Apple Pie

Ich habe zwar von Weihnachten noch allerhand Kekse und Lebkuchen da, aber ich musste trotzdem schon wieder backen. Es krabbelt mir einfach immer in den Fingern und schon bei dem Gedanken ans backen läuft mir das Wasser im Munde zusammen (das passiert auch ganz oft wenn ich darüber blogge).  So bin ich gleich wieder in den Supermarkt und habe mir diesmal sechs große Äpfel besorgt, welche ich zu einem Amerikanischer Apple Pie verarbeitet habe. Das Rezept ist wirklich einfach und der Kuchen ist echt lecker. Nachbacken kann ich euch da nur empfehlen.

Für den Teig:
500g Mehl
5EL Zucker
1TL Salz
250g Butter
6EL Wasser

Einfach alle Zutaten verkneten und dann in zwei gleich große Teil halbieren. Die eine Hälfte kommt dünn ausgerollt in eine Tarteform. Den Teig mit einer Gabel einpiksen, darauf kommt ein Backpapier und auf diese kommen Hülsenfrüchte deiner Wahl (Bsp.: Linsen), dass nennt man Blindbacken. So muss der Teig dann 10min bei 180°C im Ofen backen. In der Zeit können die Äpfel geschält und gewürfelt werden. Die Apfelstücken mit Ordentlich Zitronensaft beträufeln damit sie sich nicht braun verfärben und dann werden die Apfelstücken mit 160g brauner Zucker, 4EL Speißestärke und eine Prise Muskat gemischt. Wenn der Boden fertig ist, dass Backpapier und die Hülsenfrüchte wieder runternehmen und nun die Äpfel hinein geben. Die 2 Hälfte von dem Teig auch so dünn ausrollen und obendrüber legen. Den Deckel muss man einschneiden und dann kann er auch schon für 1h in den Ofen. Als ich meiner Mutter ein Stück zum Kosten abgegeben habe, hat sie mir erzählt das sie die Apfelstücken noch in Butter und Zucker karamellisiert bevor sie auf dem Boden landen. Ich finde das Hört sich super an und beim nächsten Mal werde ich das ganz gewiss so machen.

Apple Pie

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Beschwipste Tartelettes zu Silvester

Ich wünsche euch einen gutes, gesundes Jahr mit vielen Geschmacks-Highlights!
Für unsere Silvesterfeier habe ich zwei verschiedene kleine Tartelettes gebacken. Ich musste mein neu erworbenes Wissen unbedingt noch im vergangenen Jahr festigen. Letztes Jahr im November besuchte ich bei Aurélie Bastian einen Backkurs, wovon ich euch schon hier berichtet habe. Jetzt habe ich zwei eigene Kreationen, beide etwas beschwipst, auf die Beine gestellt.
Für die  Tartelettes muss man den Boden vor backen, dieser ist wie ein Keksteig. Das tolle ist, man kann sie auch einen Tag vorher backen. Für den Teig (ca. 20 Stück) muss man 500g Mehl, 250g Butter, 150g Zucker, 2 Eier, etwas Zitronensaft und -schale verkneten. Wenn man den Teig ausgerollt und die Formen mit Teig ausgekleidet hat, kommt ein Stück Backpapier darauf, in dieses kommen etwa zwei Esslöffel Linsen. Diese werden erst 10min bei 190°C mit Linsen und anschließend 10min ohne  gebacken.
Für eine Sorte habe ich einen Schokopudding mit Rumnote verwendet. Das Rezept habe ich fast wie hier beschrieben zubereitet. Als Garnitur habe ich die Tartelettes mit Kiwischeiben belegt. Für die zweite Sorte habe ich selber Vanillepudding gekocht. Dafür braucht man 4 Eigelb, diese müssen mit 50g Zucker geschlagen werden, bis die Farbe deutlich heller wird. Dort hinein werden dann 10g Speisestärke gerührt. In der Zwischenzeit wird in einem Topf 250ml Milch mit dem Mark einer Vanilleschote zum kochen gebracht und dann zu der Eiermasse gegossen. Dabei muss man immer rühren und dann das ganze noch mal erwärmen und weiter rühren bis der Pudding fest wird. Wenn der Pudding abgekühlt ist, kann er auf die Tartelettes verteilt werden. Für die Variante mit Vanillepudding habe ich mit in Rotwein gekochten Birnen belegt. Das sieht zwar etwas aus wie Schinken, schmecken aber  ganz anders – viel fruchtiger und besser.****

beschwipste Tartelettes

Erdbeertarte aus Frankreich

Ich melde mich heute schon wieder mit einem neuen Beitrag, denn es läuft schon wieder ein neues, schönes Blogevent mit dem absoluten passenden Thema für diese Zeit „Fernweh Rezepte“. Ausgerichtet wird es von Ann-Katrin. Ich lese ihren Blog am liebsten früh nach dem aufwachen, noch mit leicht verquollenen Augen an meinem Handy, dass ist ein schöner Start in den Tag.

Als ich von diesem Event gelesen habe kamen mir viele Ideen, vor allem von Dingen die ich in letzter Zeit schon gebacken habe. Die Marcarons aus Frankreich, Brownies aus Amerika, Dänische Stapeltorte von unseren nordischen Nachbarn und die Sacher-Pops aus Österreich. So viel Fernweh und jetzt träume ich mich mit meinem Schokoladenkuchen nach Italien. Zumindest war das mein Plan bis gestern. Denn ich habe ein tolles Buch mit Rezepten aus der italienischen Küche. Aber da ist keines drin, was ich mit Erdbeeren hätte backen können. So muss das Rezept noch etwas warten. Die Saison für die beste Nuss der Welt ist immer so kurz, so dass man keine Gelegenheit auslassen sollte. Also habe ich alle meine Rezept-Sammlung gewälzt und danach die Bücher und schließlich habe ich in Kleine Kuchen von GU die Lösung für mein Problem gefunden – Erdbeertarte aus Frankreich. Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr endlich mal Paris zu besuchen. Damit ist es auch nicht verkehrt, schon heute von der französischen Küche zu träumen. Was mir heute an dem Rezept gut gefallen hat, es musste nicht gebacken werden. Normalerweise bin ich davon immer nicht so begeistert, aber bei der Wärme beschwere ich mich nicht. Erst beim Belegen der Erdbeeren fiel mir ein, dass ich schon (vor 1 Jahr) mal eine Erdbeertarte aus Frankreich gemacht hatte, die mir davon gelaufen war. Heute ist es auch ein bisschen auseinander gelaufen, aber bei weitem nicht so schlimm wie damals. :)

Erdbeertarte

Für den Boden habe ich 140g zerkrümelte Kekse, 1 EL Zucker und ca. 80g geschmolzene Butter vermischt und auf dem Boden meiner Tarteform verteilt. Das ist etwas mehr als im Buch geschrieben ist, denn meine Form ist etwas größer und ich hatte noch die Kekse im Haus und den Rest wollte ich nicht aufheben. Während der Boden im Kühlschrank etwas aushärtete hatten wir genügend Zeit um auf das nächste Erdbeerfeld zu fahren und erstmal kräftig zu Frühstücken und natürlich haben wir uns auch einige Erdbeeren mit gebracht. Dann musste ich nur noch den Pudding kochen. Dazu müssen ca. 270ml Milch, Mark aus einer Vanilleschote, 2EL Butter und 4EL Puderzucker aufgekocht werden. Dann kommt dort hinein ca. 30ml Milch mit darin eingerührten 3EL Speißestärke und 3 Eigelbe und das Ganze wird noch mal aufgekocht. Das muss schnell gehen und immer gerührt werden, sonst wird es klumpig. Im Rezept stand, dass man den Pudding durch ein Sieb drücken soll, in mir kam die Angst hoch, das ich mit dieser Aktion mein einziges Sieb komplett kaputt mache. Aber ich kann euch erleichtern, dem war nicht so. Ich hatte ja genug Erdbeeren, so dass ich die Früchte nicht in Scheiben schneiden musste sondern nur halbiert habe. Statt Pistazien habe ich lieber Minzeblättchen genommen, der Farbkontrast ist damit ja auch gegeben. Durch die Minze ist es angenehm sommerlich frisch.****

Erdbeertarte

Schokotarte

Hey Naschkatzen,

diese Woche ist eine Freundin zum Kaffee zu mir gekommen. Obwohl sie am Montag da war, gab es Kuchen und nicht weil es Dienstag ist (Philadelphia-Werbung). Ich habe ein super tolles Rezept ausprobiert, welches ich in der LECKER Backery N°3 gefunden habe, wie auch schon die Nektarinen-Frangipane. Laut der Bloggerin aus der Zeitschrift ist es für  8 kleine Tarteletts, ich habe es für euch getestet –  es geht auch mit einer großen Tarteform.

Schokotarte

Ich wollte es erst alles am Abend davor backen, nur hat mich die Müdigkeit überrannt. So bin ich nur dazugekommen den Boden zu backen und die Pistazien vorzubereiten. Am nächsten Morgen habe ich die Sahne aufgekocht, die Schokolade und die gute Butter darin schmelzen lassen. Die Tarte zu füllen und kaltzustellen war in zwei Minuten gemacht. Der Arbeitstag verging schnell und wenn am Morgen alles so gut funktionier,t dann habe ich auch immer guter Laune. Außerdem wusste ich ja was mich am Nachmittag erwartet :) . So viel kann ich euch verraten, dies ist ein sehr guter Motivator. Vor allem, wenn sie dann auch noch sooo lecker ist.*****

Schokotarte

Mandeltarte mit Erdbeermus

Hey Naschkatzen,

Es gibt  im Netz auch noch 2-3 andere Back-Blogs, oh ja ich bin bei weiten nicht die einzige mit der Idee. Natürlich freue ich mich über alle, die meinen Blog lesen, es sind fast 3000 Klicks *juhu*. Vor einiger Zeit bin ich auf den Blog von Jeanny Zucker, Zimt & Liebe gestoßen, dem ich seit diesem Moment verfallen bin. Die Rezepte klingen alle gut. Jedoch hat mein Tag gar nicht so viele Stunden, dass ich all die Rezepte nachbacken könnte und außerdem wer soll das alles essen. Nun das erste Rezept was ich von diesem Blog ausprobiere – Cheesecake Tarte. Es hat irgendwie wirklich lange gedauert, alles muss ständig für eine halbe Ewigkeit in den Kühlschrank und damit hat sich das bei mir über 2 Nachmittage gezogen. Wenn du ein Rezept suchst was man prima voreireiten kann, dann ist es dieses und erst wenn der Besuch kommt holte man die wohl schönste Tart aus dem Kühlschrank. Ich habe die Dekoration meiner Schwester übergeben und sie hat eine Erdbeermus mit Stücken (aus selbst geernteten Erdbeeren) über diese Käse-Madel-Tarte gegeben. Die Tarte war der Hammer und leider viel zu schnell alle. *****

Tarte aux fraises

Hey Naschkatzen,

ich habe es endlich geschafft ein Rezept aus dem Koch- und Backbuch „Mastering the Art of French Cooking“ (1961) der Julia Child zu backen. Das Buch steht seit über einem Jahr in meinem Schrank. Oh mein Gott, wie die Zeit verrinnt! Ihr habt doch ganz bestimmt den Film “Julie & Julia“ (2009) gesehen, der ist sogar für einen Oscar nominiert gewesen. Also wenn ihr den Film noch nicht kennt, dann geht in die nächste Videothek oder ihr kauft ihn euch gleich. In diesem versucht Julie alle 524 Rezepte aus dem Kochbuch in nur einem Jahr nachzukochen und zubacken.
Das Kochbuch soll den amerikanischen Hausfrauen die französische Küche näher bringen. Ich wollte etwas traditionelles aus dem Buch backen. Bei den Worten Frankreich und Kuchen fällt mir gleich die Tarte aux pommes (mit Äpfeln) ein, euch auch? So war es klar, es muss eine Tarte geben. Im Buch sind ca. 11 Variation abgedruckt, ich habe mich für die Tarte aux fraises (mit Erdbeeren) entschieden. Das Buch ist ganz schön schwierig aufgebaut, in den einzelnen Rezepten gibt es ständig Querverweise zu jeder Schicht einzeln. Ja und dann ist es in Englisch (amerikanisch) und man muss alle Masseinheiten noch umrechnen.
Mal sehen wie mir das gelingt. Ich hab in jeden Fall eine schöne Dekoration für den Kuchen, damit wird es schon nicht schieflaufen. Ich berichte wie es weitergeht.

Ich habe eine normal große Tarteform für die Tarte aux fraise verwendet. Für den Boden habe ich 225g Mehl; 180g weiche Butter; 5,5 EL kaltes Wasser; 2,5 EL Zucker und eine Prise Salz verknetet und in der ausgefetteten Form ca. 20min bei 200°C backen lassen. Ich denke ihr solltet es etwas länger im Ofen lassen. Der Boden hat sich nur schwer aus der Form lösen lassen.
Darauf kommt eine Schicht mit roter Johannesbeermarmelade. Ich habe etwas weniger als im Rezept verwendet, ca. 150g, die ich in der Mikrowelle noch kurz erwärmt habe. Wiederum darauf soll eine Creme, an der ich fast verzweifelt bin. Warum nur fast, weil alles so schnell gehen muss und ich gar keine Zeit hatte. Es sieht aus wie Vaniellepudding und schmeckt auch fast so. Ich glaube beim nächsten Mal werde ich auch lieber Vaniellepudding nutzen. Also zu den Zutaten 180g Zucker und 5 Eigelb 2-3min mixen dann 80g Mehl hinein sieben und alles in 400ml warme Milch geben. Bei mittlere Hitzen schlagen (besser ist glaube ich rühren) und zum kochen bringen. Achtung das brennt schnell an, mir auch beinahe. Nun noch Vanielleextrakt und 15g Butter unterrühren und vom Herd nehmen. Die Creme ca.1,5cm stark auf dem Boden verteilen und nun dürfen die Erdbeeren darüber verteilt werden. Nun soll noch einmal eine Schicht Marmelade darüber, aber dass habe ich mir geschenkt. Außerdem bin ich der Meinung Tortenguss wäre besser, damit das alles mehr Stabilität bekommt und nicht wie bei uns auf dem Teller auseinander rutscht. Es hat trotzdem toll geschmeckt :) .***

Bon appétit!

Gedeckte Schafskäse-Tarte

Hey,

man kann sich ja nicht immer nur von süßen ernähren und so kommt es, dass ich heute einen herzhaften Kuchen backe. Es gibt bei uns gedeckte Schafskuchen-Tarte. Tarte kommt aus dem Französischen und wird als Kuchen verstanden, der mit einer speziellen Art von Mürbeteig gebacken wird. Diesen kann man herzhaft oder auch süß verzehren. Er wird üblicherweise in einer flachen Backform mit geriffeltem Rand gebacken.

Also Mürbeteig herstellen und ihn kühl stellen. In der Zeit hab ich den Schafskäse zerdrückt und mit Creme Fraich, 1,5 Eiern und Kräutern verrührt. Anschließend eine hälfte des Teiges in die Form legen, Käsemischung darauf verteilen und dann die zweite Hälfte des Teiges obenauf als Deckel legen. Entweder war die Form zu groß oder man muss ein bissel mehr von dem Teig machen, denn bei uns hat es nicht ganz gereicht :( .

Wir lassen uns es trozdem jetzt erst mal schmecken – ich berichte gleich weiter.

Es ist ein super leckes Mittagessen und macht ganz schnell satt.

Das Rezept hab ich aus der aktuellen Lisa Wohnen & Dekorieren.