Laktosefreier Guinness-Kuchen

Wenn man Besuch bekommt, der Laktose nicht verträgt, ist es nicht so sehr schwierig ein geeignetes Kuchenrezept zu finden. Man kann fast jedes Rezept auch laktosefrei backen. Ich habe mir aus der LECKER Christmas 2013 das Rezept für den kleinen Guinness-Kuchen herausgesucht und es etwas abgewandelt. Aber man muss seine Gedanken beim Backen zusammen nehmen oder sich die anderen Zutaten vorher heraussuchen. So war es zu mindest bei mir, die ganze Zeit habe ich daran gedacht und dann ist doch fast die Butter statt der Magarine  im Teig gelandet. Einen Tag vor dem Backen habe ich ca. 40g Rosinen und 35g Cranberries in Guinness  eingelegt (die Beeren sollten bedeckt sein). Da das Rezept für einen kleinen Kuchen gedacht ist benötigt man eine 18cm Ø Springform oder man sollte generell die doppelte Menge nehmen. Dann muss man die Form fetten (Achtung mit Öl oder Margarine) und eine Tafel laktosefreie Schokolade in kleine Stücke schneiden. Ich habe leider nur Vollmilch (warum darf die eigentlich Vollmilch heißen?) bekommen, war aber auch o.k.! Danach habe ich 150g Margarine und 120g Zucker schaumig gerührt und 3 Eier untergemischt, 125g Mehl, 2EL Backkakao und 2TL Backpulver dazugegeben und zum Schluss die Schokolade und die inzwischen beschwipsten Früchte untergerührt. Etwas Guinnes benötigt man nach dem Backen, ihr könnt also die übrige Flüssigkeit gleich aufheben. Dann kommt der Teig in die Springform, er sollte etwa 1h bei 170°C backen und nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie bedeckt werden. Wenn der Kuchen fertig  ist (Stäbchenprobe) diesen mit etwas Guinness begießen. Zur Verschönerung habe ich den Kuchen zum Servieren noch mit Staubzucker bestreut.

Laktosefreier Guinness-Kuchen