Spekulatiuscreme

Kennt ihr das auch, ihr habt großen Apettit auf Spekulatius aber bei diesen riesigen Packungen ist mein Hunger spätestens nach der Hälfte aber so was von gegessen. Nun habe ich ein schönes Rezept beim Backbuben gefunden, bei dem man solche Rester prima verwenden kann. Ich spreche von einer Skulatiuscreme, die man sich auf Brot schmieren kann. Wenn noch viel zu viel übrig ist, lassen sich solche kleinen Gläschen auch prima verschenken. Das schöne ist, es geht wunderbar schnell.

Spekulatiuscreme
300g Gewürz-Spekulatius
20g flüssiger Honig
2Prisen Salz
1 1/2TL Spekulatiusgewürz
50ml Sahne
130g weiche Butter

Der Spekulatus muss zunächt ganz fein gemixt werden. Nun mit den anderen Zutaten verrühren und zum Schluss in kleine Gläschen füllen.

So einfach und schnell hat man ein kleines Geschenk für jemanden aus seiner eigenen Küche gezaubert. Mit diesem Beitrag nehme ich an dem Blogevent „Auf den letzten Drücker“ von Yumlaut teil.

Yumlaut

Gugel des Monats – Dezember – GlühweinGugelhupf

Ich habe heute ein neuen sehr leckeren Adventskuchen für euch. Das Rezept habe ich auf der Seite von essen&trinken gefunden. Für dieses und drei weitere Rezepte habe ich es mir den gesammten  Samstagvormittag in meiner Küche sehr gemütlich gemacht. Wenn man den Ofen anmacht, wird es ja immer schön warm. Zu den anderen Rezepten schreibe ich später noch Blogeinträge für euch. Meine Must-do-Liste mit Backrezepten für die Andventszeit ist trotzdem noch ganz schön lang und dabei ist diese in knapp zwei Wochen schon wieder vorbei. Das geht mir wieder einmal viel zu schnell. Keine Angst, der Gugel ist auch für alle, die keinen Alkohol zu sich nehmen wollen oder dürfen, denn der Wein wir eingekocht und dann kommt auch noch der Kuchen für eine Stunde in den Ofen. Durch die Kirschen, die in dem Teig sind, bekommt er eine angenehme frische und saftige Note. ****

GlühweinGugel

 

250ml Rotwein
3g Glühweingewürzmischung
250g Sauerkirschen, (abgetropft)
100g Marzipanrohmasse
250g Butter, (zimmerwarm)
180g Zucker
1 Pck Vanillezucker
4 Eier
250g Mehl
50g Speisestärke
2EL Kakao
1TL gemahlener Zimt
2TL Weinsteinbackpulver
100g Schoko-Raspel

In einem Topf den Rotwein und die Gewürzmischung erwärmen und auf 150ml einkochen lassen. Die Kirschen in den Glühwein geben und für 20min darin liegen lassen. Die Kirschen wieder abtropfen lassen, aber den Glühwein nicht weg giesen, denn der wird noch für den Teig gebraucht. In der Zeit das Marzipan in kleine Stücke zupfen und mit dem Zucker, einer Prise Salz und der Butter schaumig rühren. Nach und nach die Eier hinzu geben. Die trockenen Zutaten, bis auf 1 EL Mehl mischen und immer im Wechsel mit dem Glühwein unter den Teig rühren. Die Kirschen mit dem 1EL Mehl vermischen und mit den Schokoladenstückchen unter den Teig heben. Nun kann in die gefettete und mit Semmelbröseln besteubte Form  der Teig hinein und bei 180°C für eine Stunde oder etwas länger, je nach Ausgang der Stäbchenproben. Kein Teig an dem Stäbchen, welches man in den Teig steckt und wieder heraus zieht heißt, der Teig ist fertig, je mehr Teig am Stäbchen klebt, um so länger muss der Kuchen noch im Ofen bleiben. Wenn der Kuchen anfängt dunkel zu werden, einfach ein Backpapier oben darauf legen.
Wenn der Kuchen etwa 10min ausgekühlt ist, kann man ihn stürzen um ihn koplett auskühlen zu lassen. Je nach Lust und Geschmack mit Puderzucker oder Schlagsahne servieren.Gugelhupf des Monats

Gugel des Monats – November – DattelNussGugel

Die Türen des Leipziger Weihnachtsmarkes sind weit geöffnet und bevor wir nun das erste Kerzlein am Adventskranz anzünden, möchte ich euch noch einen Gugel zeigen. Dieser schmekt genau nach dieser vorweihnachtlichen Stimmung, nach Honig, Nüssen, Orange, Zitrone, Vanille und Datteln. Wer keine getrockneten Datteln mag, kann sie bestimmt auch ganz toll durch Cranberries ersätzen. Ihr merkt, ich freue mich dieses Jahr riesig darüber, dass die Adventszeit schon im Novenber anfängt. Ich habe auch schon von meinen Weihnachtsmarkt-must-haves probiert, dazu gehören frische, noch warme Kräppelchen, gebrante Mandeln und eine Tasse Glühwein. An was könnt ihr auf dem Weihnachtsmarkt nicht vorbei gehen? Verratet es mir noch in einem Kommentar, ich würde mich darüber sehr freuen.Dattel-Nuss-Gugelhupf

320g Honig
175g entsteinte Datteln, gehackt
50g Wallnüsse, grob gehackt
50g Paranüsse, grob gehackt
1½TL Speisenatron
1 Vanilleschotte
350g Vollkornmehl
3TL Backpulver
1 Orange, Abrieb
1 Zitrone, Abrieb und Saft
½TL Salz

In einem Topf den Honig mit 550ml Wasser, den Datteln und den Nüssen langsam zum Kochen bringen. Dann von der Herdplatte nehmen und auskühlen lassen.
Das Mark aus der Vanilleschotte heraus kratzen und mit den restlichen Zutaten in die abgekühlte Honig-Nuss-Masse rühren.
Die Form einfetten, mit Semmelbröseln bestäuben und mit dem Teig befüllen. Je nach größe der Form (ich habe kleine Formen verwendet) 45-60min bei 180°C backen. Am besten du testest mit einem Stäbchen den Kuchen, wenn du das Stäbchen in der Mitte des Kuchen steckst und beim Herausziehen kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.Gugelhupf des Monats

Gugel des Monats – Oktober – KürbisGugel

Nun komme ich mit meinem Gugelhupf des Monates Rezept für den Oktober um die Ecke. Ihr fragt euch sicher warum ich mich erst heute melde, auf die letzte Sekunde? Nicht etwa weil mir die Ideen schon ausgegangen sind. Nein! Mir sind nur ständig neue und schönere Rezeptideen gekommen.
Gugelhupf des Monats

Letzte Woche hatte ich Lust etwas passendes zu Thanksgiving zu backen. Auf der Suche durch Pinterest, meinen Zeitschriften- und Backbüchersammlung bin ich wirklich auf das passende Rezept gestoßen. Es gibt einen Kürbis-Gugel, der nicht nur aus Kürbis besteht, er sollte auch so aussehen.

KürbisGugel

400g Mehl
2TL Zimt
1Pck. Backpulver
1TL Ingwer
½TL Muskatnuss
½TL Natron
½TL Salz
4 Eier
400g Zucker
400g Butternutkürbispüree (wie das geht schreibe ich unten mit hin)
200ml Öl

100g weiße Schokolade mit orangener Lebensmittelfarbe oder orangene Cand Melts
1 Eiswafel mit grüner Lebensmittelfarbe gefärbt

Butternusskürbis der Länge halbieren, Strunk und die Kerne entfernen. Mit der Schale nach unten auf ein Backblech legen und die Schnittflächen mit etwas Öl bestreichen. Im Ofen bei 200°C für 40min backen, bei großeren Kürbisen muss die Backzeit so weit verlängert werden, dass das Kürbisfleisch weich ist. Kürbis aus dem Ofen nehmen und das Fleisch aus der Schale mit einem Löffel herauskratzten. Damit es schönes Püree wird noch mit den Stabmixer fein pürieren.
Das Mehl mit den Gewürzen, Salz und den Triebmitteln mischen und beiseite stellen.
Den Zucker mit dem Kürbispüree und dem Öl in einer großen Schüssel verrühren. Dann noch die Eier und zum Schluß die Mehlmischung langsam unterrühren.
Wer zwei gleich große Gugelhupfformen besitzt darf diese gefettet füllen, für alle so armen Menschenkinder, zu denn auch ich zähle, darf die Form zweimal fetten und darf jeweils nur eine Hälfe des Teiges backen. Dafür den Ofen auf 180°C heizen und nach ca. 35min sollte die Stäbchenprobe negativ sein, was bedeutet das der Kuchen aus dem Ofen kann. Den Kuchen für ein paar Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.
Wenn beide Kuchen ausgekühlt sind, diese übereinander stellen und mit gefärbter Schokolade überziehen. In der Theorie sah es zumindest so aus, meine Schokolade wollte aber nicht Orange werden, sondern nur Rosa und dann habe ich zu einer Schokolade unliebenden Gelbe Farbe gegriffen, der Farbton war genauso wie ich es mir erdacht hatte, aber die Konsistenz hatte sich zu klümpig bröckig verändert und wollte beim besten willen nicht auf dem Kuchen halten. Also schnell noch mal eine neue Tafel Schoki geschmolzen, aber der Einfachheit halber diesmal ohne zusätzliche Farbexperimente. Die Eiswaffel habe ich heute noch einem sehr freundlichen Eisverkäufer bei mir um die Ecke aus dem Kreuz geleiert, mit Pinsel und etwas flüssiger Farbe lies sich färben. Mittlerweile ist die Feuchtigkeit so in die Waffel gekommen das sie eingefallen ist. Wenn ihr das nachmachen wollt, solltet ihr es immer erst kurz vor Schluss zubereiten.*****

Shortbread

Manchmal frage ich mich, warum ich bisher etwas so feines noch nie gegessen habe. Erst letztens ist mir aufgefallen, dass Risotto super gut schmeckt und einfach selbst gemacht ist. Lange hat mich das Äußere abgeschreckt. Aber keine Angst ich höre nicht auf mit meinem Backblog, den ich über vier Jahre mit gebackenen Köstlichkeiten fülle. In dieser langen Zeit bin ich nicht auf die Idee gekommen Shortbread zu backen oder irgendwo anders zu probieren. Aber jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich könnte nach dem ersten Keks gleich einen Zweiten, einen Dritten und so weiter weg knuspern. Es brauchte erst ein Blogevent um mir den leckeren Mürbeteigkeks, den es vornehmlich in Schottland zur Tae Time gibt, zu zeigen. Man sagt den Schotten doch Geizigkeit nach, aber diesen Keks bekommt man nicht für kleines Geld im  Geschäft, dass ist wahrscheinlich sehr gut, sonst würdet ihr mich in einem halben Jahr nicht mehr wieder erkennen, was an den guten Zutaten liegt.

Ich will nun mit einem Keks, denn ich noch nie vorher gegessen habe ein Blogevent gewinnen. Also muss nicht nur ein guter Keks entstehen,  er soll sich auch noch von den Andern abheben. Mein Freund schlägt eine Komplementärfarbvariante vor, mit Pistazen und Cranberries. Vor meinem geistigen Auge entstand ein Keks mit kleinen Röschen (klingt kitschiger als es aussieht) und da wir uns nicht vor dem Backen einigen konnten landeten beide Sorten im Ofen. Ihr bekommt beide Bilder, aber zum Wettbewerb habe ich nur das Rosen-Shortbread-Bild eingestellt. Ich hoffe meine Bemühungen haben sich gelohnt.

Rosen-Shortbread

250g Butter
1TL Salz
120g Zucker
10g Vanillezucker
400g Mehl

Die Butter in Würfel schneiden alle anderen Zutaten dazu geben und kräftig verknetten. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte grob gehackte Pistazien und Cranberries geben und zu einer Rolle formen und in Frischaltefolie wickeln und für zwei Stunden in den Kühlschrank geben. Die andere Hälfte des Teiges mit Rosenblüten (wenn ihr nur getrocknete bekommen habt, weicht sie vorher noch in Wasser ein) und etwas Rosenzucker je nach Geschmack veredeln. Auch mit dieser Sorte eine Teigrolle formen und in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen. Nach einer halben Ewigkeit könnt ihr die Kekse in ca. 1cm breite Streifen schneiden und auf das Backpapier legen. Im Ofen bei 180°C ca. 15min backen, etwas abkühlen lassen und geniesen.*****

Pistazien-Cranberry-Shortbread

Yumlaut

Gastbeitrag: Hochzeitstorte

Dies ist der erste Gastbeitrag auf meinem Blog und dann auch noch mit einem riesigen Rezept von Katha, einer Freundin von mir. Sie hat sich in ein Monsterprojekt gestürtzt und es auch mit Bravour gemeistert. Es war nichts geringeres als eine Hochzeitstorte für ihren Bruder. Dafür hat sie für die Kollegen mindestens 10 Probekuchen gebacken. Leider gehörte ich nicht zu den Verkostern.

Da ich es wirklich bewundernswert finde welche Arbeit und Planung hinter dieser Aufgabe steckt und Katha dies so ausführlich dokumentiert hat, dachten wir es ist eine gute Idee dieses Projekt auf meinem Backblog zu zeigen.

Anschnitt der Torte

Sommerliche, dreistöckige Hochzeitstorte

  • Tiroler Nusskuchen mit weißer Schokolade (30cm)
  • Sekt-Mango-Torte (25cm)
  • Erdbeer-Pistazien-Torte (20cm)

Tag 1: Backen der benötigten Kuchen

Alle Kuchen nach dem Auskühlen mit Frischhaltefolie einwickeln um Austrocknung zu vermeiden.

Entstehung Hochzeitstorte

  • Tiroler Nusskuchen (30cm) – Boden 2x backen

266g Butter
200g Zucker
8 Eier, getrennt
166g gemahlene Mandeln
166g gemahlene Haselnüsse
166g Mehl
1,5TL Backpulver
1 abgeriebene Zitroneschale

Eiweiß steif schlagen. Butter, Zucker, Eigelb schaumig rühren. Zitronenschale, Mandeln, Haselnüsse, Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Eiweiß behutsam unterheben.
Form (ich nehme einen 10cm hohen, stufenlos verstellbaren Backrahmen auf einem Backblech) mit Backpapier auslegen, zwei nasse Küchentücher möglichst gleichmäßig um den Rahmen legen, Teig einfüllen und bei 180-200° 1 Stunde backen.
Nach dem Abkühlen Kuchen ein- oder zweimal waagerecht teilen. Alle Etagen sollten insgesamt min. 9cm hoch sein.

  • Sekt-Mango-Torte (25cm) – Mürbeteig

200g Mehl
50g Zucker
100g Butter
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei

  • Sekt-Mango-Torte (25cm) – Biskuitboden 3x

2 Eier
2EL kaltes Wasser
75g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
75g Mehl
1TL Backpulver

Aus den Zutaten einen Mürbteig herstellen und 30min kalt stellen, Teig ausrollen, aufs Blech legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen. Backrahmen darum setzen, überschüssigen Teig entfernen. Im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 12min backen.
Während der 12min den Biskuitteig zubereiten. Eier trennen, Eiweiß mit 2EL kaltem Wasser steif schlagen, dabei Zucker einrieseln lassen. 2 Eigelbe einzeln unterschlagen. 75g Mehl mit Backpulver auf den Teig sieben und unterheben. Auf den heißen Mürbteig streichen und weitere 12 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Biskuit noch 2 mal auf einem Backblech backen und auf ein angefeuchtetes Küchentuch stürzen. Den Teig min. 1cm dick ausstreichen. Aus dem ersten Biskuit einen 25cm Boden ausstechen. Aus dem zweiten 39x 7cm breite Streifen ausschneiden und noch vor dem Erkalten längs aufrollen.

  • Erdbeer-Pistazien-Torte (20cm) – Boden 3x backen

30g Butter
4 Eier
65g Zucker
35g Mehl
60g gemahlene Mandeln
30g gemahlene Pistazien

Eier trennen. Eiweiß und 1Prise Salz zu steifem Schnee schlagen, dabei den 35g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Zucker sich gelöst hat. Die Butter zerlassen. Eigelb und 30g Zucker sehr cremig aufschlagen. Eischnee unter das Eigelb heben. Mehl darauf sieben, mit den Mandeln und Pistazien vorsichtig unterheben. Etwas Teig mit der zerlassenen Butter verrühren, unter den übrigen Teig heben und in den mit Backpapier ausgelegten Backrahmen (22cm Ø) füllen.
Im heißen Backofen bei 180°C 30-35min backen. Den Tortenboden auf ein angefeuchtetes Küchentuch stürzen und auskühlen lassen. Mit Backrahmen 20cm Kreis ausstechen, Teigreste aufbewahren.
Biscuit noch zweimal backen, jeweils 20cm Kreise ausstechen, Oberfläche (waagerecht) abschneiden, sodass ein ca. 1,5cm hoher Biskuit übrig bleibt.

2. Tag: Torten füllen

Ich habe für die Hochzeitstorte dünne Kuchenboard (ca. 0,3cm) für die einzelnen Etagen verwendet, würde heute aber eher zu 1cm Platten greifen.

  • Tiroler Nusskuchen (30cm)

400g weiße Kuvertüre hacken. 200ml Sahne in einem weiten Topf kurz aufkochen lassen. Kuvertüre zugeben, kurz erweichen lassen. Nach ca. 5min gründlich umrühren und danach mit einem Mixstab homogenisieren.
Abkühlen lassen, derweil die anderen Füllungen zubereiten. Den ersten Boden auf ein 1cm, min. 35cm Durchmesser Kuchenboard setzen. Drei der vier Nusskuchen Schichten mit Weißer Ganache bestreichen, den letzten Boden aufsetzten. Kühl stellen.
Desto gleichmäßiger der Rand und desto waagerechter die Oberfläche der obersten Schicht, desto weniger Aufwand muss beim Überziehen mit Fondant aufgebracht werden!

  • Sekt-Mango-Torte (25cm) – Belag

Entstehung Hochzeitstorte8 Blatt Gelatine
1 Mango
2EL Zitronensaft
200g Schlagsahne
500g Quark 20%
300g Joghurt, mager
125ml Sekt/Prosecco
100g Zucker

Für den Belag 8Blatt Gelatine einweichen. Mango in Spalten schneiden.
Sahne steif schlagen. Mascarpone, Joghurt, 100g Zucker und 1 Pck. Vanillinzucker (alternativ eine Vanilleschote verarbeiten), verrühren.
Gelatine ausdrücken, auflösen. Prosecco löffelweise zur Gelatine geben, alles zügig unter die Mascarpone-Creme rühren. Sahne darunter heben.
Boden auf ein 1cm, 25cm Durchmesser Kuchenboard setzen, mit Backrahmen umstellen. Backrahmen mit Biscuitstreifen auskleiden. Erst die Hälfte Creme, dann Mangospalten und zuletzt Rest Creme darauf streichen. Biskuitboden auflegen. Backrahmen über Nacht an der Torte belassen.

  • Erdbeer-Pistazien-Torte (20cm) – Füllungen

500g Erdbeeren
2,5EL Erdbeerlikör
1,5EL Zitronensaft
1 Zitronenschalenabrieb
3,5 Blatt Gelatine, weiß
2,5 Blatt Gelantine, rot
75g Zucker
295g Mascarpone
150ml Schlagsahne
0,5 Pck. Vaniellezucker
2 Eiweiß

Erdbeeren waschen, putzen und gut abtropfen lassen. 300g Erdbeeren, Erdbeerlikör, Zitronensaft und -schale fein pürieren. Die weiße und rote Gelatine zusammen in kaltem Wasser einweichen. Erdbeerpüree, 30g Zucker und Mascarpone mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Gelatine ausdrücken, bei milder Hitze auflösen und unterrühren. Kalt stellen. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Eiweiß und 1Prise Salz steif schlagen, dabei restlichen Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er sich gelöst hat. Sahne und Eischnee unter die Mascarponecreme heben.
Den ersten Boden auf ein 1cm, 20cm Durchmesser Kuchenboard setzen, aus den Teigresten einen Ring auf den Rand des Bodens legen um den Fondant vor der Sahne zu schützen. Zur Erhöhung der Stabilität können die Biskuitschichten mit Erdbeermarmelade bestrichen werden, es geht aber auch so. Die Hälfte der Creme in den entstandenen Ring füllen. 200g Erdbeeren in die Creme drücken, den mittleren Boden darauf legen. Die Creme darf nicht über den Rand der Torte ragen, da sie sonst den Fondant auflöst! Wieder einen Ring aus Teigabschnitten aufsetzen, die verbliebene Creme einfüllen, den oberen Boden darauf legen.
Auch hier ist es wichtig beim Stapeln einen gleichmäßig runden Kreis mit geraden Kanten zu schaffen, um sich später Arbeit zu sparen!

Ganache vorbereiten – 1200g weiße Kuvertüre hacken. 400ml Sahne in einem weiten Topf kurz aufkochen lassen. Kuvertüre zugeben, kurz erweichen lassen. Nach ca. 5min gründlich umrühren und danach mit einem Mixstab homogenisieren. Über Nacht an einem kühlen Ort aufbewahren.

Tag 3: Überziehen mit Ganache

Entstehung Hochzeitstorte

Alle drei Torten dünn und gelichmäßig mit weißer Ganache überziehen. Dabei besonders auf rechte Winkel und plane Oberflächen achten, da Fondant keine Unebenheiten verzeiht. Bei Bedarf mehrfach wiederholen und zwischendurch in den Kühlschrank stellen um die Ganache erstarren zu lassen. Die einzelnen Etagen sollten zwischen 9 und 12cm hoch sein, damit insgesamt ein gleichmäßiges Bild entsteht.

Tag 4: Überziehen mit Fondant

Entstehung Hochzeitstorte

Silikonmatte mit Stärke bestreuen, weißen Fondant (am besten Markenprodukt, wegen der klareren Farbe) durchkneten, auf 0,5mm Stärke ausrollen. Für die 1. Torte sollte der Durchmesser 50cm sein, also 30cm Durchmessen+ 2x 10cm Höhe. Mit Hilfe der Silikonrolle auf die Torte übertragen. Für die 2. Torten entsprechend 45cm , für die dritte 40cm. Ich habe der ersten und zweiten Schicht ein Fantasiemuster aufgeprägt, da die Torte insgesamt schlicht aber dennoch raffiniert wirken sollte.
Weißer Fondant verzeiht keine Fehler und da auf Dekoration verzichtet wird, kann auch damit nichts kaschiert werden. Die Etagen mit eingeprägtem Muster können darüber hinaus nicht mit einem Glätter bearbeitet werden.
Die erste und zweite Torte werden mit Tortenstützen gespickt und in Kuchenboxen verpackt. Vor Ort habe ich die Torte dann mit Dekobändern (Doppelseitiges Klebeband!) umwickelt und weiße Rosen darum drapiert.
Die Torte wurde als später Nachtisch zu einem üppigem Abendessen gereicht und hat gut für 80 Leute gereicht, viel war allerdings nicht übrig.

Hochrechnung Verbrauch

Hochrechnung Verbrauch

Meine Einkaufsliste

722g Butter
1450g Zucker
37 Eier
612g gemahlene Mandeln
332g gemahlene Haselnüsse
862g Mehl
6TL Backpulver
3 Zitroneschale, abgerieben
4,5 Pck Vanillinzucker
11,5 Blatt Gelatine, weiß
1 Mango
3,5EL Zitronensaft
950ml Schlagsahne
295g Mascarpone
500g Quark
300g Joghurt, mager
125ml Sekt / Prosecco
90g gemahlene Pistazien
500g Erdbeeren
2,5 EL Erdbeerlikör
2,5 Blatt Gelatine, rot
2000g weiße Schokolade/ Kuvertüre

Gugel des Monats – September – TopfenGugel

Die Zeit ist sehr lang geworden in der ich nichts von mir hören lassen habe. Jetzt kommt der Herbst und dann der Winter, dabei bleibt wieder mehr Zeit für den Herd und PC übrig. Ich habe nur das Blogen über die letzte Zeit etwas verdrängt, gebacken habe ich trozdem. Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Rezept online stellen.

Für die kommenden Monate habe ich mir ein kleines Projekt überlegt, so möchte ich jeden Monat ein neues Gugelhupf-Rezept veröffentlichen. Da wir ja auch quasi noch September haben fangen wir gleich mit einem TopfenGugel an.

Gugelhupf des Monats

Ich war im Sommer zu Besuch in meiner alten Heimat wo es überall diese tollen Mehlspeisen gab. Seitdem denke ich bei jedem zweiten Rezept an einen Gugel und so lang das vorhält bekommt ihr jeden Monat ein Gugelrezept von mir zu lesen, das ihr auch gerne nachbacken dürft. Ihr habt es sicher schon raus, ja es ist mein diesjähriger Österreich-Urlaub gewesen, der mir diesen Einfall beschert hat.

100g Butter
180g Zucker
10g Vanillezucker
3 Eier
200g Magerquark
400g Mehl
1Pck. Backpulver
1 Prise Salz
180ml Milch
80g Rosinen

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. In einer Schüssel die Butter und den Zucker, Vanillezucker cremig rühren. Dann kommen die Eigelbe, der Quark, die Milch dazu und erst dann das Mehl, Backpulver und die Prise Salz. Wenn alles ein schöne Masse ist, wird der Eischnee und die Rosinen vorsichtig untergehoben.

Nun kann der fertige Teig in der gefetteten Form und für ca. 60min bei 180°C in den Ofen. Nach dem Auskühlen wird der Kuchen auf einen Teller gestürzt und mit Puderzucker bestreut.****

TopfenGugel