Spargel – Flammkuchen

Kurz vor Ende der Spargelzeit möchte ich euch auch noch ein schönes Rezept zeigen. Das tolle ist, es geht relativ fix. Meine Lust hält sich sehr in Grenzen an den ersten Sommertagen lange in der Küche zu stehen.****

Spargel - Flammkuchen

2EL Öl
250g Mehl
150g Crème fraiche
200g grünen Spargel
100g geräucherter Schinken
Rucola

Zu erst sollte man den grünen Spargel vom Holz befreien und in ca. 4cm große Stücke schneiden. Einen Topf mit Salzwasser auf den Herd stellen, außer dem Spargel noch eine Scheibe Zitrone und eine Prise Zucker hineingeben und für 10min kochen.
Jetzt auch aus dem Öl, 125ml Wasser, 1Prise Salz und das Mehl zu einem Teig kneten und ausrollen. Den Crème fraiche mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Teig gleichmäßig verteilen. Den Flammkuchen für 6min in den Ofen bei 180°C vorbacken. In der Zwischenzeit den Schinken in 4cm große Schücke schneiden und den Rucola waschen. Das Blech kurz aus dem Ofen nehmen und den Spargel und Schinken gleichmäßig darauf verteilen und noch mal für 6-10min in den Ofen fertig backen. Vor dem Servieren noch mit Rucola garnieren.

Vegane Spinat-Quiche

Ich habe eine Freundin die sich vegan ernährt. Wie das geht, kann ich gar nicht nachvollziehen, denn ich trinke meinen Kaffee mit 50% Milch und momentan trinke ich auch sehr gern Chai natürlich auch mit Milch. Meine Leidenschaft ist ja bekanntlich das Backen und da gehört in fast jedes Rezept mindestens 1Ei und/oder Schokolade. Ach und auf mein Brot packe ich am liebsten Käse. Noch nicht mal Gummibärchen sind erlaubt. Fleisch und Wurst esse ich auch eher im geringen Mengen, kann auch mal eine ganze Weile komplett darauf verzichten, aber das wäre erst vegetarisch. Und vegan heißt ja, auf alle tierischen Produkte zu verzichten. Es gibt sicher allerhand gut schmeckender Ersatzprodukte, aber eine Ernährung ohne tierische Produkte kann ich mir nicht vorstellen. Da aber der Trend immer größer wird, wollte ich in jedem Fall mal ein veganes Gericht ausprobieren.

Ich habe mich für eine Quiche entschieden, aber das Wort ist eigentlich nicht richtig. Denn auf eine Quiche gehört eine Soße aus Eiern und Milch. Auch Tarte passt nicht ganz, denn auch diese wird eigentlich mit einer Sahne-Ei-Masse übergossen. Wie auch immer man es genau benennen müsste, beim Geschmack hat mir rein gar nichts gefehlt.

Rezept

Für den Teig 250g Mehl, mit 1TL Salz, 150g Pflanzenmargarine und 3EL kalten Wasser kurz kneten. Diesen in Frischhaltefolie einwickeln noch mal kühlen, bevor man ihn etwas größer als die Tarteform groß ist ausrollt. Die Form sollte gefettet sein, wenn der Teig hineingelegt wird. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einpieksen und um den Boden Blind backen zu können muss man ein Backpapier auf den Teig legen und an den Ränder festdrücken, darauf gibt man dann allerhand Linsen. Den Boden für 15min bei ca. 180°C backen. Das ist wichtig damit der Boden am Ende nicht durchweicht ist.

Für die Füllung 450g Spinat entweder auftauen und abtropfen lassen oder frische Blätter putzen. Ein kleine Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind kommt der Spinat hinzu. Ein bisschen anschwitzen und dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Von vorgebackenen Boden Backpapier und Linsen herunter nehmen und den Spinat darauf verteilen, mit halbierten Partytomaten und rosa Beeren dekorieren. Das Ganze noch mal für ca. 25min in den Ofen geben. Jetzt kann es sich fast jeder schmecken lassen, denn es gibt ja noch reine Rohkost-Ernährer…

Spinat-Quiche

Knusper Igel

Für mich gehört zu einem schönen Filmabend auch immer noch etwas zum Knuspern oder Naschen dazu. Ist das nur von mir so eine schlechte Angewohnheit? Oder ist da die Werbung dran schuld? Ich bin jetzt schon fast von den Gummibärchen weg gekommen. Es gibt meist getrocknetes Obst und Kokosnuss. Letztens habe ich in einem Drogeriemarkt Knabber Igel gesehen und dachte mir so: „Das kann ich auch selber machen.“ Bei Katharina kocht. habe ich ein einfaches Rezept gefunden. Bis auf den Teig, der ca. 70 min ruhen muss, ist das Rezept schnell und einfach in die Tat umzusetzen. Mir gefällt es gut, weil man da kleine harmlose Igel knuspert ;-) .****

Knusper Igel

Paprikabrot

Heute nichts Süßes meine Naschkatzen!

ich hatte gerade am Wochenende eine lustige Anekdote von einem Bekannten gehört. Seine Tochter sollte aufschreiben was die Eltern Beruflich machen und noch vieles mehr, unter anderem sollten sie auch die Lieblingsspeise mit nennen. Die Antwort darauf Mama isst am liebsten Kräuterbutter und ihr Papa Brot . So kam es mir glaube ich auch früher vor. Wenn ich freudig gefragt habe was es zum Abendbrot geben soll, kam viel zu häufig die enttäuschende Antwort „Schnitte mit Brot“. So ist das noch heute, nur das ich früher wenigstens Mittag immer was Warmes gegessen habe. Okay, ganz frisches Brot esse ich auch gern. Wenn die Kruste hart ist und innen alles ganz weich. Deshalb habe ich jetzt mir vorgenommen selber immer mal Brot zu backen, damit ich vielleicht auch am zweiten oder dritten Abend in Folge mit diesem Nahrungsmittel zurecht komme.

Ich hab schon ein mal ein Ciabatta gebacken, aber das haben wir verschenkt, zum Einzug von Freunden mit einer ordentlichen Prise Salz und einem Dip. Als ich das Buch mit den Broten (Brot & Brötchen – Die besten Rezepte von Edina Stratmann) durchgeblättert habe ist mir gleich das Paprikabrot ins Auge gesprungen. Den Hefeteig mit gelber Paprika und Zwiebel habe ich auch heute Abend noch zu bereitet. Ich muss mich erstmal noch daran gewöhnen, dass ich zeitig anfangen muss. Denn Hefeteig muss ja immer noch eine Stunde gehen. Die Wartezeit lohnt sich, denn die Schnitte schmeckt!

Paprikabrot

Flammkuchen

Hey Naschkatzen,

bei uns gab es heute Abend Flammkuchen. Eine Rezept-Idee von meinem Cousin aus Freiburg. Das Rezept für den Boden habe ich mir bei meiner Schwester aus Erfurt besorgt und gegessen haben wir es in Leipzig auf unserem Sofa, es war sehr lecker. Also für den Teig (ganz simpel) 2 EL Öl, 125 ml Wasser, 1 Prise Salz und 250 g Mehl zu einem schönen Teig kneten. Auf einem Blech ausrollen und belegen. In dieser Variation Crème fraîche mit Pesto und Honig mischen auf dem Teig großzügig verteilen und dann noch Feta oder wer mag Ziegenkäse darauf krümeln.
Dann den Flammkuchen noch ein gutes Akademisches Viertel in den Ofen und genießen.*****

Flammkuchen

Lasst uns Picknicken oder Post aus meiner Küche

Hallo Naschkatzen, Hallo Sarah,

was soll ich sagen. Ich sitze auf meinem Balkon die Sonne im Gesicht auf dem Schoss der Laptop und neben mir steht ein Plastikbecher mit  super leckerer Zitronenlimonade und mit einem Plastiklöffel esse ich Mohnkuchen aus dem Glas.

Ich bin gerade von Arbeit nach Hause gekommen und da steht vor meiner Tür ein Päckchen mit der Post aus Sarahs Küche. Ich habe das Päckchen oder besser gesagt dem Picknickkorb aufrupft, denn dieses mal hieß das Thema „Lasst uns Picknicken“. Als ich alles was sich unter dem grünen Geschenkpapier versteckt hat bestaunt habe, holte ich schnell einen Becher und einen Löffel aus der Küche und rückte den Stuhl in die Sonne.
Ich bin hin und weg, die Limo ist so wahnsinnig lecker, süßlich und etwas säuerlich einfach genau richtig. Schaut euch den Strohhalm an, so einen habe ich noch nie gesehen, der lag in meinem Päckchen mit drin. Außerden überlege ich gerade, wann ich das letzte Mal Mohnkuchen gegessen habe? Also das letzte Stück Mohnstollen ist bestimmt schon wieder 2 Jahre her. Ich bin gerade geplättet, weil er schmeckt mir sooo gut. Und da steht auf dem Rezept so niedlich drauf, dass man ihn ca. 4 Wochen aufheben kann, wenn er heißt eingeweckt wird. Keine Ahnung wer auf so eine dumme Idee gekommen ist, bei mir würde der keine 4 Wochen halten.

Ich hatte mir vorgenommen auch ein richtigen Picknickkorb zu verschicken. Nur ist bei unsere Verständigung etwas schief gelaufen und dann habe ich angefangen zu backen ohne nachzudenken. Ich hatte mir ein Rezept von Käsestangen herraus gesucht. Also als sie frisch aus dem Ofen kamen haben sie gut geschmeckt, aber mir sind die dann irgendwie ausgetrocknet. Ich hoffe sehr sie sind noch in einem Zustand in dem man sie genießen kann, angekommen. Außerdem bin ich noch auf ein Bild von Vital- / Kernigen Cracker gestoßen. Ich liebe diese Kekse, wann man sie gekauft hat und nun dachte ich mir „Juhu, jetzt kannst du die auch selber machen“. Mhh, die sind ganz schön klebrig, also so wie dort das Rezept steht (Kopf schütteln), das muss man auch noch etwas anpassen. Nach dem Backen habe ich natürlich eins oder auch zwei probiert. Sie waren lecker und klebrig, aber ich dacht mir ja wenn sie noch etwas länger liegen bzw. mit der Post geschickt werden, dann werden sie schon noch etwas eintrocknen. Also vom Gefühl her sind die restlichen mit jeden Tag klebriger geworden. Es ist spät am Mittwoch Abend aber ich will ja noch die Schokoladenküchlein backen. Also fange ich an die Gläser und Tassen einzufetten und auszustreußeln, den Ofen habe ich auch gleich noch an gelassen suche die Zutaten raus und dabei muss ich feststellen, das die Schlagsahne die ich im Haus habe nicht mehr gut ist. „OH NEIN!“ Es ist zu spät zum Einkaufen, ich glaube nicht das der Singel unter mir Sahne da hat. So gehe ich alles weitere durch und musste feststellen, dass ich das Päckchen nicht vor Freitagabend bei der Post abgeben kann wenn ich morgen noch backe. Dann ist es nun 4 Tage unterwegs und so muss ich  mich leider gegen die Küchlein entscheiden. Dafür ist jetzt in dem Korb platz für ein Teelicht. Ich war ganz schön traurig, das könnt ihr mir glauben. Und jetzt wo ich hier so leckere Sachen geschickt bekommen habe, erst Recht.

Zwiebelkuchen

Im Herbst, wenn der Winzer den Wein zum Verkosten auf einem der deutschen Weinfeste präsentiert wird oft Zwiebelkuchen dazu angeboten. Vor allem zu dem ganz jungen Wein (von diesem Jahr) der gerade erst angefangen hat zu gären. Dieser wird von Region zu Region verschieden benannt so zum Beispiel Junger Wein, Bitzler, Neuer Süßer, Federweißer (aus weißem Traubenmost) bzw. Federroter (aus rotem Traubenmost), Bremser, Riser, Suser oder Sauser. Es gibt ganz schön viele Regionen.

Mein Rezept hab ich mir mal wieder bei Chefkoch gesucht. Das Rezept hatte ich schon seit Wochen bei mir rum liegen und ich hab auch schon alle Zutaten besorgt und dann hab ich es doch wieder und wieder rausgeschoben. Letzten Dienstag war es dann so weit, ich hatte ja auch versprochen am Mittwoch Zwiebelkuchen mit zu bringen. Die ein oder ander Zutat war schon alle und so musste ich noch mal einkaufen gehen.

Das Rezept ist leicht umzusätzen, wären da nicht die Zwiebeln. Wir standen zu 2 in der Küche schälten und schnitten Zwiebelrige und weinten um die Wette :) . Die kleine Verkostung am Dienstagabend war schon zur vollsten zu Friedenheit und Mittwoch war er auch ganz schnell verputzt. Die Ein oder Andere wartet auch noch auf das Rezept von mir. *****