Kuchen oder Ei, was war zuerst da?

Ich freue mich wie ein kleines Kind auf Ostern. Nicht etwa wegen des Osterhasen oder den gefärbten Eiern, sondern an den zwei Feiertagen, Karfreitag und Ostermontag, die ich zum Glück frei habe. Außerdem freue ich mich auf einen selbstgemachten Brunch im Kreis der Liebsten. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Meister Lampe ein paar Sonnenstrahlen für einen ausgiebigen Spaziergang mitbringt. Zu diesem Anlass möchte ich euch eine kleine liebevolle Überraschung zeigen. Ich habe dafür den Kuchen in der Eierschale versteckt.

Ostereikuchen

Für die Umsetzung braucht ihr ausgeblasene Eier, so viele wie ihr dann auf den Tisch stellen wollt. Wenn bei dem Ausblasen das Loch etwas größer wird ist das kein Problem, die Löcher waren bei mir nicht mal so groß wie ein Cent Stück. Die Eierschale habe ich erst mit Wasser ausgewaschen und dann mit etwas Öl gefettet. Am besten ihr stellt das Ei in eine Muffinform, die ihr mit Salz oder Linsen etwas füllt, damit das Ei beim Füllen und Backen nicht umkippt. Für den Teig könnt ihr euer Lieblingsrührkuchenrezept herausholen. Ich habe dafür den Teig vom Mamorgugel genutzt. Am besten achtet ihr bei der Rezeptwahl darauf, dass es ohne große Mengen an Triebmitteln (Backpulver, Natron) auskommt. Die Eier brauchen je nach Rezept ca. 15-30min, bitte mit der Stäbchenprobe testen. Nach dem Abkühlen muss eventuell der übergequollene Teig sacht abgekratzt werden. Für die perfekte Überraschung mit der großen Öffnung nach unten das Ei in einen Eierbecher setzen. Es ist Zeitaufwendig, aber die überraschten Gesichter sind den Aufwand in jedem Fall wert.

Frohe Ostertage Euch!

Ostereikuchen II

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Masala-Chai-Torte

Seit dem Beginn der kalten Jahreszeit, was ja mittlerweile auch schon wieder eine ganze Weile her ist, ist unser Teekonsum deutlich gestiegen. Bei der großen Auswahl an Sorten wie Schwarzer Tee, Grünen Tee, Rooibos-Tee, Krauter- und Früchtetee und den sich daraus ergebenden Mischungen, kann wirklich jeder fündig werden. Zu meinem Favoriten gehört unter anderem der Masala-Chai. Das ist meist ein Schwarzer Tee mit Gewürzen (Kardamon, Nelken, Fenchel, Zimt, Anis, Ingwer) und Milch. Je nach Geschmack kann man den Tee natürlich auch mit Zucker oder Honig süßen. So kam mir die Idee, dass man eine Masala-Chai-Torte backen könnte.

Masala-Chai-Torte I

Dafür habe ich eine Crème pâtissière mit Masala Chai Tee im Wechsel mit einem Biskuitboden, der wie Löffelbiskuit schmeckt, übereinander geschichtet. Für die Crème pâtissière benötigt man nur Eigelb, deshalb habe ich aus dem übrig gebliebenen Eiweiß als Deko für die Torte Baiser hergestellt. Da die Crème pâtissière mindestens für eine Stunde kalt gestellt werden muss und das Baiser für lange Zeit im Ofen trocknen muss, sollte man damit anfangen, gern auch einen Tag zuvor.*****

Masala-Chai-Torte II

Crème pâtissière

6 Eigelb
100g Zucker
1TL Chai Gewürzmischung (z.B. von Sonnentor)
40g Speisestärke
2 Chai Teebeutel oder 2EL Chai Tee
500ml Milch

Eigelb, Chai Gewürzmischung und Zucker hellgelb aufschlagen, dann die Speisesträke einrühren. In einem Topf die Milch mit dem Tee erhitzen, wenn die Milch kocht sofort vom Herd nehmen, den Tee heraus nehmen. Die Milch langsam zum Eigelb geben, dieses muss dabei ständig gerührt werden. Alles in den Topf giesen und bei kleiner Flamme unter ständigem rühren fest werden lassen, wenn zwei Blasen aufsteigen muss es sofort vom Herd. Nun die Crème in ein Schälchen geben und mit einer Frischhaltefolie direkt bedecken und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Baiser

6 Eiweiß
250g Puderzucker
1TL Chai Gewürzmischung

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker und die Gewürzmischung einrühren. Die Masse kann mit einem Spritzbeutel in kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt werden.
Bei 110°C (Umluft) das Baiser für ca. 80min im Backofen trocknen. Um herauszufinden ob sie fertig sind, kann mit dem Finger auf die Spitze der Baiser tippen, diese sollte fest sein.

Biskuitboden

4 Eier
1 Prise Salz
175g Zucker
125g Mehl
75g Speisestärke

Den Boden einer Springform (20cm Ø) mit Backpapier auslegen. Als erstes müssen auch diese Eier getrennt werden. Das Eiweiß wird mit dem Salz, 120g Zucker steif geschlagen. Eigelb mit 55g Zucker und 2EL heißem Wasser schaumig schlagen. Den Eischnee auf das Eigelb geben, darauf Mehl und Speisstärke sieben und unterheben. Die fertige Biskuitmasse in die Form geben und bei 160°C (Umluft) für ca. 35min backen. Nach dem Abkühlen den Kuchen zweimal horizontal Teilen.

Nun darf geschichte werden. Immer ein Boden etwas von der Crème pâtissière, dieses noch zweimal wiederholen. Damit sich das Baiser von der Crème abhebt, habe ich ein klein wenig Backkakao darüber gesiebt. Viel Spaß beim Nachbacken und Schlemmern.

Masala-Chai-Torte III

Gugel des Monats – September – TopfenGugel

Die Zeit ist sehr lang geworden in der ich nichts von mir hören lassen habe. Jetzt kommt der Herbst und dann der Winter, dabei bleibt wieder mehr Zeit für den Herd und PC übrig. Ich habe nur das Blogen über die letzte Zeit etwas verdrängt, gebacken habe ich trozdem. Ich werde bestimmt noch das ein oder andere Rezept online stellen.

Für die kommenden Monate habe ich mir ein kleines Projekt überlegt, so möchte ich jeden Monat ein neues Gugelhupf-Rezept veröffentlichen. Da wir ja auch quasi noch September haben fangen wir gleich mit einem TopfenGugel an.

Gugelhupf des Monats

Ich war im Sommer zu Besuch in meiner alten Heimat wo es überall diese tollen Mehlspeisen gab. Seitdem denke ich bei jedem zweiten Rezept an einen Gugel und so lang das vorhält bekommt ihr jeden Monat ein Gugelrezept von mir zu lesen, das ihr auch gerne nachbacken dürft. Ihr habt es sicher schon raus, ja es ist mein diesjähriger Österreich-Urlaub gewesen, der mir diesen Einfall beschert hat.

100g Butter
180g Zucker
10g Vanillezucker
3 Eier
200g Magerquark
400g Mehl
1Pck. Backpulver
1 Prise Salz
180ml Milch
80g Rosinen

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. In einer Schüssel die Butter und den Zucker, Vanillezucker cremig rühren. Dann kommen die Eigelbe, der Quark, die Milch dazu und erst dann das Mehl, Backpulver und die Prise Salz. Wenn alles ein schöne Masse ist, wird der Eischnee und die Rosinen vorsichtig untergehoben.

Nun kann der fertige Teig in der gefetteten Form und für ca. 60min bei 180°C in den Ofen. Nach dem Auskühlen wird der Kuchen auf einen Teller gestürzt und mit Puderzucker bestreut.****

TopfenGugel

Schokoladenmousse-Cheesecake

Ich liebe Cheesecake, aber Schokokuchen liebe ich auch. Wenn diese Aussage auch von dir kommen könnte, dann werdet ihr eines dieser sündigen Kuchenstücke auch lieben. Denn der Schokoladenmousse-Cheesecake Vereint das beste der Schokolade mit dem leckeren New Yorker Cheesecake. Dazu noch eine Tasse Kaffee oder Tee und ihr könnt vergessen, das der Sommer da drausen gerade eine Pause macht.

Schokoladenmousse-Cheescake

Schokoladenmousse-Cheesecake
Für den Boden:
45g Butter
35g Mehl
30g Speisestärke
1TL Backpulver
4 Eier
80g + 2EL Zucker

Für die Käsemasse:
175g Zartbitter Schokolade
500g Doppelrahmfrischkäse
140g Zucker
1EL Vanillepuddingpulver
3EL Backkakao
3Eier + 3Eigelb
150g Schmand

Für die Schokoladenganache:
100g Zartbitterschokolade
125g Mascarpone

Die Springform mit Backpapier auslegen, den Rand nicht fetten. Die Butter schmelzen. Die Eier trennen. Eigelb mit dem Schneebesen ca. 3min cremig rühren, den Zucker und 1Prise Salz unter ständigem Rühren einrieseln lassen und ca. 5min weiterrühren.
Mehl-Backpulver-Stärke-Mischung darüber sieben und unterrühren, flüssige Butter und Zitronenschale einrühren. Eiweiß steif schlagen, dabei 2EL Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis eine feste, glänzende Masse entstanden ist. 1/3 des Eischnee unter den Teig rühren, den Rest vorsichtig unterheben. In die Springform streichen und 15min bei 170°C backen. Herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.
Die Form mit zwei Bahnen Alufolie, die über Kreuz liegen, abdichten.

Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Frischkäse schnell cremig rühren, dann Zucher, Puddingpulver und Backkakao hinzufügen. Eier und Eigelb hinzufügen, dann den Schmand und die etwas abgekühlte flüssige Schokolade. Füllung auf den Boden in die Springform geben.
Die Form auf ein tiefes Backblech mittig stellen und Wasser auf das Backblech füllen (ca. bis zur Hälfte). Kuchen für 45min bei 170°C backen. Wenn sich die Oberfläche noch etwas bewegt ist das nicht weiter schlimm, denn der Kuchen kommt, wenn er etwas abgekühlt ist, über Nacht in den Kühlschrank und wird dabei fest.

Für die Schokoladenganache die Schokolade und die Mascarpone bei kleiner Flamme schmelzen lassen. Über den Kuchen gießen und zurück in den Kühlschrank. Den Kuchen etwa 1Stunde vor dem Servieren  aus dem Kühlschrank nehmen.

Reiskuchen & Giveaway

Wustet ihr, dass es über 120000 Sorten Reis gibt? Wahnsinn, so viele! Das es einige sind, dass dachte ich mir schon, aber so viele. Dieses neue Wissen habe ich von Reishunger, einer Bremer-Firma, die viele reine Reissorten, teilweiße auch Bio-Qualität, anbietet. Sie haben einige Sorten, die es im normalen Handel nicht gibt. Sie gehen auch in die deutschen Schulen und bringen den Schülern bei, wie man leckere und gesunde Reisgerichte kochen kann. Ich kann mich noch an meinen Kochunterricht in der Schule erinnern, den wir für ein halbes Jahr hatten. Einige von den Gerichten waren kaum zu geniesen, ich bin mir sicher das wird bei diesen Projekt nicht passieren. Sie unterstützen auch den traditionellen Reisanbau in Laos. Um diese Projekte mit zu unterstützen, kann man bei jedem Einkauf entscheiden ob man einen 1€ spenden möchte, diese Idee finde ich wirklich sehr schön. Für meinen heutigen Artikel habe ich von Reishunger den Milchrei (Bio) getestet und das schöne ist, einer von euch kann auch eine Tüte Milchreis gewinnen.

Bei mir auf den Blog kommt kein Reisgericht, das es so zum Mittag oder Abendbrot gibt. Bei uns gibt es immer wieder sehr lecker Reisgerichte zum Mittag. Aber für den Blog muss es etwas gebackenes sein, also habe ich diesmal aus Milchreis einen Reiskuchen mit Äpfeln gebacken.

Ich habe für mein Rezept eine Kombination aus etwas fünf verschiedenen Rezepten gewählt. Dabei habe ich auch noch einen, für mich neuen, Zucker ausprobiert. Es handelt sich um Palm-Zucker oder Kokosblüten-Zucker. Dieser ist  sowohl ein nachhaltiger Zucker, denn der Nektar wird nach dem einsammeln, getrocknet und zu Granulat verarbeitet, als auch für uns gut, denn die Energie wird in unserem Körper über den ganzen Tag langsam freigesetzt.

Als wir uns über den Kuchen hergemacht haben, war er noch warm. Ich habe noch eine Vanillesoße dazu gemacht, die dazu fabelhaft passt. Es ist mal etwas anderes, aber der Geschmack ist wirklich gut.****

Reiskuchen

Reiskuchen
250g Milchreis
750ml Milch
2 Prisen Zimt
1 Prise Salz
50g+80g Palmzucker
4 Äpfel
3 Eier
80g Butter

Vanillesoße
2EL Zucker
250ml Schlagsahne
2 Eigelb
1 Vanilleschote

In einem Topf  mit Deckel die Milch mit dem Milchreis, dem Zimt, 50g Palm-Zucker und dem Salz. Auf den Herd stellen kurz aufkochen lassen und dann ca. 30min auf kleiner Stufe ziehen lassen. Regelmäßiges Umrühren ist wichtig, damit es nicht anbrennt.
In der Zeit kann die Vanillesoße gemacht werden. Dafür eine Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark sauber heraus schaben. Das Mark in einen kleinen Topf mit der Schlagsahne und den Zucker kurz aufkochen und dann 10min ziehen lassen. Die Eier trennen, zu dem Eigelb dann die etwas abgekühlte Sahne geben und etwas aufschlagen. Alles zurück in den Topf und langsam unter ständigem Rühren erwärmen so das es dickflüssig wird. Die Soße nun vom Herd nehmen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Wenn der Reis fertig ist, den Deckel öffnen und abkühlen lassen. Jetzt die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne die Butter zergehen lassen, den restlichen Zucker dazu geben und die Apfelstücke karamellisieren lassen.
Die Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee aufschlagen und das Eigelb unter den Reis rühren. In eine feuerfeste Form zuerst den Reis geben, darauf kommen die karamellisierten Äpfel und oben drauf kommt der Eischnee. Alles für 20min bei 180°C in den Ofen.

Milchreis - Giveaway

Giveaway

Ihr könnt nun eine Tüte Milchreis gewinnen, damit sind die Weichen für euren Reiskuchen gelegt. Zur Teilnahme müsst ihr bis zum Sonntag, den 30. März 2014 23:59 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag verfassen. Teilnehmen kann jede Person, die das 18te Lebensjahr erreicht hat und ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Bitte denkt daran, mit einer gültigen Email-Adresse zu schreiben, damit ich euch im Falle eines Gewinns auch kontaktieren kann. Den Gewinner werde ich per Los ermitteln und nach Ende der Verlosung auf dem Blog bekannt geben.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit REISHUNGER entstanden.

Schokoküchlein

Ich habe diesmal etwas Neues ausprobiert, denn vor einer ganzen Weile habe ich in einem Backladen kleine quatratische Kuchen-Papier-Förmchen gefunden. Diese lassen sich schnell zusammen stecken und man kann gleich den fertigen Teig hinein füllen. Das Papier ist innen beschichtet, so fällt das Einfetten weg. Ich habe sie schon so lange bei mir, bis ich den optimalen Grund zur Verwendung gefunden habe. Die sehen als Geschenk einfach toll aus. Ich habe mich für ein sehr schokoladiges Rezept entschieden, wenn ihr diesen kleinen Kuchen nach backen wollt, dann könnt ihr sie auch als Cupcakes oder vielleicht Kuchen im Glas ausprobieren.  Ich habe nach den Backen noch meine Kamera gesucht und ein paar Probefotos gemacht. Dabei überkam mich der Appetit und ich musst sofort ein Küchlein essen, es war sehr schwer nach dem einen schon wieder aufzuhören. Denn dieser Kuchen erinnert von außen etwas an Brownies und innen ist er noch weich und fast saftig und so schokoladig.

Schokoküchlein

Rezept

100g Zartbitterschokolade
175g Butter
180g Zucker
4 Eier
100g Mehl
1TL Backpulver
3EL Backkakao
eine Prise Salz

Die Butter und die Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen. Wenn beides eine glänzende Masse ist, darf es in eine Rührschüssel umgefüllt werden und wird mit dem Zucker vermischt. Im Anschluss muss es noch 10min abkühlen, damit die Eier nicht anfangen zu stocken. Nun darf die Masse aufgeschlagen werden, die Eier immer nach und nach an den Teig geben. Dann die Prise Salz dazu geben und zum Schluss dürfen Mehl, Kakao, Backpulver über den Teig gesiebt werden. Alles zusammen wird zu einem schönen Teig verrührt. Jetzt den Teig in die Backform geben und bei 180°C ca. 20min im Ofen backen. Wenn ihr euch nicht sicher seid ob der Kuchen schon fertig ist, einfach ein kleines Holzstäbchen in den Teig stecken, wenn es beim Herausziehen noch sehr am Stäbchen klebt solltet ihr den Kuchen noch im Ofen lassen.

Laktosefreier Guinness-Kuchen

Wenn man Besuch bekommt, der Laktose nicht verträgt, ist es nicht so sehr schwierig ein geeignetes Kuchenrezept zu finden. Man kann fast jedes Rezept auch laktosefrei backen. Ich habe mir aus der LECKER Christmas 2013 das Rezept für den kleinen Guinness-Kuchen herausgesucht und es etwas abgewandelt. Aber man muss seine Gedanken beim Backen zusammen nehmen oder sich die anderen Zutaten vorher heraussuchen. So war es zu mindest bei mir, die ganze Zeit habe ich daran gedacht und dann ist doch fast die Butter statt der Magarine  im Teig gelandet. Einen Tag vor dem Backen habe ich ca. 40g Rosinen und 35g Cranberries in Guinness  eingelegt (die Beeren sollten bedeckt sein). Da das Rezept für einen kleinen Kuchen gedacht ist benötigt man eine 18cm Ø Springform oder man sollte generell die doppelte Menge nehmen. Dann muss man die Form fetten (Achtung mit Öl oder Margarine) und eine Tafel laktosefreie Schokolade in kleine Stücke schneiden. Ich habe leider nur Vollmilch (warum darf die eigentlich Vollmilch heißen?) bekommen, war aber auch o.k.! Danach habe ich 150g Margarine und 120g Zucker schaumig gerührt und 3 Eier untergemischt, 125g Mehl, 2EL Backkakao und 2TL Backpulver dazugegeben und zum Schluss die Schokolade und die inzwischen beschwipsten Früchte untergerührt. Etwas Guinnes benötigt man nach dem Backen, ihr könnt also die übrige Flüssigkeit gleich aufheben. Dann kommt der Teig in die Springform, er sollte etwa 1h bei 170°C backen und nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie bedeckt werden. Wenn der Kuchen fertig  ist (Stäbchenprobe) diesen mit etwas Guinness begießen. Zur Verschönerung habe ich den Kuchen zum Servieren noch mit Staubzucker bestreut.

Laktosefreier Guinness-Kuchen