Österreichische TraditionsTorte trifft auf Moderne Cake Pops

Hey Naschkatzen,

beim stöbern auf anderen Foodblogs bin ich auf eine Ausschreibung von Zorra für das Blogevent „Österreich kulinarisch“ gestoßen, ausgerichtet wir es von Susi von Prostmahlzeit.

Blog-Event LXXXVIII - Oesterreich kulinarisch (Einsendeschluss 15. Juni 2013)

Ideen hatte ich gleich ganz viele: Linzertote, Mozartkugeln, Sachertorte und dann habe ich noch ein Buch von Zotter mit vielen tollen Rezepten. Linzertote hatte ich irgendwann schon mal probiert, aber da war es so klebrig und ist mir auseinander gelaufen, dass ich es unbedingt noch mal besser machen wollte. Mozartkugeln vielleicht mal am Stil, ein Rezept habe ich auch in meinem Cake Pop Buch gefunden , da sie aber sehr gehaltvoll sein sollen war die Lust plötzlich verflogen. Ich habe vorletztes Jahr Sachertorte im Café in Graz  gekauft, das ist eine Torte die bei uns in der ganzen Familie beliebt ist. Als mir dann die Idee kam mit der Cake Pop Form, die ich im Dezember zu Post aus meiner Weihnachtsküche bestellt hatte, vergaß ich ganz darüber das Zotter Buch. Da die Form nicht ganz pünktlich bei mir war, habe ich sie nur in den Schrank gelegt. Auf der Verpackung stand ein Rezept drauf, aber da ich wusste, dass ich das Cake Pop Buch kurz darauf besitzen werde, habe ich die Verpackung einfach weggetan.  In dem Buch stehen aber keine Rezepte die man in so einer Form backen kann :( . Ich finde es schön, dass man beim Backen eine genaue Anleitung hat und sich an diese halten darf. Mittlerweile werden meine Ideen individueller und ich finde oftmals keine Rezepte dafür und so muss ich schauen wie ich zu meinen Mengenangaben und meiner Zutatenliste komme. So habe ich mir in den Kopf gesetzt Sachertorte am Stil für das Event einzubringen. Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass Marillenmarmelade rein kommt, Aprikosenmarmelade war schnell eingekauft und dann habe ich noch ein fast perfektes Rezept im Buch Kuchen im Glas gefunden.

Ich habe für den Teig: 2 Eier getrennt, das Eiweiß mit einer Prise Salz und 25g Zucker steif geschlagen, neben bei 50g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen gelassen und Eigelb mit 50g weicher Butter und 35g Puderzucker kurz zusammen gerührt, dann kommt dort die warme Schokolade hinein und dann noch 50g Mehl und 25g gemahlene Mandeln hinein sieben. Am Ende den Eischnee unterheben.  Dann habe ich die gefettete Form halb befüllt, einen Klecks von der Aprikosenmarmelade hinein gegeben und noch mal Teig oben darf gegeben. Ja, ich weiß, normalerweise kommt die Marmelade erst nach dem Backen rein, das war meine bäckerische Freiheit.^^ Am Anfang war ich etwas vorsichtig, weil ich Angst hatte, dass mir der Teig obendrüber quellen wird. Doch meine Angst war unberechtigt, wodurch hätte es denn passieren sollen? Bei 160°C Umluft sind sie nach ca. 12-15 min fertig. Nach dem Auskühlen habe ich noch mal ca. 100g Zartbitterschokolade geschmolzen, aber ich denke Konfitüre geht vielleicht besser, weil es besser und härter austrocknet. Damit es Cake Pops werden habe ich die Stile erst in die Schokolade getaucht und dann in den Kuchenball gesteckt. Nach dem Austrocknen bestrich ich die Bällchen mit der Schokolade. In vielen Videos werden die Cake Pops in die Schokolade getaucht, aber da fällt mir dann eher der Kuchen wieder vom Stil und das ist ja nicht Sinn der Sache. Da Sachertorte ja auch immer Schlicht aussieht, habe ich sie auch nicht verziert. Insgesamt hatte ich ca. 25 Sacher Cake Pops.

Ich habe meine Kuchenlollis zu einem gemütlichen Abend in großer Runde mitgenommen. „Was ist das Rentner Lutscher?“ Aber nach der ersten Skepsis waren die Sacher Pops in zufrieden reinschauenden Mündern verschwunden.*****

Sacher Cake Pops

Zusammenfaszung von Susi vom 18. Juni 2013

Zusammenfassung_Österreich-Event

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