Spekulatiuscreme

Kennt ihr das auch, ihr habt großen Apettit auf Spekulatius aber bei diesen riesigen Packungen ist mein Hunger spätestens nach der Hälfte aber so was von gegessen. Nun habe ich ein schönes Rezept beim Backbuben gefunden, bei dem man solche Rester prima verwenden kann. Ich spreche von einer Skulatiuscreme, die man sich auf Brot schmieren kann. Wenn noch viel zu viel übrig ist, lassen sich solche kleinen Gläschen auch prima verschenken. Das schöne ist, es geht wunderbar schnell.

Spekulatiuscreme
300g Gewürz-Spekulatius
20g flüssiger Honig
2Prisen Salz
1 1/2TL Spekulatiusgewürz
50ml Sahne
130g weiche Butter

Der Spekulatus muss zunächt ganz fein gemixt werden. Nun mit den anderen Zutaten verrühren und zum Schluss in kleine Gläschen füllen.

So einfach und schnell hat man ein kleines Geschenk für jemanden aus seiner eigenen Küche gezaubert. Mit diesem Beitrag nehme ich an dem Blogevent „Auf den letzten Drücker“ von Yumlaut teil.

Yumlaut
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Müsliriegel

Jetzt wo das Wetter wieder schön ist, verschlägt es uns doch alle wieder an die frische Luft. Ob man nun den ganzen Tag durch Wälder wandern möchte oder einen Tag am See mit Volleyball und Baden geplant hat, ist dabei ganz egal. Wichtig ist, das man sich einen kleinen Pausensnack eingesteckt hat, der den Körper mit ausreichend Energie versorgt. Ich schwinge mich für die nächsten zwei Tage, bei hoffentlich wunderbarem Wetter, auf das Rad und dabei werde ich wohl um den ein oder anderen Berg nicht herum kommen.
Aber ich habe mit selbst gemachten Müsliriegeln meine Packtasche gefüllt, damit ich nicht vom Drahtesel falle. :D

Müsliriegel

300g 5-Korn Flocken
100g Cranberries
120g Mehl
120g Apfelmus
100g füssigen Honig
100g cremigen Honig

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Cranberries mit einem Messer in kleine Stücke teilen. In einer Schüssel das 5-Korn Flocken mit den Cranberries und dem Mehl mischen. Das Apfelmus und den Honig dazu geben und kräftig umrühren. Die Masse auf dem Backpapier gleichmäßig verteilen und bei bei 170°C ca. 15min backen. Gleich nach dem Backen in handliche Stücke teilen und auskühlen lassen.

Scones zum Frühstück

Bei uns gab es heute ein etwas außergewöhliches Frühstück. Ich habe mich heute eine halbe Stunde vor dem Frühstück in die Küche gestellt und Scones gebacken. Man braucht wirklich nur 20 min zur Vorbereitung und dann backen die kleinen Gebäcke, die ursprünglich von den britischen Inseln kommen, für ca. 10min. In der Zeit kann man entweder den Tisch decken oder noch eine feine Preiselbeer-Sauerrahm-Creme zusammen rühren, die sehr gut dazu passt.  Am besten schmecken sie ganz frisch aus dem Ofen.  Mhh! Das ich das nicht schon viel eher ausprobiert habe. ****

Scones

250g Mehl
1Prise Salz
2TL Backpulver
125ml Milch + Milch zum Bestreichen

1/4-1/2 Glas Preiselbeermarmelade
1 Becher Saure Sahne

Alle Bestandteile zusammen rühren, dies ist auch ganz einfach mit einem Teigscharber möglich. Der Teig muss man auf 1-2cm Dicke ausrollen und einfach kreisrunde Scones austechen und mit etwas Abstand auf ein Backpapier legen und von oben mit etwas Milch bestreichen. Bevor sie bei 210°C für ca. 10min in den Ofen kommen.

Für die Creme obendrauf einfach nach Lust und Geschmack die Preiselbeermarmelade in die Saure Sahne rühren und zum Schluss einen großen Klecks auf die Scones geben.

Zimtschnecken – Kanelbullar

Ich muss euch heute von meinem bisher besten Hefeteig erzählen. Den habe ich für schwedische Zimtschnecken gemacht, es sind fast 40 Stück geworden. Ihr solltet beim Nachbacken erst mal überlegen ob ihr so viele Zimtschnecken innerhalb von 2 Tagen essen könnt, sonst halbiert die Zutatenliste einfach. Das ist bei Hefesachen immer so schade, die schmecken bis zum nächsten Tag wunderbar frisch und ab dem dritten Tag kann man sie kaum noch ohne didschn essen.

Warum das meine bisher bester Hefeteig war? Der ist so groß geworden, ich hatte eigentlich noch nie ein Problem das mein Hefeteig nicht aufgeht, aber jetzt weiß ich erst was tatsächlich möglich ist. Der Teig hatte fast das Volumen meiner 5l Rührschüssel und beim Ausrollen habe ich eine Fläche von ca. 50cm x 120cm gehabt. Ich denke der Tipp für den Hefeteig liegt darin Butter und Milch gemeinsam auf 35-37°C zu erwärmen. Ich war beim Backen mal wieder etwas unter Zeitdruck und so habe ich das Töpfchen mit der Milch-Butter-Mischung nicht langsam erwärmt, sondern gleich auf hoher Stufe. Dadurch war zwar die ganze Butter geschmolzen, aber es war zu warm geworden und so musste ich warten bis es ca. 10°C abgekühlt ist. Ich kann euch sagen, dass dauert eine Ewigkeit. Als das dann aber geschafft war, ist nichts mehr schief gelaufen und ich bin mit nur einer Stunde Verspätung auf der Party aufgetaucht.

Zimtschnecken

Rezept für Zimtschnecken (Kanelbullar)

150g + 50g Butter
500g Milch
1 Stück Hefe
100g + 100g Zucker
1 Prise Salz
800-1000g Mehl
1 EL Zimt

150g Butter in der Milch schmelzen lassen, das ganze aber nur auf ca. 35°C erwärmen. In eine große Rührschüssel Mehl, 100g Zucker und die Prise Salz mischen und in den Berg eine Kuhle hinein drücken, in diese kommt dann die Hefe hinein gekrümelt und darauf die warme Butter-Milch-Mischung. Alles zu einem Teig verkneten, wenn er noch zu feucht ist einfach noch etwas von dem Mehl hinzu geben. Den Teig mit einem frischen Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für 30-40min gehen lassen. Die Zeit kann genutzt werden um 100g Zucker mit dem Zimt zu mischen und die 50g Butter müssen ja auch noch geschmolzen werden. Nach der Zeit den Teig noch einmal durchkneten und dann ausrollen. Wer nicht so einen großen Tisch hat, sollte den Teig vor dem Ausrollen halbieren. Den Teig mit einer Gabel einstechen und mit der Butter ausreichend bestreichen, darauf kommt der Zimtzucker. Alles aufrollen und in ca. 2cm breite Streifen schneiden (ich habe entweder das falsche Messer genutzt oder es ist immer sehr mühselig). Dann die Zimtschnecken auf ein Blech legen, noch mal 30min gehen lassen und dann bei 250°C für 5-8min backen.

Schneeberg

Ich habe euch ja schon erzählt, dass es bei uns Weihnachten noch ein paar schöne süße Sachen gegeben hat. So eine süße Weihnachtsüberraschung (passt auch noch nach dem Abendbrot) waren die kleinen Schneeberge. Das Rezept habe ich in der LECKER Christmas 2013 entdeckt, es heißt dort Baked Alaska. Als ich in der Zeitung gelesen habe, dass man einen Schokokuchen mit einer Eiskugel und etwas gezuckertem Eischnee in den Backofen geben soll, klang das für mich schon ganz schön verrückt – also wollte ich es unbedingt ausprobieren! Der Schokokuchen untern drunter ist eine Art Brownieteig, den ich einfach auf einem Blech gebacken und danach mit einem Desserring ausgestochen habe. Darauf kam je eine Vanilleeiskugel und darum noch Baiser. Ich war nicht ganz so mutig, das Ganze noch einmal in den Backofen zuschieben, also habe ich meinen Gasbrenner getestet und die Eisberghülle nur noch etwas bräunlich eingefärbt. Es macht allerhand Arbeit und sechs Stück gleichzeitig auf den Tisch zu bringen, war schon anspruchsvoll, kam aber bei Allen sehr gut an. ****

Schneeberg

Quark-Plinsen

Wenn man sich im Januar schon wieder matt und etwas kränklich fühlt, muss ein „Seelenfrühstück“ mit vielen Vitaminen her. Ich werde so gut wie nie krank, aber ich kenne da jemanden der fast jede Erkältung mitnimmt. So habe ich mich heute in die Küche gestellt und einen Plinsen-Teig angerührt, dieser ist mit Hefe und muss noch ca. eine dreiviertel Stunde gehen und so wurde aus dem Frühstück schon fast ein Lunch. Ich habe mich für die Quark variante entschieden, denn bekanntlich macht Quark ja stark. Dazu gab es frisch aufgeschnittenes Obst, für die Abwehrkräfte und um die guten Vorsätze auch nicht zu vergessen. Von der Menge vom Teig werden  bestimmt 3-4 Esser satt.****

Quark-Plinsen-1

Zutaten:

230 ml Milch
1/2 Hefewürfel
80g Zucker
50g weiche Butter
2 Eier
250g Magerquark
Zitronenschale von einer Zitrone
250g Mehl
1 Prise Salz

Die Milch in einem Topf lauwarm erhitzen und in eine kleine Schüssel die Hefe hinein krümeln, mit einem 1EL Zucker bedecken und dann ein Viertel der lauwarmen Milch darüber gießen. Das Schüsselchen für eine viertel Stunde in Ruhe lassen. In der Zeit kann die Butter und der restliche Zucker schön cremig gerührt werden. Dann dürfen nach und nach die Eier, der Quark, die Zitronenschale und das Mehl und die Prise Salz dazu gegeben werden. Wenn die Hefe ihre Zeit gegangen ist, darf sie mit dem Rest der Milch in den Teig gegeben werden. Wenn es eine glatte Masse ist, die Schüssel abdecken und für 30min an einem warmen Ort gehen lassen. In einer Pfanne reichlich Öl erwärmen und kleine Mengen von dem Teig zu gold-braunen Plinsen backen. Damit alle gleichzeitig essen können die fertigen Plinsen im Ofen bei 60-80°C warm halten. Dann mit Puderzucker servieren.

Quark-Plinsen-2

Crumble

Auch ich habe mir etwas für das neue Jahr vorgenommen, mehr selber machen und so viel wie möglich frische Zutaten, vor allem Obst und Gemüse, zu mir zunehmen. Deshalb haben wir heute gleich einen Crumble gegessen. Dafür nimmt man einfach zwei Obstsorten, diese werden in kleine Würfel geschnitten und mit Streuselteig bedeckt in den Ofen gestellt. Ich habe mich gestern beim einkaufen für eine schöne Mango entschieden und eine Birne lag noch auf dem Küchentisch. Für den Streuselteig nimmt man 100g Butter, 100g Zucker, 130g Mehl und eine Priese Salz und formt je nach Geschmack große oder kleine Streusel. Das ganze stellt man dann für 30min bei 180°C Ober- und Unterhitze in den Ofen. Danach kann man es einfach so oder mit Vanillesoße veredelt genießen.****

Crumble