Erdbeertarte aus Frankreich

Ich melde mich heute schon wieder mit einem neuen Beitrag, denn es läuft schon wieder ein neues, schönes Blogevent mit dem absoluten passenden Thema für diese Zeit „Fernweh Rezepte“. Ausgerichtet wird es von Ann-Katrin. Ich lese ihren Blog am liebsten früh nach dem aufwachen, noch mit leicht verquollenen Augen an meinem Handy, dass ist ein schöner Start in den Tag.

Als ich von diesem Event gelesen habe kamen mir viele Ideen, vor allem von Dingen die ich in letzter Zeit schon gebacken habe. Die Marcarons aus Frankreich, Brownies aus Amerika, Dänische Stapeltorte von unseren nordischen Nachbarn und die Sacher-Pops aus Österreich. So viel Fernweh und jetzt träume ich mich mit meinem Schokoladenkuchen nach Italien. Zumindest war das mein Plan bis gestern. Denn ich habe ein tolles Buch mit Rezepten aus der italienischen Küche. Aber da ist keines drin, was ich mit Erdbeeren hätte backen können. So muss das Rezept noch etwas warten. Die Saison für die beste Nuss der Welt ist immer so kurz, so dass man keine Gelegenheit auslassen sollte. Also habe ich alle meine Rezept-Sammlung gewälzt und danach die Bücher und schließlich habe ich in Kleine Kuchen von GU die Lösung für mein Problem gefunden – Erdbeertarte aus Frankreich. Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr endlich mal Paris zu besuchen. Damit ist es auch nicht verkehrt, schon heute von der französischen Küche zu träumen. Was mir heute an dem Rezept gut gefallen hat, es musste nicht gebacken werden. Normalerweise bin ich davon immer nicht so begeistert, aber bei der Wärme beschwere ich mich nicht. Erst beim Belegen der Erdbeeren fiel mir ein, dass ich schon (vor 1 Jahr) mal eine Erdbeertarte aus Frankreich gemacht hatte, die mir davon gelaufen war. Heute ist es auch ein bisschen auseinander gelaufen, aber bei weitem nicht so schlimm wie damals. :)

Erdbeertarte

Für den Boden habe ich 140g zerkrümelte Kekse, 1 EL Zucker und ca. 80g geschmolzene Butter vermischt und auf dem Boden meiner Tarteform verteilt. Das ist etwas mehr als im Buch geschrieben ist, denn meine Form ist etwas größer und ich hatte noch die Kekse im Haus und den Rest wollte ich nicht aufheben. Während der Boden im Kühlschrank etwas aushärtete hatten wir genügend Zeit um auf das nächste Erdbeerfeld zu fahren und erstmal kräftig zu Frühstücken und natürlich haben wir uns auch einige Erdbeeren mit gebracht. Dann musste ich nur noch den Pudding kochen. Dazu müssen ca. 270ml Milch, Mark aus einer Vanilleschote, 2EL Butter und 4EL Puderzucker aufgekocht werden. Dann kommt dort hinein ca. 30ml Milch mit darin eingerührten 3EL Speißestärke und 3 Eigelbe und das Ganze wird noch mal aufgekocht. Das muss schnell gehen und immer gerührt werden, sonst wird es klumpig. Im Rezept stand, dass man den Pudding durch ein Sieb drücken soll, in mir kam die Angst hoch, das ich mit dieser Aktion mein einziges Sieb komplett kaputt mache. Aber ich kann euch erleichtern, dem war nicht so. Ich hatte ja genug Erdbeeren, so dass ich die Früchte nicht in Scheiben schneiden musste sondern nur halbiert habe. Statt Pistazien habe ich lieber Minzeblättchen genommen, der Farbkontrast ist damit ja auch gegeben. Durch die Minze ist es angenehm sommerlich frisch.****

Erdbeertarte

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4 Gedanken zu “Erdbeertarte aus Frankreich

  1. Die Idee mit der Minze finde ich toll. UNd die Fotos sehen auch zum Anbeißen aus! Ich glaub ich mach die mal nach, solange der Garten noch Erdbeeren hergibt:) LIebe Grüße und komm mich gerne mal besuchen:)

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