Schneebälle Cake Pops

Was passt besser zum Winter als Schneebälle? Zumindest meine Generation hat es noch erlebt, dass es im Winter kalt war und vom Himmel nicht Regen sondern Schnee gefallen ist. Ich bin eigentlich auch nicht wirklich böse das es so warm ist, denn mein liebstes Verkehrsmittel ist mein rotes Fahrrad und dieses kann Schnee nicht ausstehen. So müssen die Schneebälle eben in der Küche entstehen und wenn es allen reicht, dann kann man sie ganz schnell aufessen. In der Zubereitung sind die etwas zeitaufwendiger als andere Cake Pops, denn ich habe erst den Biskuitteig gebacken um ihn nach dem abkühlen in kleine Teile zu rupfen. Mein Teig war nicht so richtig schön geworden, sehr flexibel und biegsam. Nach dem mischen mit der Creme war es auch unmöglich kleine Schneebälle zu formen. Da ich noch eine Nacht Zeit hatte. Stellte ich die Masse übernacht in den Kühlschrank und am nächsten Tag wurde es auch wie gewünscht kleine Schneebälle.

Schneebälle Cake Pops

3 Eier
100g Zucker
100g Mehl
200g Sahne
1Pck. Sahnesteif
200g Magerquark
1EL Puderzucker
1Pck. Vanillezucker
50ml Amaretto
75g Kokosraspeln

Eier und Zucker mit dem Handrührgerät hell aufschlegen. Das komplette Mehl unterheben. Den Teig auf ein Backpapier streichen und im Ofen bei 175°C ca. 15min backen. In der Zeit die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den Quar mit Puderzucker, Vanillezucker und dem Amaretto glatt rühren. Die Sahne vorsichtig unterheben. Sobald der Boden ausgekühlt ist, diesen in kleine Stücke reißen und in die Quark-Sahne-Creme geben. Wenn notwendig über Nacht kaltstellen. In den Händen ca. 25 Kugeln formen und diese dann in den Kokosraspeln welzen. Bis zum Servieren mögen es die Schneebälle gern kühl gelagert werden.

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Weihnachtspost aus meiner Küche

Meine Tauschpartnerin hat von mir ein Weihnachtspäckchen aus meiner Küche, gefüllt mit meinen ersten Pralinen, Zucker-Kuchen und Lebkuchen-Cake-Pops, bekommen.

Zunächst zu meinem Erstlingswerk, den Pralinen. Dafür habe ich sowohl eine Eiswürfelform (Schnurrbärte) und noch eine Weihnachtspralinenform genutzt. Zunächst habe ich versucht die Kuvertüre richtig zu erweichen. Nicht nur einfach im Wasserbad, nein, die erste Hälfte sollte auf  45°C erhitzt werden, dann muss es abkühlen und bei 27°C darf die restliche Kuvertüre dazu gegeben werden. Bei Vollmilchschokolade, wie ich sie verwendet habe, sollte es anschließend wieder auf 31°C erhitzt werden. Ich habe meine Kuvertüre langsam erhitzt und dann bei ca. 45-50°C versucht sie wieder abzukühlen, aber irgendwie wollte die Temperatur selbst nach 30-45min nicht so wirklich sinken. Entweder es liegt an meinem Thermometer, oder es dauert immer so lange. Ich habe dann die restliche Schokolade dazugeben. Als sie komplett geschmolzen war habe ich die Formen mit Schokolade ausgepinselt, diese in den Kühlschrank gestellt und nach ca. 15min noch einmal komplett ausgepinselt. Als die Formen wieder im Kühlschrank standen habe ich etwa 100g Weiße Canache hergestellt. Diese habe ich mit Cranberries, Zimt und Lebkuchengewürz gemischt und in die Schokoladenformen gefüllt. Auch das habe ich zum Auskühlen wieder in den Kühlschrank gestellt, aber das stand bestimmt fast eine Stunde im Kühlschrank bevor ich sie noch mit der Kuvertüre verschlossen habe. Als sie fest waren habe ich sie ganz vorsichtig versucht sie aus der Form zulösen. Es ist mir nicht mit allen gelungen, aber es sind genug zum Verschicken gewesen.***

Als nächstes habe ich Schoko-Lebkuchen-Cake-Pops gebacken. Da ich mich in der Menge etwas vertan habe, sind es 20 Cake-Pops und 20 Mini-Gugl geworden. Für den Teig habe ich 150g Butter und 100g Zucker und 140g Zartbitterschokolade in einem Topf geschmolzen. Anschließend müssen 3 Eier getrennt werden und das Eiweiß steif geschlagen werden. Das Eigelb wird mit 70g gemahlenen Mandeln, 3 Prisen Lebkuchengewürz und 70g Mehl zu einem Teig verarbeitet, dazu kann dann die etwas abgekühlte Schokoladen-Butter dazu gegeben werden. Zum Schluss darf der Eischnee untergehoben werden. Ich Öle die Formen immer etwas ein, bevor ich den Teig in die Form gebe. Bei 180°C Ober- und Unterhitze sind sie schon in 25min fertig. Die Stiele werden in den Pops mit etwas Schokolade befestigt. Am Ende haben sie alle noch eine Schokoladenmantel bekommen und teilweise noch eine kleine Verzierung.****

Zu guter Letzt habe ich noch einen Zuckerkuchen gebacken. Meine Mutter hatte früher neben der Arbeit einen Bäcker der super leckeren Zuckerkuchen gebacken hat. Jetzt wo ich weiß wie einfach der herzustellen ist, wird es ihn bestimmt häufiger geben. Es ist bestimmt nicht der beste Kuchen für Post aus meiner Küche, denn am besten schmeckt er noch warm. Nun verrate ich euch endlich das Rezept, damit ihr ihn schnell nach backen könnt.

375g Mehl
50g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Hefewürfel
250ml Milch
50g Butter
Zucker und Zimt

Die Milch muss etwas erwärmt werden und in einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Vanillezucker vermischt werden. In den Mehlberg wird eine Kuhle gemacht, die Hefe hineinkrümeln und im Anschluss mit der lauwarmen Milch bedeckt. Ich habe das ca. eine viertel Stunde stehen gelassen und dann den Teig kräftig verkneten. Die Schüssel wird dann am besten mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt und an einem warmen Ort, für eine Stunde, abgestellt um den Teig gehen zu lassen. Nach der Stunde wird der Teig noch einmal geknetet und auf einem Blech oder in eine große Auflaufform verteilt. Vor dem Backen wird der Kuchen noch mit Butterflöckchen und einer guten Schicht Zucker und Zimt bedeckt. Nach 20min bei 200°C im Ofen kann der Kuchen schon auf den Tisch gestellt werden.*****

Weihnachtspost aus meiner Küche

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Advendszeit! Mit vielen Plätzchen, Lebkuchen, Stollen, Glühgetränken und was sonst für euch noch so zur richtigen Vorfreude auf das Weihnachtsfest dazu gehört.

Candybar in Weiß und Rot

Es gab bei uns am Wochenende etwas zu feiern und dafür habe ich mich eine gefühlte Ewigkeit in die Küche gestellt. Die Planung habe ich schon vor Wochen begonnen. Mir geht es oft so, dass wenn ich dann von Arbeit komme und meine Pläne in die Tat umsetzten will, die Motivation auf einmal nicht mehr so groß ist. Sobald der erste Tiefpunkt überwunden ist, macht es aber wieder viel Freude. Ich bin mit meinen vorgenommenen Taten, auch vom zeitlichen Faktor, sehr gut zurecht gekommen. Natürlich war die letzte Stunde mit Hektik verbunden, aber das ist ja der sogenannt positive Stress, mit dem arbeite ich ganz gern.

In meiner Candybar haben unsere Gäste eine persönliche Cola, Himbeer-Götterspeiße (eigentlich sollten diese noch ein Baiserhäubchen bekommen, dieses war in der letzten Stunde nicht mehr realisierbar), Lolli-Pops, Eistee, Biskuit-Torte (zu der in einem anderen Blogeintrag) und Schweineöhrchen in den Farben weiß und rot gefunden. Eigentlich wollte ich noch ein paar Kirschblätterteigtaschen zubereiten, aber es war gut das ich mich dagegen entschieden habe. Denn trotz sieben Kaffee-Hungriger ist noch allerhand übrig geblieben.

Für die Schweineöhrchen habe ich mich noch mal bei Chefkoch belesen. Ich hatte gleich Blätterteigplatten geholt. Diese habe ich nach dem Auftauen mit erwärmter Erdbeermarmelade bestrichen. Damit sie ihre charakteristische Form bekommen muss man den Teig von beiden Seiten her einrollen. Ich habe die Rollen noch mal für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt, bevor sie in ca. 1cm breite Streifen geschnitten werden können. Leider haben sich beim Backen ca. 90% der Schweineöhrchen aufgerollt. Ich kann euch noch nicht sagen woran es liegt. Aber geschmacklich sind sie super, um die letzten haben wir uns sogar gestritten.*****

Candybar

Das Rezept für die amerikanisch aussehenden Lollis aus Keksteig habe ich auf dem Blog von Miss Blueberrymuffin´s kitchen gefunden. Den Teig habe ich vor dem verarbeiten noch ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank gelegt. Auf dem Blog ist auch eine sehr genaue Anleitung für das aufdrehen der Lolli-Pops beschrieben. Nur bei meinem Versuch hat es mit der Technik nicht ganz so toll ausgesehen. Also habe ich es jedes mal etwas anders gemacht. Für mich hat es am besten funktioniert, wenn ich die beiden Teige nur etwas ausgerollt und sie dann schon zusammen gedrückt habe. Beim gemeinsamem ausrollen kann man schauen wie groß die Abstände werden sollen. ****

Keks-Lolly

Wegen dem Eistee habe ich mich total verrückt gemacht. Ich habe mir tausend Rezepte durchgelesen und notiert. Am Ende habe ich mir von jeden Rezept die beste Zutat herausgepickt. Ihr sollt natürlich erfahren wie ich jetzt einen so tollen, fruchtigen, leicht Süßen Eistee zubereitet habe. Zunächst 2l schwarz Tee kochen und auskühlen lassen. Da es bei mir nicht mehr ganz so heiß war, habe ich nur aus einer Wassermelone kleine Figuren ausgestochen, die dem kalten Tee hinzugefügt werden. Bei richtig viel Wärme kann man die kleinen Melonenfiguren /-würfel noch mal für eine Stunde in den Gefrierschrank legen. Meinen kalten Tee habe ich mit Rosenzucker und Zitrone abgeschmeckt und und zum Schluss die Melonenstücke hinzugefügt. Uns hat der Tee so gut geschmeckt, dass wir am nächsten Tag uns gleich noch eine große Kanne Eistee zubereitet haben. *****

Eistee

Österreichische TraditionsTorte trifft auf Moderne Cake Pops

Hey Naschkatzen,

beim stöbern auf anderen Foodblogs bin ich auf eine Ausschreibung von Zorra für das Blogevent „Österreich kulinarisch“ gestoßen, ausgerichtet wir es von Susi von Prostmahlzeit.

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Ideen hatte ich gleich ganz viele: Linzertote, Mozartkugeln, Sachertorte und dann habe ich noch ein Buch von Zotter mit vielen tollen Rezepten. Linzertote hatte ich irgendwann schon mal probiert, aber da war es so klebrig und ist mir auseinander gelaufen, dass ich es unbedingt noch mal besser machen wollte. Mozartkugeln vielleicht mal am Stil, ein Rezept habe ich auch in meinem Cake Pop Buch gefunden , da sie aber sehr gehaltvoll sein sollen war die Lust plötzlich verflogen. Ich habe vorletztes Jahr Sachertorte im Café in Graz  gekauft, das ist eine Torte die bei uns in der ganzen Familie beliebt ist. Als mir dann die Idee kam mit der Cake Pop Form, die ich im Dezember zu Post aus meiner Weihnachtsküche bestellt hatte, vergaß ich ganz darüber das Zotter Buch. Da die Form nicht ganz pünktlich bei mir war, habe ich sie nur in den Schrank gelegt. Auf der Verpackung stand ein Rezept drauf, aber da ich wusste, dass ich das Cake Pop Buch kurz darauf besitzen werde, habe ich die Verpackung einfach weggetan.  In dem Buch stehen aber keine Rezepte die man in so einer Form backen kann :( . Ich finde es schön, dass man beim Backen eine genaue Anleitung hat und sich an diese halten darf. Mittlerweile werden meine Ideen individueller und ich finde oftmals keine Rezepte dafür und so muss ich schauen wie ich zu meinen Mengenangaben und meiner Zutatenliste komme. So habe ich mir in den Kopf gesetzt Sachertorte am Stil für das Event einzubringen. Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass Marillenmarmelade rein kommt, Aprikosenmarmelade war schnell eingekauft und dann habe ich noch ein fast perfektes Rezept im Buch Kuchen im Glas gefunden.

Ich habe für den Teig: 2 Eier getrennt, das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25g Zucker steif geschlagen, neben bei 50g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen gelassen und Eigelb mit 50g weicher Butter und 35g Puderzucker kurz zusammen gerührt, dann kommt dort die warme Schokolade hinein und dann noch 50g Mehl und 25g gemahlene Mandeln hinein sieben. Am Ende den Eischnee unterheben.  Dann habe ich die gefettete Form halb befüllt, einen Klecks von der Aprikosenmarmelade hinein gegeben und noch mal Teig oben darf gegeben. Ja, ich weiß, normalerweise kommt die Marmelade erst nach dem Backen rein, das war meine bäckerische Freiheit.^^ Am Anfang war ich etwas vorsichtig, weil ich Angst hatte, dass mir der Teig obendrüber quellen wird. Doch meine Angst war unberechtigt, wodurch hätte es denn passieren sollen? Bei 160°C Umluft sind sie nach ca. 12-15 min fertig. Nach dem Auskühlen habe ich noch mal ca. 100g Zartbitterschokolade geschmolzen, aber ich denke Konfitüre geht vielleicht besser, weil es besser und härter austrocknet. Damit es Cake Pops werden habe ich die Stile erst in die Schokolade getaucht und dann in den Kuchenball gesteckt. Nach dem Austrocknen bestrich ich die Bällchen mit der Schokolade. In vielen Videos werden die Cake Pops in die Schokolade getaucht, aber da fällt mir dann eher der Kuchen wieder vom Stil und das ist ja nicht Sinn der Sache. Da Sachertorte ja auch immer Schlicht aussieht, habe ich sie auch nicht verziert. Insgesamt hatte ich ca. 25 Sacher Cake Pops.

Ich habe meine Kuchenlollis zu einem gemütlichen Abend in großer Runde mitgenommen. „Was ist das Rentner Lutscher?“ Aber nach der ersten Skepsis waren die Sacher Pops in zufrieden reinschauenden Mündern verschwunden.*****

Sacher Cake Pops

Zusammenfaszung von Susi vom 18. Juni 2013

Zusammenfassung_Österreich-Event

Oh du fröhliche Weihnachtszeit

Hey Naschkatzen,

Weihnachtszeit ist einfach schön.

Weihnachtsbaum

Den Baum habe ich auch die letzten Wochen immer im Dunkeln (naja das hat der Winter halt so ansich, immer wenn man von Arbeit kommt ist es dunkel) auf dem Dachboden gebaut. Ich bin sehr zufrieden, wie er jetzt ausschaut.
Es gibt so viele Sachen die man in der Weihnachtszeit einfach naschen muss und erst im Frühjahr ärgert man sich damit rum. Ich habe in diesem Advent auch wieder einiges ausprobiert.

Tannenbaum Kekse

Da waren natürlich die Kekse wie jedes Jahr, ich kann mir keine Weihnachtszeit ohne selbst gebackene Plätzchen vorstellen. Diesmal sind dabei sogar ein paar Tannenbäume entstanden, in denen sich selbst die Rehfamilie geborgen gefühlt hat.
Aber ganz ehrlich, so das richtig tolle Rezept habe ich noch nicht gefunden. Ich habe dieses Jahr 2 Rezepte aus der Baking Heaven 03/12 ausprobiert. * Die Kekse schmecken nie wie in der Kindheit. Da muss ich weiter suchen. Habt ihr das beste Rezept schon gefunden?

Dann habe ich für unsere Weihnachtsfeier mit den Kollegen ein paar andere essbare Tannenbäume am Stiel gezaubert. Aus dem Buch „Cake-Pops“. Ich hatte an dem Tag etwas eher Feierabend und so dachte ich mir jetzt hast du genug Zeit um die Cake Pops zuzubereiten, weit gefehlt, die ersten 2 Bäume sind in die grüne Schokolade gefallen als ich sie hinein tauchte. Also nur noch drüber tröpfeln, damit ging es dann schon besser. Aber als ich dann auf Arbeit ankam und sich alle auch bedient hatten, mussten wir feststellen das die Schoki noch nicht mal abgekühlt war. Es ist ein süßer Spaß, aber 1-2 kann man schon mal essen. ****

Tannenbaum-Cake-Pops

Tannenbaum-Cake-Pops

Und als ich dann zu Weihnachten noch Besuche von der Familie bekommen habe musste es noch ein paar Weihnachts-Cupcakes geben. Die aus der Cupcake Heaven Nr. 2/12 ich glaube nächstes Jahr wir es diese wieder geben.  Sie sind so weich und fluffig und schmecken nach Advent, für diese Cupcakes könnte ich jeden Stollen stehen lassen. *****

Weihnachts-Cupcakes

Wenn die Familie da ist kann man sich natürlich nicht nur von Süßen sättigen, so gab es bei uns „Gebratener Zander auf Pastinakenpüree mit Dill-Hollandaise“ und zum 1. Feiertag gab es auch bei uns einen Braten und zwar „Orientalische Festtagspute mit Fächerkartoffeln“ beide Rezepte haben wir aus der LECKER Christmas (Special 2012 -N°4). Die Pute habe ich schon aufwachsen sehen auf dem Bauernhof im Nachbardorf. Da kann ja nichts mehr schief gehen und das ist es auch nicht.*****

Quarkküchlein und Schokokuchen am Stab

Hey Naschkatzen,

letztens habe ich mit einem kleinen Menschen Urlaub gemacht. Okay nur ein verlängertes Wochenende, aber immerhin. Ich dachte mir, wenn man schon mal in den Genuss kommt mit seinem Patenkind Urlaub machen zu dürfen, dann sollte man sich auch was schönes niedliches Ausdenken. So kam ich zu der Idee kleine Gugls wären das Richtige. Die meisten Rezepte im Buch sind mit Alkohol, daher sind sie sofort ausgeschieden. Trotzdem habe ich noch ein Rezept für Quark-Gugls gefunden. Als wir den kleinen von der Schule abgeholt haben, sind wir noch Blaubeeren jagen gewesen, und die habe fantastisch dazu gepasst.

Am nächsten Tag gab es zum Mittag Nudel-Moster, die Idee habe ich im Internet gesehen und wollte sie schon seit Wochen einmal ausprobieren. Dafür werden in Würstchenstücke Spaghetti hinein gepiekst. Wir haben die Spaghetti  in der Mitte einmal halb gebrochen, was zur Folge hatte dass wir sehr viele Nudeln übrig hatten. Mein Versuch noch mehr Nudeln in die Würstchen hinein zu pieksen, ist beim Kochen geplatzt bzw. aufgeplatzt. Einige Würstchen sind teilweise aufgeplatzt.  Aber es hat uns allen sehr gemundet.

Wie es so schön heißt: „Alle guten Dinge sind 3!“. Es gab bei uns auch noch eine schöne Überraschung, wir haben zusammen Cake pops gemacht. Ich habe den Teig aus den dunklen Doppelkeksen mit der hellen Creme dazwischen, zerbröselt. Das war Knochenarbeit, mit einem Nudelholz auf einem Holzbrett.  „Und so zerbröselt der Keks nunmal.“ (Bruce Allmächtig, 2003) :) Dann habe ich die Krümmel mit Frischkäse gemischt. Ich hatte ca. 250g Kekse und 80g Frischkäse. Die Masse musste dann sich im Kühlschrank abkühlen. Mit meinem Patenkind haben Formen daraus gebaut: Blumen, Dreieck, Würfel und ich habe auch versucht eine Cupcake zukneten. Die Figuren haben wir dann noch mal eine Weile in den Kühlschranke gelegt. In der Zeit haben wir die Schokolade geschmolzen, die Streußel zur Dekoration heraus getan. Als wir damit fertig waren, haben wir die Stile kurz in die Schokolade getaucht die Figur darf gesetzt und diese dann komplett in die Schoki getaucht und nach Herzenslust verziert. Ab diesem Moment kann man sie sofort vernaschen.  Mhh *****

Nach den Stielen war ich in allen Läden schauen, die Back- und Küchenartikel anbieten, aber ich habe keine gefunden. So habe ich sie am Ende bei Amazone bestellt und sie sind in der letzten Sekunde gekommen.

Probiert es aus, uns haben sie sehr geschmeckt. Es ist egal wie ihr einer den Stab abesst. ;)