Macarons

Hey Naschkatzen
Ich bin gerade dabei meine ersten Macarons zu backen. Ich betone meine Ersten, weil einiges noch nicht so stimmt. Ich kann euch noch nicht sagen woran es liegt, meine erste Vermutung ist, dass ich die gemahlenen Mandeln aus der Tüte verwendet habe. Die werden mit den Schalen gemahlen und im Rezept steht, dass es Mandeln ohne Haut sein sollen. Aber ich habe momentan noch keine Möglichkeit, die Mandeln so fein zu hacken und deshalb hab ich mich dann für die aus der Tüte entschieden. Mein Rezept ist dieses mal von Lecker.de .
Die Oberfläche ist nicht so schön glatt, sondern eher mit Luftbläschen durchzogen. Sie sind deutlich flacher, als die man so auf Abbildungen sieht. Bei dem ersten Blech hatten sie alle so kleine Spitzen/ Hauben, aber ich habe gerade gesehen, dass es mir bei meinem zweiten Blech schon besser gelungen ist. Ich habe auch beim zweiten Blech versucht sie höher zu bekommen. Jedoch ist mir das nicht so gelungen, sie sind etwas auseinander gelaufen. Ich bin mir jetzt sicher, dass so eine Macarons Backform eine ziemlich sinnlose Erfindung ist, denn auch bei meinem aller ersten Versuch sind alle Rund geworden. Wenn man sich ein bisschen anstrengt, dass direkt daneben liegende gleich groß hin zu bekommen, geht das. Denn zu einen Macaron, gehören zwei Teile, quasie ein Topf mit Deckel und das hat bei den 49 Macarons, die es bei mir heute geworden sind gestimmt. Dabei gibt es bei mir glaube alle erdenkliche Größen (zwischen Mini und Groß).
So, nun zum Zusammenrühren aller Zutaten: Es ist wirklich einfach, wenn man es Schritt für Schritt, wie im Rezept beschrieben steht, macht. Ich will euch nur so viel sagen, ich habe den Eischnee 10min steifgeschlagen. Im Rezept wurde die Masse gedrittelt, ich wollte mich erst mal an einer Farbe probieren, gefühlt ist wirklich viel Lebensmittelfarbe im Teig gewesen, doch es war immer noch zu wenig. Das nächste Mal werden sie Farbintensiver, versprochen! Die Ganache-Füllung (Ganache kommt aus dem französischen, es ist eine Mischung aus Schokolade, Sahne oder feiner Butter, dafür gibt es kein deutsches Wort. Aber Achtung es kann auch Esel oder Schafskopf, als Schimpfwort bedeuten!) ist so eine kleine Menge, dass ihr bei der Zubereitung aufpassen müsst, dass euch nicht der selbe Fehler unterläuft wie mir. Die Sahne habe ich zum Aufschlagen in eine schmale, hohe Rührschüssel geben, durch die geringe Menge hat mein Rührgerät allerdings gar nicht gegriffen. Bei meinem Ersten Blech hatten ja alle Macarons so ein kleine Spitze und wenn man diese dann zusammen kleben will, rutschen sie im Liegen wieder auseinander. Wisst ihr wie ich mir vorkommen bin? Wie in dem Sprichwort: „Warum sind alle Bananen krumm, weil keiner in den Urwald zog und die Bananen grade bog.“ So laufe ich aller Minuten in die Küche und zentriere die Deckel zum Unterteil. In der Hoffnung das es bald aushärtet. Trotz alledem, sie schmecken und dass ist doch die Hauptsche. ***

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