Cheesecake-Brownies-Kuchen mit Blaubeeren

Ich habe für meine Kollegen die Cheesecake-Brownies aus der LECKER Backery Spezial 2013-N°3 gebacken. Der Kuchen ist sehr gut angekommen. Es ist eine Bombe, die im Mund zerplatz. Einerseits der schokoladige Brownieboden, dann die Käsecreme oben drauf, die auch beim Schüssel auskratzen schon schmeckt und dann noch die Heidelbeeren. In der Zeitung ist angegeben das man ca. 1¾ Stunden + Wartezeit braucht. Da ich erst Sonntagabend gebacken habe, war mir das schon ganz schön lang, aber ich habe nur eine dreiviertel Stunde gebraucht. Letztens habe ich einen Quarkkuchen gesehen mit Obstpünktchen daruf. Das fand ich so schön, dass ich es auch ausprobieren musste. Ich habe mich leider für die gefrorenen Beeren entschieden, darum musste ich mich mit einem Handschuh bewaffnen um keine blauen Finger zu  bekommen. Die Blaubeeren habe ich ca. 15min abtropfen lassen bevor ich sie auf dem Teig verteilt habe. Also diese Feinarbeit nicht so Wert legt oder frische Beeren nimmt, kann da nochmal in der Zeit sparen.  Statt den vorgeschriebenen 60-70min war mein Kuchen auch nur 50min in der Röhre, denn er ist oben schon lecker braun gewesen und beim Anschneiden haben wir noch leicht weichen Brownieboden vorgefunden, mhh. Wenn ich jetzt hier so schreibe könnte ich gleich wieder in die Küche gehen und noch einen backen, der ist wirklich so lecker.

Cheesecake-Brownie-Kuchen

Die Springform (entweder Quadratisch 24x24cm oder Rund Ø 26cm) mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten. Frisches Obst waschen und trocken tupfen und bei gefrorenem Obst die Flüssigkeit abgießen. 200g Zartbitterschokolade und 150g Butter schmelzen lassen. In einer Rührschüssel 3 Eier, 200g Zucker und 1 Prise Salz 5min verquirlen. Jetzt 1EL Zuckerrübensirup und die geschmolzene Schoko-Butter-Masse dazu geben. Zum Schluss noch 130g Mehl und 1TL Backpulver in den Teig sieben und kurz unterrühren. Der Brownieteig ist damit fertig und darf in die Springform gefüllt werden. Nun in einer neuen oder sauber ausgespülten Schüssel 100g weiche Butter und 130g Zucker cremig rühren. Dazu 4 Eier und nach und nach noch 600g Frischkäse unterrühren. Die Käsemasse darf nun auf den Brownieteig gegeben werden. Zum Schluss die Beeren obendrauf geben oder wer mag darf sie natürlich auch unter den Käse ziehen.

Stück Cheesecake-Brownie-Kuchen

Brownies, weiß oder zartbitter?

Schokolade (Einsendeschluss: 23.6.2013) Ich wollte unbedingt an noch einem Blogevent teilnehmen, weil mir mein Erstes so viel Freude bereitet hat. Da ich meinem Freund versprochen habe Brownies zu backen, habe ich damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. In meinem zweiten Blogevent geht es nämlich um „Schokolade“, welches von Tomateninsel.de ins Leben gerufen wurde. Tomateninsel und Schokolade, ein bisschen komisch klingt das ja schon, aber der Name hat nichts mit dem schönem Schoko-Thema zu tun. Die Rezepte für meine heutigen Brownies habe ich von meiner Cousine bekommen, nach dem wir nicht mehr aufhören wollten uns an diesen Sünden satt zu naschen.

Als ich mich am Donnerstag Morgen in die Küche begeben habe, waren dort schon ohne Ofenwärme 29°C, eine angenehme Arbeitstemperatur! Zwischendurch hatte ich auch mächtig die Nase voll, weil von 4 Eiern, die ich für das erste Rezept brauchte, mir bei allen etwas Schale mit in die Schüssel fiel. Zum Glück besserte sich meine Laune zum zweiten Brownie-Rezept, denn da brauchte ich meinen Trick, mit dem man Eierschale mit Hilfe von Eierschale aus der Schüssel angelt, gar nicht. Das habt ihr ja sicher auch schon mitbekommen, dass dies nicht mit den Fingern oder einem Löffel machbar ist. Aber an der Eierschale bleibt es irgendwie haften. Warum das so ist, kann ich euch nicht verraten.

Für die weißen Brownies habe ich 1 Stück Butter und 1 Tafel Weiße-Schokolade im Topf geschmolzen. 4 Eier und 250g braunen Zucker werden am besten mit  Handrührgerät verrührt, bevor dann die abgekühlte Schoko-Butter-Masse unterzogen werden kann. Noch 250g Mehl, ca. 2 TL Backpulver unterrühren, dies habe ich alles mit einem Ablecklöffel  (Teigschaber) immer schön am Rand der Schüssel entlang gemacht. Zum Schluss kommen noch 3 Tafeln Weiße-Schokolade in kleinen Stücken und 250g gehackte Nüsse (Walnüsse und Mandeln) unter den Teig. Alles auf ein gut gefettetes Backblech verstreichen und für ca. 30min in dem Ofen bei 180°C backen lassen.

Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, sind die Zartbitterschoko-Brownies nicht so hoch wie die Weißen, das wird einer Seits daran liegen, dass sie ohne Backpulver gebacken sind und anderer Seits daran, dass ich mich mit den Zutaten verrechnet hatte. Aber nichts desto trotz haben sie Allen geschmeckt. Sie sind bei weiten nicht so süß wie die weißen Brownies. Ich habe 200g Butter, 250g Zartbitterschokolade, 2 EL Karamellsirup und 150g braunen Zucker im Topf schmelzen lassen, wobei man immer wieder umrühren sollte. Dann habe ich wieder 4 Eier in einer Schüssel aufgeschlagen und mit einem Vanillearoma begossen und verrührt. Wie bei dem ersten Rezept habe ich die kalte Schokoladen-Masse mit einem Teigschaber untergerührt. Dazu noch 200g Mehl, 4 EL Kakao und jetzt beim Bloggen stelle ich gerade fest, dass doch noch 1 TL Backpuver hinein gehört hätte. Wie auch immer, jetzt sind sie gebacken und nicht nur das, sondern sogar schon aufgegessen. Nach dem Unterheben der restlichen Zutaten hatte ich auch hier alles auf ein gefettetes Blech gestrichen und bei ebenso 180°C nur ca. 20min gebacken. Aber vom Gefühl her finde ich, dass ich mit meinem neuen Ofen alle meine Kuchen zeitiger aus dem Ofen holen kann, als dies in den Rezepten angegeben ist.

Für euch gibt es jetzt noch ein Foto und die Empfehlung, backt sie nach. Ich bin ja eine Fan von den Weißen-Brownies. ****

Brownies

Brownietorte und Macarons die Zweite

Hey Naschkatzen,

ich habe euch doch erzählt, dass ich die Brownietorte gleich noch mal backen sollte. Und das habe ich auch getan. Diesmal habe ich den Brownieboden und das Erdbeercoulis am Vorabend vorbereitet. Ich habe gehofft, wenn ich die Erdbeercoulis am Vorabend mache, dass sie dann so weit ausgehärtet und gekühlt ist. Trotzdem ist mir beim Auftürmen abgerutscht, nicht ganz so stark wie beim letzten Mal. Aber so viel schicker sah es auch nicht aus, dass ich noch ein Foto hätte machen wollen. Lecker ist sie, das ist keine Frage.****

Meine Schwester hatte Geburtstag und da haben wir uns zum gemütlichen Brunch getroffen. Alle haben etwas mitgebracht. Wir haben eben die Brownietorte, einen Mexikanischen Avocadodip gemacht (ja mein Freund, mehr dazu später) und noch ein paar Macarons. Das Rezept, für die Macarons habe ich von der Sweet&Easy Seite auf Sixx, welches es nur als Video gibt. Einige wertvolle Tipps, die ich noch nicht kannte, sind dabei  gewesen. Als Erstes sollte man das Eiweiß schon zwei  Tage vor dem Backen trennen, damit schon etwas Flüssigkeit entzogen wird. Dies habe ich nicht ganz geschafft, denn es waren nur 24h. Dafür habe ich versucht Trick Zwei richtig zu machen. Nachdem die Marcarons auf das Blech gespritzt wurden sind, soll man mit der flachen Hand von unten an das Backblech hauen um Luftblässchen entweichen zu lassen, damit die Spitzen weg gehen. Das hat nur bei denen ganz gut funktioniert, die ich mit genügend Druck aus dem Spritzbeutel auf das Blech gespritzt habe. Zum Ende hätte ich öfter den Rest im Spritzbeutel zusammen quetschen sollen. Ich hatte ebenfalls durch Zufall natürliches Rote Bete Farbpulver im Haus, aber so richtig Farbe hat der Teig nicht angenommen. Es ist wirklich wichtig, dass man keine flüssige Farbe nimmt, damit der Teig nicht auseinander läuft. Tipp Nummer Drei war mir bereits bekannt. Man soll die frisch aufgespritzten Marcarons vor dem Backen erstmal 1h trocknen lassen. Ich habe meinen süßen Marcarohälften (es waren zwei volle Beche) mit warmer Johannesbeermarmelade zusammen geklebt. Das hat wirklich ganz gut gehalten, außer wenn eine Beere dazwischen war. Vielleicht werde ich es das nächste Mal noch pürieren. Auch sehr lecker.*****

Macarons

Die zwei Backerein haben noch nicht ausgereicht um unsere Küche komplett in ein undurchschaubares Versuchslabor umzugestalten. Denn ich wollte meiner Schwester eine selbst gefüllte Bentobox schenken. Wir hatten alles geöffnet: Eine Dose Mais, ein Schälchen mit Cherrytomaten, eine Packung Wiener Würstchen, eine Packung mit Mozzarellabällchen, eine Pfanne voll mit Hackbällchen, und einen Topf mit Reis und von jedem brauchten wir nur eine mini kleine Menge. Ich hatte mir im Internet ein paar Bilder und Anleitungen angeschaut. Die meisten waren auf englisch oder in unlesbaren Schriften (zu mindest für mich) geschrieben. Deshalb habe ich einfach versucht, wie man verschiedene Formen aus Reis herstellen kann. Dafür muss der warme Reis in eine Frischhaltefolie geben werden, in dieser kann man ihn in die gewünschte Form drücken und auskühlen lassen. Beim nächsten mal Reis kochen habe ich nach dem anschwitzen des Reises blaue Speisefarbe (flüssige) dazu gegeben und nach dem Kochen sah der Reis auch wirklich noch blau aus, puh :). Ich habe blau verwendet, weil mir gerade kein anderes Gericht/Gebäck einfällt, wo ich  sonst noch blaue Farbe hätte nutzen wollen. Aber die Gesichter der Kollegen, als es bei mir blaue Reisrester gab, waren es in jeden Fall wert. Ich habe noch eine Legostein-Box gekauft und in diese sollte der mexikanische Avocadodip. Ansonsten lagen noch viele Liebesperlen und Sonnenblumen- und Kürbiskerne mit verzierten Augen herum. Das verzieren ließ sich mit Zuckerschrift sehr gut machen, wenn es alles schön abgetrocknet und soweit entfettet war. Da es bei diesen Vorbereitungen natürlich auch schnell Abend geworden ist, haben wir ein Fischbrot (das gab es bei meinem Freund zu Kindertagen) und eine Komposition mit Hackbällchen an gelben Reis gegessen. So toll sieht unser Abendbrot leider nicht immer aus. Und meine Schwester hat sich riesig gefreut, denn sie hatte gleich etwas für die Fahrt.

Reis Versuch Abendbrot Bentobox unten Bentobox oben

Brownietorte

Hey Naschkatzen,

am 19.05.2013 war „Word Backing Day“ dazu gibt eine Webseit mit 100 tollen Rezepten. Ich habe trotz dieser schönen Webseite ein anderes Rezept ausprobiert. Es ist das Titelbild der LECKER Backery N°1 – Special 2013, eine Brownietorte mit Mascarpone und Erdbeercoulis. Ganz so toll ansehnlich wie auf dem Cover der Zeitung ist mir das nicht gelungen. Das könnte daran gelegen haben, das man den Teig in einer 18cm ø Springform backen sollte und ich habe eine 24cm ø genommen. Und vielleicht hätte ich mir mehr Zeit für die 2 Schichten obendrauf nehmen sollen. Was ich auch nicht verstanden habe, warum die Schlagsahne nur halbsteif geschlagen werden soll. Vor allem da bei mir alles abgerutscht ist. Ja, vielleicht hätte ich nicht gleich die Erdbeermasse darauf geben dürfen (vor allem wenn sie noch warm ist), aber da ich sie mit Gelierzucker eingekocht hatte, dachte ich mir es gibt ihm Stabilität. Falsch! Trotz alledem er hat so gut geschmeckt. Von den 8 Leuten, die von dem Kuchen mitessen durften, haben sich gleich Zwei gefunden, die sich den Kuchen zum Geburtstag gewünscht haben. Und dann werde ich es hoffentlich besser machen. Eigentlich gehört da nicht viel große Backleistung dazu, nur eben Geduld und genug Schüsseln. *****

Brownietorte

Party Cupcakes

Meine Küche ist wirklich nicht klein, aber der Platz in den Schränken ist nicht so reichlich. Bei mir sammeln sich mitlerweile bestimmt 9-10 verschiedene Gläser mit selbstgemachter Marmelade. So habe ich beschlossen zu der Party eines Freundes Cupcakes gefüllt mit Marmelade mitzubringen. Darauf hin habe ich mir meine tolle Cupcake-Zeitschrift geschnappt und drauf los gesucht. Es gab viele Rezepte die ausscheiden mussten, weil das Topping untransportabel ist. So bin ich bei Blumen-Cupcakes geladet. Das Rezept ist sehr simpel und ohne tolle Zutaten. Nach dem Backen und Auskühlen habe ich die Mitte ausgestochen, mit Erdbeermarmelade gefüllt und mit dem Teigdeckelchen wieder verschossen. Das hat bei allen, außer einem sehr gut geklappt. Nur meine Idee, dass ich dabei Marmelade verbrauche, ist nicht so recht gelungen. Nach dem Rezept sollte man aus Marzipan Blüten kneten und sie damit verzieren. Ich habe in meinem Schrank noch so ganz niedliche Blüten aus Esspapier gefunden. Deshalb habe ich etwas von dem Frischkäse-Frosting zubereitet, um die Blumen auf den Cupcakes festzukleben.

Weil das Rezept so schlicht war, entschied ich mich noch die Brownie-Cupcakes auszuprobieren. Außerdem bekommen die kein Topping und sind damit einfach zu transportieren. Zunächst soll die Butter und Schokolade geschmolzen werden und dann in den Teig geben werden. Zuletzt kommen noch klein gehackte Walnüsse mit in den Teig. Die Masse ist ganz fest und lässt sich nur schwer in die Förmchen verteilen. Ich stelle sie in den Ofen und denke wenn die Masse warm wird (was derzeit nur kleine Berge waren) , rutscht sie sicherlich zusammen und sieht dann wie ein ganz normaler Cupcake aus. Nein, dass tut dieser Teig nicht und so drücke ich sie nach ein paar Minuten zurecht. Nach 30min sollen die Brownies fertig sein. Meine Stäbchenprobe ist aber erst nach ca. 45min negativ. Als die Cupcakes ausgekühlt sind nehme ich sie aus dem Blech, sie sind wirklich sehr fest. Das macht mich stutzig und ich probiere einen. Er schmeckt gut, wie ein Brownie nicht wie ein Cupcake. Nur lässt er sich nicht oder sehr schlecht aus seiner Papierhülle entfernen. Nach 15min habe ich dann alle mit einem Messer, eher so wie man Kartoffeln schält aus ihrer Pelle heraus gebracht. Ich denke beim nächsten mal werde ich Silikonhüllen verwenden, in der Hoffnung das sich diese besser ablösen.

Auf der Party angekommen habe ich die ganze Schinderei vergessen und nach etwas anfänglicher Skepsis wird auch alles aufgegessen und alle haben beim Essen ein lächeln im Gesicht. Das ist doch das beste Lob für die Zuckerbeckerin. ****

Aber es gab noch eine andere Zuckerbäckerin auf der Party, die mich mit meinen Cupcakes hat sehr alt aussehen lassen. Aber seht selbst:

Brownies

Hallo Naschkatzen,
ich melde mich nach einer halben Ewigkeit endlich mal wieder.
Ich habe vor einiger Zeit ein paar Freunde besucht und wollte etwas schönes zum Kaffee mitbringen. Es musste relativ schnell gehen und sollte einfach zu transportieren sein. So entstand die Idee Brownies backen zu wollen. Schnell bei Chefkoch nach geschlagen. Es gibt ja massenhaft Rezepte da.
Es ging super schnell. Ja, der Teig ist wunderbar geworden, nur müsst daran denken, dass man die Stücke schon schneidet während die fertigen Brownies noch warm sind. Ich habe den optimalen Zeitpunkt wortwörtlich verschlafen. Das macht sich dann wirklich schlecht, wenn man die erst im erkalteten Zustand schneiden will, da kann man den Kuchen/ Cookies fast nur noch brechen. :)
Ansonsten sind die Brownies bei allen gut angekommen und waren schnell aufgegessen.****