Shortbread

Manchmal frage ich mich, warum ich bisher etwas so feines noch nie gegessen habe. Erst letztens ist mir aufgefallen, dass Risotto super gut schmeckt und einfach selbst gemacht ist. Lange hat mich das Äußere abgeschreckt. Aber keine Angst ich höre nicht auf mit meinem Backblog, den ich über vier Jahre mit gebackenen Köstlichkeiten fülle. In dieser langen Zeit bin ich nicht auf die Idee gekommen Shortbread zu backen oder irgendwo anders zu probieren. Aber jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen. Ich könnte nach dem ersten Keks gleich einen Zweiten, einen Dritten und so weiter weg knuspern. Es brauchte erst ein Blogevent um mir den leckeren Mürbeteigkeks, den es vornehmlich in Schottland zur Tae Time gibt, zu zeigen. Man sagt den Schotten doch Geizigkeit nach, aber diesen Keks bekommt man nicht für kleines Geld im  Geschäft, dass ist wahrscheinlich sehr gut, sonst würdet ihr mich in einem halben Jahr nicht mehr wieder erkennen, was an den guten Zutaten liegt.

Ich will nun mit einem Keks, denn ich noch nie vorher gegessen habe ein Blogevent gewinnen. Also muss nicht nur ein guter Keks entstehen,  er soll sich auch noch von den Andern abheben. Mein Freund schlägt eine Komplementärfarbvariante vor, mit Pistazen und Cranberries. Vor meinem geistigen Auge entstand ein Keks mit kleinen Röschen (klingt kitschiger als es aussieht) und da wir uns nicht vor dem Backen einigen konnten landeten beide Sorten im Ofen. Ihr bekommt beide Bilder, aber zum Wettbewerb habe ich nur das Rosen-Shortbread-Bild eingestellt. Ich hoffe meine Bemühungen haben sich gelohnt.

Rosen-Shortbread

250g Butter
1TL Salz
120g Zucker
10g Vanillezucker
400g Mehl

Die Butter in Würfel schneiden alle anderen Zutaten dazu geben und kräftig verknetten. Den Teig halbieren und in die eine Hälfte grob gehackte Pistazien und Cranberries geben und zu einer Rolle formen und in Frischaltefolie wickeln und für zwei Stunden in den Kühlschrank geben. Die andere Hälfte des Teiges mit Rosenblüten (wenn ihr nur getrocknete bekommen habt, weicht sie vorher noch in Wasser ein) und etwas Rosenzucker je nach Geschmack veredeln. Auch mit dieser Sorte eine Teigrolle formen und in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen. Nach einer halben Ewigkeit könnt ihr die Kekse in ca. 1cm breite Streifen schneiden und auf das Backpapier legen. Im Ofen bei 180°C ca. 15min backen, etwas abkühlen lassen und geniesen.*****

Pistazien-Cranberry-Shortbread

Yumlaut
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Waffelkekse

Wie jedes Jahr ist am 01.Juni Kindertag. Zwar bin ich nicht mehr in dem Alter, wo das noch gefeiert wird, aber das hindert mich nicht daran die Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. So habe ich uns heute zum Frühstück gleich ein paar Waffelkekse gebacken. Die schmecken hervorragend verfeinert mit Honig, Sirup, Nutella oder einfach nur mit Puderzucker. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die sich früher über Waffeln gefreut hat.

Waffelkekse

Für den Teig muss man 150g Butter mit 1Prise Salz, 10g Vanillezucker und 40g Zucker schaumig schlagen. Dazu 1Ei und ca. 8EL Milch geben und weiter rühren. 200g Mehl und 1TL Packpulver mischen und beim Rühren langsam dazu geben. Zum Schluss 100g Zucker unterrühren und alles für 15min ruhen lassen.

Jetzt das Waffeleisen an den Stom stecken und Ölen. Den Teig in kleinen Kugeln, so dass sie sich nicht gegenseitig berühren, im Waffeleisen backen.

Madeleines

Madeleines ist ein französisches Kleingebeck, welches in einer Form gebacken wird, damit es am Ende die Form einer Jakobsmuschel hat. Es ist ein Sandkuchen. Diese werden immer mit einer großen Menge Butter gebacken. Ich habe mir gedacht, man könnte diese kleinen Jakobsmuscheln auch mit Streuseln dekroriren und wie bunte Ostereier im Gras verstecken.

100g Butter
1 Ei
80g Rohrzucker
1 Prise Salz
120g Mehl
1/2TL Backpulver
Schale von einer Bio-Orange
4EL Orangensaft
100g Puderzucker

Zuerst die Butter in einem kleinem Topf schmelzen lassen und anschließend wieder von der Herdplatte nehmen. Von der Bio-Orange die Schale abreiben. In einer Rührschüssel das Ei, den Zucker und die Prise Salz schaumig schlagen. Dann das Mehl mit dem Backpulver unterheben und zum Schluss noch die Orangenschale und die Butter unter rühren. Der Teig muss für eine Stunde in den Kühlschrank und dann in die Form. In der Jakobsmuschelform muss es ca. 8min bei 200°C im Ofen backen. Den Puderzucker und den Orangensaft mischen und auf die fertig gebacken Kekse streichen, wer mag kann sie nach Herzenslust mit Streuseln verzieren.

Madeleines

Nach der netten Einladung wollte ich natürlich auch noch an dem Oster-Event von Küchenplausch teilnehmen. Wer von euch noch Lust hat, bis zum 30.04.2014 habt ihr noch Zeit und es gibt auch etwas tolles zu gewinnen.

Oster Rezepte

Pfefferkuchenhaus

Ich hoffe ihr habt die Weihnachtstage schön verbracht. In den letzten Minuten vor Weihnachten habe ich noch für jedes Familienmitglied ein Lebkuchenherz gebacken. Der Teig hat auch noch für ein ganzes Lebkuchenhaus ausgereicht, was ich nur für mich alleine gebacken habe. Wenn ihr nachher das Rezept lest wird euch klar werden, dass man aus diesen Mengen wirklich allerhand backen kann. Daher habe ich auch mein Weihnachtsgeschenk schon vorher rausgeholt, denn ich habe mir dieses Jahr eine rote Küchenmaschine (kMix) selbst geschenkt, ich freue mich schon auf das Austesten.

Geplant war eigentlich das ich mit meinem Freund ein richtig fetziges Lebkuchenhaus baue. Den Lebkuchenteig habe ich auch schon am 14.12. hergestellt, aber irgendwie wollte sich in der letzten Woche vor Weihnachten keine Zeit mehr finden. So habe ich mir am 22. alleine die Beine in den Bauch gestanden und schnell große Lebkuchenherzen mit Beschriftung für jeden in der Familie gebacken. Ich bin den Tag darauf nach ca. vier Stunden Schlaf mit einer großen Krakse (Ihr wisst was ich meine? Ein großer Kletterrucksack! Im Österreichischen heißt Klettern auch Krakseln, ich nehme an das es daher kommt) auf Arbeit gegangen und gleich im Anschluss zum Zug. Die Krakse habe ich voll gepackt mit Weihnachtsgeschenken, Backutensilien (Ich werde euch im Januar berichten wofür ich diese mitgenommen habe.), ein paar Kleidungsstücken, einer Packung rohen Eiern und ganz obenauf den Lebkuchenherzen. Das war etwas anstrengend, aber der Aufwand hat sich gelohnt, denn alle haben sich gefreut und schmecken tun sie auch. ****

Lebkuchenteig für ein Haus oder viele Lebkuchenherzen

500g Honig
300g Butter
400g brauner Zucker
1kg Mehl
3TL Lebkuchengewürz
Zitonenschale von 1 Zitrone
50g Kakao
2 Eier
2TL Pottasche
4EL Rum

Zuerst muss auf dem Herd in einem Topf die Butter, der Honig und der Zucker zum Schmelzen gebracht werden. Diese Masse wird dann mit den restlichen Zutaten zusammen zu einem festen Teig verknetet. Pottasche, ist ein Triebmittel für Lebkuchen und Plätzchen mit besonders hohem Zuckergehalt, es ist Kaliumcarbonat. Den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen und ruhen lassen. In handliche Stücke teilen und ca. 3-4mm dick ausrollen. Jetzt kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Bei ca. 180°C 18min backen. Ihr könnt eure Sachen nach Herzenslust mit Zitronensaft und Puderzuckerglasur oder Schokolade oder oder verzieren und zu einem Meisterwerk zusammen kleben.

 

Pfefferkuchenhaus

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start ins neue Jahr. Dankeschön, dass ihr meinem Blog so lieb folgt, darüber freue ich mich wirklich sehr und ich sage: „Servus für 2013“. Bis nächstes Jahr, Eure Franzi

Zimtsterne

Wir standen diesmal zu zweit in der Küche und haben Weihnachtsplätzchen und Zimtsterne gebacken. Ich bin es gar nicht mehr gewöhnt meine Backschüsseln mit jemanden, in diesem Fall meiner Schwester, zu teilen. Es wurde auch zwischendurch etwas aufregend, da wir uns spontan noch für ein anders Rezept entscheiden mussten. Ich zeige euch heute mein schönes Zimtstern Rezept. Bis auf das  man etwas Ausdauer braucht, ist es nicht weiter aufwendig und man wird am Ende mit sehr leckeren Zimtsternen belohnt. Bei uns sind es ganze drei Bleche mit Zimtsternen entstanden.

Zuerst muss man drei Eier trennen. Das Eigelb brauchst du für das Rezept nicht, prima für ein schnelles Rührei oder so. Das Eiweiß muss zu einem festen Schnee geschlagen werden, beim Schlagen 280g Zucker in den Eischnee rieseln lassen und ca. 10min weiter schlagen bis der Schnee schön glänzt. Drei Esslöffel von dem Eiweiß abnehmen und am besten gleich in einen Spritzbeutel mit einer schmalen Tülle geben, die könnt ihr dann erstmal in den Kühlschrank legen. In das restliche Eiweiß 200g gemahlene Mandeln, einen Teelöffel Zitronensaft und Zitronenschale von einer halben Zitrone sowie ein Esslöffel Zimt und eine Prise Nelkenpulver vorsichtig unterhaben. Den Teig ca. 4-5mm dick ausrollen, dann könnt ihr die Sterne ausstechen und noch vor dem Backen mit dem restlichen Eischnee aus dem Spritzbeutel eine Glasur verpassen. Bei 180°C bei Ober- und Unterhitze ca. 10-12min backen.

Ich wünsche euch allen einen schönen 3. Advent. Ich hoffe das eure letzte Woche vor Weihnachten nicht hektisch wird.

Zimtsterne

Candybar in Weiß und Rot

Es gab bei uns am Wochenende etwas zu feiern und dafür habe ich mich eine gefühlte Ewigkeit in die Küche gestellt. Die Planung habe ich schon vor Wochen begonnen. Mir geht es oft so, dass wenn ich dann von Arbeit komme und meine Pläne in die Tat umsetzten will, die Motivation auf einmal nicht mehr so groß ist. Sobald der erste Tiefpunkt überwunden ist, macht es aber wieder viel Freude. Ich bin mit meinen vorgenommenen Taten, auch vom zeitlichen Faktor, sehr gut zurecht gekommen. Natürlich war die letzte Stunde mit Hektik verbunden, aber das ist ja der sogenannt positive Stress, mit dem arbeite ich ganz gern.

In meiner Candybar haben unsere Gäste eine persönliche Cola, Himbeer-Götterspeiße (eigentlich sollten diese noch ein Baiserhäubchen bekommen, dieses war in der letzten Stunde nicht mehr realisierbar), Lolli-Pops, Eistee, Biskuit-Torte (zu der in einem anderen Blogeintrag) und Schweineöhrchen in den Farben weiß und rot gefunden. Eigentlich wollte ich noch ein paar Kirschblätterteigtaschen zubereiten, aber es war gut das ich mich dagegen entschieden habe. Denn trotz sieben Kaffee-Hungriger ist noch allerhand übrig geblieben.

Für die Schweineöhrchen habe ich mich noch mal bei Chefkoch belesen. Ich hatte gleich Blätterteigplatten geholt. Diese habe ich nach dem Auftauen mit erwärmter Erdbeermarmelade bestrichen. Damit sie ihre charakteristische Form bekommen muss man den Teig von beiden Seiten her einrollen. Ich habe die Rollen noch mal für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt, bevor sie in ca. 1cm breite Streifen geschnitten werden können. Leider haben sich beim Backen ca. 90% der Schweineöhrchen aufgerollt. Ich kann euch noch nicht sagen woran es liegt. Aber geschmacklich sind sie super, um die letzten haben wir uns sogar gestritten.*****

Candybar

Das Rezept für die amerikanisch aussehenden Lollis aus Keksteig habe ich auf dem Blog von Miss Blueberrymuffin´s kitchen gefunden. Den Teig habe ich vor dem verarbeiten noch ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank gelegt. Auf dem Blog ist auch eine sehr genaue Anleitung für das aufdrehen der Lolli-Pops beschrieben. Nur bei meinem Versuch hat es mit der Technik nicht ganz so toll ausgesehen. Also habe ich es jedes mal etwas anders gemacht. Für mich hat es am besten funktioniert, wenn ich die beiden Teige nur etwas ausgerollt und sie dann schon zusammen gedrückt habe. Beim gemeinsamem ausrollen kann man schauen wie groß die Abstände werden sollen. ****

Keks-Lolly

Wegen dem Eistee habe ich mich total verrückt gemacht. Ich habe mir tausend Rezepte durchgelesen und notiert. Am Ende habe ich mir von jeden Rezept die beste Zutat herausgepickt. Ihr sollt natürlich erfahren wie ich jetzt einen so tollen, fruchtigen, leicht Süßen Eistee zubereitet habe. Zunächst 2l schwarz Tee kochen und auskühlen lassen. Da es bei mir nicht mehr ganz so heiß war, habe ich nur aus einer Wassermelone kleine Figuren ausgestochen, die dem kalten Tee hinzugefügt werden. Bei richtig viel Wärme kann man die kleinen Melonenfiguren /-würfel noch mal für eine Stunde in den Gefrierschrank legen. Meinen kalten Tee habe ich mit Rosenzucker und Zitrone abgeschmeckt und und zum Schluss die Melonenstücke hinzugefügt. Uns hat der Tee so gut geschmeckt, dass wir am nächsten Tag uns gleich noch eine große Kanne Eistee zubereitet haben. *****

Eistee

Zitronen-Quark-Gugl und Schoko-Cantuccini

Es ist wieder so weit – für Post aus meiner Küche. Es geht diesmal um das zauberhafte Thema „Zusammen schmeckts besser“. Ich hatte letztes Wochenende sowieso außer Lernen nicht viel vor, so dass ich mir die Zeit zum Backen und Basteln nehmen konnte.

Post aus meiner Küche

Ich habe für meine Tauschpartnerin ein paar Zitronen-Käse-Gugl gebacken. Das Rezept ist aus dem Buch Feine Kuchenpralinen Süße Backideen für kleine Gugelhupfe abgewandelt.  Und wenn man dann eine Freundin oder zwei eingeladen hat, dann muss es noch etwas Kleines dazu geben. Ich habe mich für Schoko-Cantuccini entschieden. Das Rezept habe ich auch wieder abgewandelt. Gefunden habe ich es bei Harissaliebe, es  wurde von ihr zum Blogevent „Schokolade“, wo ich auch mitgemacht habe, eingereicht.

Post aus meiner Küche

Rezept für die Zitronen-Käse-Gugl

1 Ei
250g Margerquark
2EL Sonnenblumenöl
1 Zitrone (Abrieb und Saft)
1EL Weizengrieß
50g Puderzucker
25g Vanillepuddingpulver

Zuerst einmal die Form fetten. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, so 3min lang. Danach hat es sich im Kühlschrank eine Pause verdient. Das Eigelb, den Quark, das Öl, den Zitronensaft und -abrieb zu einem cremigen Teig verrühren. Dann Grieß, Puddingpulver und Puderzucker langsam in den Teig einrühren. Zum Schluss noch den Eischnee aus dem Kühlschrank vorsichtig unterheben. Jetzt kann die Form gefüllt werden und die kleinen Gugl bei 210°C ca. 14min im Backofen backen.****

Rezept für die Schoko-Cantuccini

120g Zartbitterschokolade
120g Butter
2 Eier
200g Zucker
1Pck. Vanillezucker
335g Mehl
1,5TL Backpulver
60g Kakaopuver
eine gute Handvoll Cranberries

Im Wasserbad die Schokolade und die Butter schmelzen lassen. In der Zeit die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Wenn die Schoko-Butter geschmolzen ist, etwas abkühlen lassen, zu der Eiermasse gießen und unterrühren. Anschließend das Mehl und Backpulver auf den Teig sieben und mit einer Prise Salz unterrühren. Den Teig mit den Cranberries in vier gleich große Schlangen kneten und auf das Backpapier legen. Bei 150°C müssen sie 25min backen danach etwas auskühlen und in ca. 1cm breite Stücke schneiden, diese müssen bei 100°C noch 20min trocknen.****

Meine Tauschpartnerin hat die Rezepte natürlich auch bekommen in einer Kiwi-Karte, damit sie nicht vergisst wer hier am Werk war :) LG Franzi

Post aus meiner Küche