungen und Verbesserungen zusammen, diese habe ich versucht am Ende fest zu halten. Mir hat der Schoko-Quarkkuchen sehr gut geschmeckt. Im Buch war noch der Hinweis „bleibt lange frisch“ – kann ich mir auch gut vorstellen, aber nur wenn er nicht noch schneller alle ist.

Er ist relativ zeitaufwendig zuzubereiten und ich hab irgendwie alle Schalen, die ich gefunden habe auch eingesaut. So kann man die lange Zeit, die der Kuchen im Ofen verbringt sinnvoll mit  abwaschen verbringen :) . Ansonsten ist das Rezept aus dem Buch Schokokuchen zum Dahinschmelzen nicht so wirklich schwierig umzusetzen. Wenn nicht gar einfach. Zunächst macht man den Boden- und Streuselteig und stellt ihn kalt. Anschließend alle anderen Zutaten zusammen kneten und dann den Eischnee vorsichtig unterheben und auf den Boden gießen und mit Streuseln bedecken. Dann gehts auch schon für ne Stunde in den Ofen.

Jetzt zu den Kommentaren von den Mitessern: „Er ist mir nicht Schokoladig genug“ war am häufigsten zu hören, sowie  „Der sieht nach  Schokokuchen aus, schmeckt aber nicht danach“. (Ja er schmeckt nicht so schokoladig wie manch andere Schokokuchen – deshalb denk ich einfach mehr Schokolade reinhauen und dann wird das schon.) „Er schmeckt zu quarkig“ (ist ja auch ein Quarkkuchen :) dagegen ist nix zu machen), „des mit der Zitrone ist aber komisch“ (Ich liebe Kuchen und Plätzchen die mit Zitrone gebacken sind und so bin ich der Meinung: es war einfach klasse.)

Was ich noch besonders zu erwähnen glaube ist, dass man keine Küchenmaschine für den Kuchen benötigt und deshalb werde ich mir das Rezept merken. Das nächste mal kommt mehr Schokolade rein – Versprochen.