Kokos-Mascarpone-Kuchen

Heute gibt es nur einen kurzen Beitrag. Ich habe noch einen Monat lang jede Menge um die Ohren. Wenn diese zeitraubende Phase vorbei ist, melde ich mich wieder häufiger bei euch. Bis dahin läuft mein Blog erstmal auf Sparflamme.
Bei uns gab es einen Kokos-Mascarpone-Kuchen. Zum Glück waren wir genug Menschen, damit jeder nur ein Stück bekommt, wegen der Kalorien. Ansonsten hat der Kuchen sehr gut geschmeckt, alles mit vielen Kalorien schmeckt ja gut. Das Rezept habe ich  von Lecker.de. In meiner Variation waren nicht ganz so viele Kokosraspeln drin und ich habe statt den Kirschen ein paar Erdbeeren oben drauf gelegt und ein paar süße Brombeeren. Der Jahreszeit zuschulden waren es Erdbeeren aus dem Frost. Ich liebe diese Beeren und deshalb kann ich auch nach der Saison nicht komplett darauf verzichten.  Alle die Lust auf ein gut schmeckenden Kuchen haben oder einige Gäste zu Besuch bekommen, sollten dieses Rezept auch ausprobieren.****

Kokos-Mascarpone-Kuchen

Erdbeertarte aus Frankreich

Ich melde mich heute schon wieder mit einem neuen Beitrag, denn es läuft schon wieder ein neues, schönes Blogevent mit dem absoluten passenden Thema für diese Zeit „Fernweh Rezepte“. Ausgerichtet wird es von Ann-Katrin. Ich lese ihren Blog am liebsten früh nach dem aufwachen, noch mit leicht verquollenen Augen an meinem Handy, dass ist ein schöner Start in den Tag.

Als ich von diesem Event gelesen habe kamen mir viele Ideen, vor allem von Dingen die ich in letzter Zeit schon gebacken habe. Die Marcarons aus Frankreich, Brownies aus Amerika, Dänische Stapeltorte von unseren nordischen Nachbarn und die Sacher-Pops aus Österreich. So viel Fernweh und jetzt träume ich mich mit meinem Schokoladenkuchen nach Italien. Zumindest war das mein Plan bis gestern. Denn ich habe ein tolles Buch mit Rezepten aus der italienischen Küche. Aber da ist keines drin, was ich mit Erdbeeren hätte backen können. So muss das Rezept noch etwas warten. Die Saison für die beste Nuss der Welt ist immer so kurz, so dass man keine Gelegenheit auslassen sollte. Also habe ich alle meine Rezept-Sammlung gewälzt und danach die Bücher und schließlich habe ich in Kleine Kuchen von GU die Lösung für mein Problem gefunden – Erdbeertarte aus Frankreich. Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr endlich mal Paris zu besuchen. Damit ist es auch nicht verkehrt, schon heute von der französischen Küche zu träumen. Was mir heute an dem Rezept gut gefallen hat, es musste nicht gebacken werden. Normalerweise bin ich davon immer nicht so begeistert, aber bei der Wärme beschwere ich mich nicht. Erst beim Belegen der Erdbeeren fiel mir ein, dass ich schon (vor 1 Jahr) mal eine Erdbeertarte aus Frankreich gemacht hatte, die mir davon gelaufen war. Heute ist es auch ein bisschen auseinander gelaufen, aber bei weitem nicht so schlimm wie damals. :)

Erdbeertarte

Für den Boden habe ich 140g zerkrümelte Kekse, 1 EL Zucker und ca. 80g geschmolzene Butter vermischt und auf dem Boden meiner Tarteform verteilt. Das ist etwas mehr als im Buch geschrieben ist, denn meine Form ist etwas größer und ich hatte noch die Kekse im Haus und den Rest wollte ich nicht aufheben. Während der Boden im Kühlschrank etwas aushärtete hatten wir genügend Zeit um auf das nächste Erdbeerfeld zu fahren und erstmal kräftig zu Frühstücken und natürlich haben wir uns auch einige Erdbeeren mit gebracht. Dann musste ich nur noch den Pudding kochen. Dazu müssen ca. 270ml Milch, Mark aus einer Vanilleschote, 2EL Butter und 4EL Puderzucker aufgekocht werden. Dann kommt dort hinein ca. 30ml Milch mit darin eingerührten 3EL Speißestärke und 3 Eigelbe und das Ganze wird noch mal aufgekocht. Das muss schnell gehen und immer gerührt werden, sonst wird es klumpig. Im Rezept stand, dass man den Pudding durch ein Sieb drücken soll, in mir kam die Angst hoch, das ich mit dieser Aktion mein einziges Sieb komplett kaputt mache. Aber ich kann euch erleichtern, dem war nicht so. Ich hatte ja genug Erdbeeren, so dass ich die Früchte nicht in Scheiben schneiden musste sondern nur halbiert habe. Statt Pistazien habe ich lieber Minzeblättchen genommen, der Farbkontrast ist damit ja auch gegeben. Durch die Minze ist es angenehm sommerlich frisch.****

Erdbeertarte

Brownietorte und Macarons die Zweite

Hey Naschkatzen,

ich habe euch doch erzählt, dass ich die Brownietorte gleich noch mal backen sollte. Und das habe ich auch getan. Diesmal habe ich den Brownieboden und das Erdbeercoulis am Vorabend vorbereitet. Ich habe gehofft, wenn ich die Erdbeercoulis am Vorabend mache, dass sie dann so weit ausgehärtet und gekühlt ist. Trotzdem ist mir beim Auftürmen abgerutscht, nicht ganz so stark wie beim letzten Mal. Aber so viel schicker sah es auch nicht aus, dass ich noch ein Foto hätte machen wollen. Lecker ist sie, das ist keine Frage.****

Meine Schwester hatte Geburtstag und da haben wir uns zum gemütlichen Brunch getroffen. Alle haben etwas mitgebracht. Wir haben eben die Brownietorte, einen Mexikanischen Avocadodip gemacht (ja mein Freund, mehr dazu später) und noch ein paar Macarons. Das Rezept, für die Macarons habe ich von der Sweet&Easy Seite auf Sixx, welches es nur als Video gibt. Einige wertvolle Tipps, die ich noch nicht kannte, sind dabei  gewesen. Als Erstes sollte man das Eiweiß schon zwei  Tage vor dem Backen trennen, damit schon etwas Flüssigkeit entzogen wird. Dies habe ich nicht ganz geschafft, denn es waren nur 24h. Dafür habe ich versucht Trick Zwei richtig zu machen. Nachdem die Marcarons auf das Blech gespritzt wurden sind, soll man mit der flachen Hand von unten an das Backblech hauen um Luftblässchen entweichen zu lassen, damit die Spitzen weg gehen. Das hat nur bei denen ganz gut funktioniert, die ich mit genügend Druck aus dem Spritzbeutel auf das Blech gespritzt habe. Zum Ende hätte ich öfter den Rest im Spritzbeutel zusammen quetschen sollen. Ich hatte ebenfalls durch Zufall natürliches Rote Bete Farbpulver im Haus, aber so richtig Farbe hat der Teig nicht angenommen. Es ist wirklich wichtig, dass man keine flüssige Farbe nimmt, damit der Teig nicht auseinander läuft. Tipp Nummer Drei war mir bereits bekannt. Man soll die frisch aufgespritzten Marcarons vor dem Backen erstmal 1h trocknen lassen. Ich habe meinen süßen Marcarohälften (es waren zwei volle Beche) mit warmer Johannesbeermarmelade zusammen geklebt. Das hat wirklich ganz gut gehalten, außer wenn eine Beere dazwischen war. Vielleicht werde ich es das nächste Mal noch pürieren. Auch sehr lecker.*****

Macarons

Die zwei Backerein haben noch nicht ausgereicht um unsere Küche komplett in ein undurchschaubares Versuchslabor umzugestalten. Denn ich wollte meiner Schwester eine selbst gefüllte Bentobox schenken. Wir hatten alles geöffnet: Eine Dose Mais, ein Schälchen mit Cherrytomaten, eine Packung Wiener Würstchen, eine Packung mit Mozzarellabällchen, eine Pfanne voll mit Hackbällchen, und einen Topf mit Reis und von jedem brauchten wir nur eine mini kleine Menge. Ich hatte mir im Internet ein paar Bilder und Anleitungen angeschaut. Die meisten waren auf englisch oder in unlesbaren Schriften (zu mindest für mich) geschrieben. Deshalb habe ich einfach versucht, wie man verschiedene Formen aus Reis herstellen kann. Dafür muss der warme Reis in eine Frischhaltefolie geben werden, in dieser kann man ihn in die gewünschte Form drücken und auskühlen lassen. Beim nächsten mal Reis kochen habe ich nach dem anschwitzen des Reises blaue Speisefarbe (flüssige) dazu gegeben und nach dem Kochen sah der Reis auch wirklich noch blau aus, puh :). Ich habe blau verwendet, weil mir gerade kein anderes Gericht/Gebäck einfällt, wo ich  sonst noch blaue Farbe hätte nutzen wollen. Aber die Gesichter der Kollegen, als es bei mir blaue Reisrester gab, waren es in jeden Fall wert. Ich habe noch eine Legostein-Box gekauft und in diese sollte der mexikanische Avocadodip. Ansonsten lagen noch viele Liebesperlen und Sonnenblumen- und Kürbiskerne mit verzierten Augen herum. Das verzieren ließ sich mit Zuckerschrift sehr gut machen, wenn es alles schön abgetrocknet und soweit entfettet war. Da es bei diesen Vorbereitungen natürlich auch schnell Abend geworden ist, haben wir ein Fischbrot (das gab es bei meinem Freund zu Kindertagen) und eine Komposition mit Hackbällchen an gelben Reis gegessen. So toll sieht unser Abendbrot leider nicht immer aus. Und meine Schwester hat sich riesig gefreut, denn sie hatte gleich etwas für die Fahrt.

Reis Versuch Abendbrot Bentobox unten Bentobox oben

Brownietorte

Hey Naschkatzen,

am 19.05.2013 war „Word Backing Day“ dazu gibt eine Webseit mit 100 tollen Rezepten. Ich habe trotz dieser schönen Webseite ein anderes Rezept ausprobiert. Es ist das Titelbild der LECKER Backery N°1 – Special 2013, eine Brownietorte mit Mascarpone und Erdbeercoulis. Ganz so toll ansehnlich wie auf dem Cover der Zeitung ist mir das nicht gelungen. Das könnte daran gelegen haben, das man den Teig in einer 18cm ø Springform backen sollte und ich habe eine 24cm ø genommen. Und vielleicht hätte ich mir mehr Zeit für die 2 Schichten obendrauf nehmen sollen. Was ich auch nicht verstanden habe, warum die Schlagsahne nur halbsteif geschlagen werden soll. Vor allem da bei mir alles abgerutscht ist. Ja, vielleicht hätte ich nicht gleich die Erdbeermasse darauf geben dürfen (vor allem wenn sie noch warm ist), aber da ich sie mit Gelierzucker eingekocht hatte, dachte ich mir es gibt ihm Stabilität. Falsch! Trotz alledem er hat so gut geschmeckt. Von den 8 Leuten, die von dem Kuchen mitessen durften, haben sich gleich Zwei gefunden, die sich den Kuchen zum Geburtstag gewünscht haben. Und dann werde ich es hoffentlich besser machen. Eigentlich gehört da nicht viel große Backleistung dazu, nur eben Geduld und genug Schüsseln. *****

Brownietorte

Post aus meiner Kücher

Hey Naschkatzen,

ich kann euch etwas tolles Berichten. Vor ein paar Wochen habe ich mich bei dem Projekt Post aus meiner Küche angemeldet. Das gibt es jetzt zum 2. Mal, diesmal unter dem Motto “Very Berry“. Wie ihr gemerkt habt, war es ja auch bei mir in den letzten Berichten immer sehr beerig. Das Thema hat mich einfach inspiriert und seid mal ehrlich, wer kann jetzt schon an den tollen Früchten vorbei gehen? Keiner!
Ich habe meiner Tauschpartnerin, die man zugelost bekommt, wenn man angemeldet ist, “Erdbeer-Kuchen im Glas“ geschickt; mit den besten Zutaten die ich finden konnte. Ich habe frische Eier vom Hof der Großeltern bekommen und die Erdbeeren habe ich noch kurz vorm Regen mit meiner Schwester vom Erdbeerfeld gepflückt. Mein Rezept war sonst ähnlich dem Rezept vom 27. Mai nur habe ich noch den Abrieb einer Zitrone hinein gegeben und ausnahmsweise die gute Butter durch reine Pflanzenmargarine ersetzt. Meine Partnerin hatte mich gebeten laktosefrei zu backen. Als ich das gelesen habe, dachte ich, ja das ist gar nicht möglich und dabei hatte ich doch schon genau gewusst was ich backen wollte. Nach einem Gespräch mit einer Freundin, die schon fast alle „ohne-Phasen“ (Fleisch, Laktose, Nicht-Bioprodukte) durch hat, habe ich gemerkt, dass ohne Laktose backen gar nicht so schwer ist und bei meinem nächsten Einkauf kam dann auch Sojamilch und laktosefreie Milch mit. Beim Aufschlagen meines Rezeptes habe ich festgestellt das ich gar keine Milch (bzw. Milchersatzprodukt) benötigte. So gab es die Woche Soja-Erdbeer-Shakes, welche ich euch sehr empfehlen kann.
Ich habe meiner Tauschpartnerin 4 Gläser geschickt und habe von ihr ein Kanadisches Beerenbrot mit Himbeeren und Erdbeer – Kokos – Marmelade bekommen. Es schmeckt sehr gut und sieht wirklich sehr lecker aus.

Mandeltarte mit Erdbeermus

Hey Naschkatzen,

Es gibt  im Netz auch noch 2-3 andere Back-Blogs, oh ja ich bin bei weiten nicht die einzige mit der Idee. Natürlich freue ich mich über alle, die meinen Blog lesen, es sind fast 3000 Klicks *juhu*. Vor einiger Zeit bin ich auf den Blog von Jeanny Zucker, Zimt & Liebe gestoßen, dem ich seit diesem Moment verfallen bin. Die Rezepte klingen alle gut. Jedoch hat mein Tag gar nicht so viele Stunden, dass ich all die Rezepte nachbacken könnte und außerdem wer soll das alles essen. Nun das erste Rezept was ich von diesem Blog ausprobiere – Cheesecake Tarte. Es hat irgendwie wirklich lange gedauert, alles muss ständig für eine halbe Ewigkeit in den Kühlschrank und damit hat sich das bei mir über 2 Nachmittage gezogen. Wenn du ein Rezept suchst was man prima voreireiten kann, dann ist es dieses und erst wenn der Besuch kommt holte man die wohl schönste Tart aus dem Kühlschrank. Ich habe die Dekoration meiner Schwester übergeben und sie hat eine Erdbeermus mit Stücken (aus selbst geernteten Erdbeeren) über diese Käse-Madel-Tarte gegeben. Die Tarte war der Hammer und leider viel zu schnell alle. *****

Tarte aux fraises

Hey Naschkatzen,

ich habe es endlich geschafft ein Rezept aus dem Koch- und Backbuch „Mastering the Art of French Cooking“ (1961) der Julia Child zu backen. Das Buch steht seit über einem Jahr in meinem Schrank. Oh mein Gott, wie die Zeit verrinnt! Ihr habt doch ganz bestimmt den Film “Julie & Julia“ (2009) gesehen, der ist sogar für einen Oscar nominiert gewesen. Also wenn ihr den Film noch nicht kennt, dann geht in die nächste Videothek oder ihr kauft ihn euch gleich. In diesem versucht Julie alle 524 Rezepte aus dem Kochbuch in nur einem Jahr nachzukochen und zubacken.
Das Kochbuch soll den amerikanischen Hausfrauen die französische Küche näher bringen. Ich wollte etwas traditionelles aus dem Buch backen. Bei den Worten Frankreich und Kuchen fällt mir gleich die Tarte aux pommes (mit Äpfeln) ein, euch auch? So war es klar, es muss eine Tarte geben. Im Buch sind ca. 11 Variation abgedruckt, ich habe mich für die Tarte aux fraises (mit Erdbeeren) entschieden. Das Buch ist ganz schön schwierig aufgebaut, in den einzelnen Rezepten gibt es ständig Querverweise zu jeder Schicht einzeln. Ja und dann ist es in Englisch (amerikanisch) und man muss alle Masseinheiten noch umrechnen.
Mal sehen wie mir das gelingt. Ich hab in jeden Fall eine schöne Dekoration für den Kuchen, damit wird es schon nicht schieflaufen. Ich berichte wie es weitergeht.

Ich habe eine normal große Tarteform für die Tarte aux fraise verwendet. Für den Boden habe ich 225g Mehl; 180g weiche Butter; 5,5 EL kaltes Wasser; 2,5 EL Zucker und eine Prise Salz verknetet und in der ausgefetteten Form ca. 20min bei 200°C backen lassen. Ich denke ihr solltet es etwas länger im Ofen lassen. Der Boden hat sich nur schwer aus der Form lösen lassen.
Darauf kommt eine Schicht mit roter Johannesbeermarmelade. Ich habe etwas weniger als im Rezept verwendet, ca. 150g, die ich in der Mikrowelle noch kurz erwärmt habe. Wiederum darauf soll eine Creme, an der ich fast verzweifelt bin. Warum nur fast, weil alles so schnell gehen muss und ich gar keine Zeit hatte. Es sieht aus wie Vaniellepudding und schmeckt auch fast so. Ich glaube beim nächsten Mal werde ich auch lieber Vaniellepudding nutzen. Also zu den Zutaten 180g Zucker und 5 Eigelb 2-3min mixen dann 80g Mehl hinein sieben und alles in 400ml warme Milch geben. Bei mittlere Hitzen schlagen (besser ist glaube ich rühren) und zum kochen bringen. Achtung das brennt schnell an, mir auch beinahe. Nun noch Vanielleextrakt und 15g Butter unterrühren und vom Herd nehmen. Die Creme ca.1,5cm stark auf dem Boden verteilen und nun dürfen die Erdbeeren darüber verteilt werden. Nun soll noch einmal eine Schicht Marmelade darüber, aber dass habe ich mir geschenkt. Außerdem bin ich der Meinung Tortenguss wäre besser, damit das alles mehr Stabilität bekommt und nicht wie bei uns auf dem Teller auseinander rutscht. Es hat trotzdem toll geschmeckt :) .***

Bon appétit!