Party Cupcakes

Meine Küche ist wirklich nicht klein, aber der Platz in den Schränken ist nicht so reichlich. Bei mir sammeln sich mitlerweile bestimmt 9-10 verschiedene Gläser mit selbstgemachter Marmelade. So habe ich beschlossen zu der Party eines Freundes Cupcakes gefüllt mit Marmelade mitzubringen. Darauf hin habe ich mir meine tolle Cupcake-Zeitschrift geschnappt und drauf los gesucht. Es gab viele Rezepte die ausscheiden mussten, weil das Topping untransportabel ist. So bin ich bei Blumen-Cupcakes geladet. Das Rezept ist sehr simpel und ohne tolle Zutaten. Nach dem Backen und Auskühlen habe ich die Mitte ausgestochen, mit Erdbeermarmelade gefüllt und mit dem Teigdeckelchen wieder verschossen. Das hat bei allen, außer einem sehr gut geklappt. Nur meine Idee, dass ich dabei Marmelade verbrauche, ist nicht so recht gelungen. Nach dem Rezept sollte man aus Marzipan Blüten kneten und sie damit verzieren. Ich habe in meinem Schrank noch so ganz niedliche Blüten aus Esspapier gefunden. Deshalb habe ich etwas von dem Frischkäse-Frosting zubereitet, um die Blumen auf den Cupcakes festzukleben.

Weil das Rezept so schlicht war, entschied ich mich noch die Brownie-Cupcakes auszuprobieren. Außerdem bekommen die kein Topping und sind damit einfach zu transportieren. Zunächst soll die Butter und Schokolade geschmolzen werden und dann in den Teig geben werden. Zuletzt kommen noch klein gehackte Walnüsse mit in den Teig. Die Masse ist ganz fest und lässt sich nur schwer in die Förmchen verteilen. Ich stelle sie in den Ofen und denke wenn die Masse warm wird (was derzeit nur kleine Berge waren) , rutscht sie sicherlich zusammen und sieht dann wie ein ganz normaler Cupcake aus. Nein, dass tut dieser Teig nicht und so drücke ich sie nach ein paar Minuten zurecht. Nach 30min sollen die Brownies fertig sein. Meine Stäbchenprobe ist aber erst nach ca. 45min negativ. Als die Cupcakes ausgekühlt sind nehme ich sie aus dem Blech, sie sind wirklich sehr fest. Das macht mich stutzig und ich probiere einen. Er schmeckt gut, wie ein Brownie nicht wie ein Cupcake. Nur lässt er sich nicht oder sehr schlecht aus seiner Papierhülle entfernen. Nach 15min habe ich dann alle mit einem Messer, eher so wie man Kartoffeln schält aus ihrer Pelle heraus gebracht. Ich denke beim nächsten mal werde ich Silikonhüllen verwenden, in der Hoffnung das sich diese besser ablösen.

Auf der Party angekommen habe ich die ganze Schinderei vergessen und nach etwas anfänglicher Skepsis wird auch alles aufgegessen und alle haben beim Essen ein lächeln im Gesicht. Das ist doch das beste Lob für die Zuckerbeckerin. ****

Aber es gab noch eine andere Zuckerbäckerin auf der Party, die mich mit meinen Cupcakes hat sehr alt aussehen lassen. Aber seht selbst:

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