Noch ein erster Versuch oder Milch-Karamell-Creme

•Mai 9, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Hey Naschkatzen,

ich habe eine Pechsträhne mit der Wahl meiner Rezepte und keine Ahnung woran das liegt, da ich meine Rezepts eigentlich immer nach den schönsten Fotos ausgesucht habe. Das eigentlich Traurige ist, dass das Rezept der Milch-Karamell-Creme auch von lecker.de stammt. Dabei hat die Seite auf mich so einen guten Eindruck gemacht.

Wie gesagt, ich habe mich diesmal an einer Karamell-Creme versucht und ich wollte sie zum Muttertag verschenken. In dem Rezept stand, dass man Backpulver verwenden soll, in allen anderen Rezepten steht Natron. Aber ich habe etwas recherchiert und bin auf eine Erklärung bei Chefkoch gestoßen, der ich Vertrauen schenke.

“Backpulver ist Natron mit einem Säuerungsmittel dabei. [ ] Die Säure braucht es [ ] das Gebäck zum Aufgehen bringt.”

Das heißt für mich, es ist egal was man verwendet, weil bei der Zubereitung von Milch-Karamell-Creme ja nicht die aufgehende Wirkung benötige. Mittlerweile denke ich, es ist die falsche Zeitangabe die meine Karamell-Creme hat nicht fest werden lassen. In dem Rezept stand, dass es etwa 50min köcheln muss. In den anderen Rezepten habe ich Zeitangaben von 2-3 Stunden gelesen.

Beim  Nächsten mal werde ich mit mehr Geduld ran gehen und dann wird sie bestimmt genau wie gewünscht.

Macarons

•Mai 1, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Hey Naschkatzen
Ich bin gerade dabei meine ersten Macarons zu backen. Ich betone meine Ersten, weil einiges noch nicht so stimmt. Ich kann euch noch nicht sagen woran es liegt, meine erste Vermutung ist, dass ich die gemahlenen Mandeln aus der Tüte verwendet habe. Die werden mit den Schalen gemahlen und im Rezept steht, dass es Mandeln ohne Haut sein sollen. Aber ich habe momentan noch keine Möglichkeit, die Mandeln so fein zu hacken und deshalb hab ich mich dann für die aus der Tüte entschieden. Mein Rezept ist dieses mal von Lecker.de .
Die Oberfläche ist nicht so schön glatt, sondern eher mit Luftbläschen durchzogen. Sie sind deutlich flacher, als die man so auf Abbildungen sieht. Bei dem ersten Blech hatten sie alle so kleine Spitzen/ Hauben, aber ich habe gerade gesehen, dass es mir bei meinem zweiten Blech schon besser gelungen ist. Ich habe auch beim zweiten Blech versucht sie höher zu bekommen. Jedoch ist mir das nicht so gelungen, sie sind etwas auseinander gelaufen. Ich bin mir jetzt sicher, dass so eine Macarons Backform eine ziemlich sinnlose Erfindung ist, denn auch bei meinem aller ersten Versuch sind alle Rund geworden. Wenn man sich ein bisschen anstrengt, dass direkt daneben liegende gleich groß hin zu bekommen, geht das. Denn zu einen Macaron, gehören zwei Teile, quasie ein Topf mit Deckel und das hat bei den 49 Macarons, die es bei mir heute geworden sind gestimmt. Dabei gibt es bei mir glaube alle erdenkliche Größen (zwischen Mini und Groß).
So, nun zum Zusammenrühren aller Zutaten: Es ist wirklich einfach, wenn man es Schritt für Schritt, wie im Rezept beschrieben steht, macht. Ich will euch nur so viel sagen, ich habe den Eischnee 10min steifgeschlagen. Im Rezept wurde die Masse gedrittelt, ich wollte mich erst mal an einer Farbe probieren, gefühlt ist wirklich viel Lebensmittelfarbe im Teig gewesen, doch es war immer noch zu wenig. Das nächste Mal werden sie Farbintensiver, versprochen! Die Ganache-Füllung (Ganache kommt aus dem französischen, es ist eine Mischung aus Schokolade, Sahne oder feiner Butter, dafür gibt es kein deutsches Wort. Aber Achtung es kann auch Esel oder Schafskopf, als Schimpfwort bedeuten!) ist so eine kleine Menge, dass ihr bei der Zubereitung aufpassen müsst, dass euch nicht der selbe Fehler unterläuft wie mir. Die Sahne habe ich zum Aufschlagen in eine schmale, hohe Rührschüssel geben, durch die geringe Menge hat mein Rührgerät allerdings gar nicht gegriffen. Bei meinem Ersten Blech hatten ja alle Macarons so ein kleine Spitze und wenn man diese dann zusammen kleben will, rutschen sie im Liegen wieder auseinander. Wisst ihr wie ich mir vorkommen bin? Wie in dem Sprichwort: „Warum sind alle Bananen krumm, weil keiner in den Urwald zog und die Bananen grade bog.“ So laufe ich aller Minuten in die Küche und zentriere die Deckel zum Unterteil. In der Hoffnung das es bald aushärtet. Trotz alledem, sie schmecken und dass ist doch die Hauptsche. ***

Ostertorte

•April 9, 2012 • 1 Kommentar

Hey Naschkatzen,

ich melde mich mal wieder viel zu spät bei euch. Aber bei mir gehts drunter und drüber. Zu Ostern gab es schon wieder eine grüne Torte. Die Idee für diese Torte hatte ich aus einer Zeitschrift geklaut. Da ich nur das Bild von der fertigen Torte vor Augen hatte, musste ich mir diesmal die Kombination selbst zusammen stellen. Weil ich diese Torte nicht schon wie der mit Marzipan überziehen wollte und  ich außerdem noch eine Fondantpackung zu Hause hatte, die sich dem Verfallsdatum nährte, war die Wahl des Tortenüberzuges schnell geklärt. Diesmal wollte ich es besser machen, als zum Geburtstag meiner Schwester vor 2 Jahren.  Damals habe ich das erste Mal dieses Zeug verwendet. Ich hatte einen viereckigen Kuchen gebaut und daraus ein Geschenk mit Schleife geformt. Wie viele Schleifen ich an diesem Tag geformt habe, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls es war nicht meins, deshalb auch die große Pause zum zweiten Versuch.

Von meiner letzten Torten mit dem Biskuitboden war ich doch so begeistert, ihr erinnert euch sicherlich. Deshalb muste wieder ein Biskutiboden her. Zwischen den Boden und das Fondant muss in jedenfall eine Creme oder so etwas. Bei der Geschenktorte hatte ich Marmelade verwendet. Geht auch, nur muss man da auch einiges verwenden. Bei dem Gedanken Creme, ist mir sofort meine heißgeliebte Schokosahne eingefallen. Weil Fondant süß ist, habe ich mich diesmal für eine Tafel Zartbitterschokolade auf einen Becher Schlagsahne entschieden. Um noch etwas Abwechslung zwischen den Boden zu bekommen, wollte ich etwas nicht Süßes. Was ist das Gegenteil von Süß? Sauer, na klar und was ist sauer? Ja Sauerkirschen, diese habe ich nur pürriert und auf etwas Sahne auf den Boden verteilt.  Als kleiner Tipp für euch: Wenn  ihr auch einmal mit Fondant arbeitet, müsst ihr schnell arbeiten und die Rester in jedem Fall luftdicht verpacken. Denn das Zeug trocknet aus und wird so hart wie Ton, es lässt sich auch nicht mit Wasser wieder zum Leben erwecken. Hinzu kommt, dass ich damals die Decke nicht dünn genung ausgerollt bekommen hatte, bzw. sie am Tisch angeklebt war, dagegen hilft auch kein Mehl. Ich habe gehört das einige meinen, Puderzucker hilft, jedoch hat mir meinem Backladen des Vertrauen verraten, dass nur Bäckerstärke funktioniert. Mein Tipp ist wieder die rote Backpapiermatte von K… in Kombination mit einer Frischhaltefolienrolle, statt eines Nudelholzes. Denn wenn es zu dick ist, ist die Torte viel zu süß und damit ungenießbar.
Es war auch eine sehr leckere und gelungene Torte.

Das Häschen oben auf der Tort ist aus Fondant geknetet, aber nie verspeist worden. *****

Princess Torte – Schwedische Geburtstagstorte

•Februar 26, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Hey Naschkatzen,

ich habe die beste Torte seit langem gebacken. Wie ich auf die Idee gekommen bin? Durch die Medien, die erzählt haben, dass alle Schweden zur Geburt der kleinen Prinzessin  am Donnerstag diesen Kuchen essen wollten. Normalerweise wird diese Torte traditionell zum 16. Geburtstages eines Mädchens gegessen.  Diese ist mit grün gefärbten Marzipan überzogen, zur Geburt der Prinzessin haben die Konditoren die Marzipadecke rosa gefärbt.

Mein Rezept habe ich wieder mal bei Chefkoch gefunden. Ich war gestern Abend beim Backen nicht mehr so auf der Höhe und so sind mir ein paar kleine Fehler unterlaufen – HUPS. Alles hat diesmal schon beim Trennen der Eier angefangen, das zweite Ei ging kaputt und so musste ich für den Eischnee neue Eier trennen, zum Glück habe ich genug eingekauft. Dafür gab es heute richtig tolles Rührei :) . Ich rührte den Teig zusammen, hob den Eischnee  darunter und füllte alles in die Springform. Dabei dachte ich mir so: “Hoffentlich geht der Teig schön auf! Oh nee, dafür benötigt man Backpulver und Mehl.” – manchmal sollte man auch zwischen den Zeilen (1 und 3) lesen. So rührte ich das Mehl und Backpulver in der Springform noch unter den Teig. Nach dem Backen und Abkühlen muss man den Teig teilen. Er war so fluffig, dass sich das als sehr schwierig herausstellte und der Deckel bekam leichte Risse. Das Abheben lies sich mit einem Palettel und einem sehr schmalen Brettchen gut realisieren. Auf den Boden sollte nun die Marmelade verteilt werden, ich habe ein 250g Glas leicht erwärmt, dadurch lies es sich sehr gut auf dem Teig verteielen.  Danach wird noch eine Becher Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker aufgeschlagen und etwa die Hälfte auf die Marmelade verteilt. Nachdem der Deckel wieder aufgesetzt wurde sollte die restliche Sahne als Kuppel aufgetragen werden. Dafür hat meine Sahne beim besten Willen nicht gereicht, aber aus diätischen Gründen habe ich mich gegen einen zweiten Becher entschieden. Ich denke wichtiger als die Kuppel ist das überall ein bischen Sahne ist, damit die Marzipandecke auch noch mal ein kleines Stück bewegt/korrigiert werden kann. Ich hatte bei Xenos gesehen, dass die auch bereits gefärbtes Marzipan (250g)  haben und so konnte ich mir die Sauerrei mit dem grün färben ersparen. Ich habe mir vor einer Weile eine Blackpapier-Matte gekauft, diese eignet sich prima zum Ausrollen von Marzipan und da ich kein Nudelholz zur Hand hatte, habe ich einfach die Rolle der Frischhaltefolie verwendet. Das hat besser geklappt, als ich es mir erträumt hätte. Die Marzipandecke habe ich mit der Backpapier-Matte auf die Torte gelegt und vorsichtig abgehoben. Zum Schluss einfach den Rand sauber mit einem kleinen Messer abschneiden und fertig ist die Torte.

Für den Geschmack bekommt die Torte eine 1+ mit * und ich verstehe die Schweden nicht. Wieso können die eine so tolle Torte so selten essen.

Tannenbaum Cupcakes

•Dezember 18, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

So ihr Naschkatzen,
wenn ich einmal dabei bin meine Backtaten nachzutragen, dann auch richtig. Ich habe zu einer Geburtstagsfeier im Dezember ein paar Cupcakes mitbringen wollen. Die Idee habe ich aus einem Cupcake-Adventskalender aus dem letzten Jahr, welchen ich eigentlich mitgestalten sollte. Leider habe ich das aus zeitlichen Gründen nicht geschafft. Aber der war wirklich super. Richtig tolle Ideen, ich habe mir da Cupcakes, verkleidet als Tannenbäume, heraus gesucht.
Mein nächster Griff ging zu meinem lieblings Cupcake-Buch, ich hab noch immer nicht alle durch probiert. Dieses mal gab es Vanille-Kaffe-Cupcakes. Mhh, die sind wirklich von der ganz “feinen & edeln“ Sorte. Sie sind etwas aufwendiger, aber die Arbeit lohnt sich. Am Ende werden die fertig gebackenen Cupcakes mit einer Mischung aus Espresso, Vanille und Zucker übergossen. Um diese Mischung herzustellen muss man sie erwärmen. Ich hatte nur eine 6er Muffinform und habe deshalb zweimal backen müssen. Und die Espressomischung war bei der zweiten Fuhre nicht mehr warm, sehr sehr ungünstig, denn dann nimmt der Cake den Espresso gar nicht mehr auf und läuft einfach so an der Seite her runter.  Anschließend habe ich mir ein Frosting, nach einem Rezept  einer englisch-sprachigen Website, gemischt. Ich habe zwar nur die Hälfte von allem verwendet, aber es war trotzdem noch viel zu viel. (FROSTING – 500g Puderzucker, 140g Butter, 1/2 TL Aroma, 1,5 TL Vanille, 3-4 EL Milch und grüne Lebensmittelfarbe)
Zum Schluss habe ich eine Eiswaffel mit dem grün gefärbten Frosting verziert und auf den abgekühlten Cupcake mit einem Klecks Sahne darauf geklebt. Die Eiswaffel habe ich noch mit ein paar Kugeln und Sternchen verzieht, sodass es wie ein kleiner Tannenbaum aussah.

Die Waffel war zwar ganz schön süß, aber noch essbar :)
Ein toller Hinkucker für jeden Weihnachtstisch!*****

Brownies

•Dezember 4, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Hallo Naschkatzen,
ich melde mich nach einer halben Ewigkeit endlich mal wieder.
Ich habe vor einiger Zeit ein paar Freunde besucht und wollte etwas schönes zum Kaffee mitbringen. Es musste relativ schnell gehen und sollte einfach zu transportieren sein. So entstand die Idee Brownies backen zu wollen. Schnell bei Chefkoch nach geschlagen. Es gibt ja massenhaft Rezepte da.
Es ging super schnell. Ja, der Teig ist wunderbar geworden, nur müsst daran denken, dass man die Stücke schon schneidet während die fertigen Brownies noch warm sind. Ich habe den optimalen Zeitpunkt wortwörtlich verschlafen. Das macht sich dann wirklich schlecht, wenn man die erst im erkalteten Zustand schneiden will, da kann man den Kuchen/ Cookies fast nur noch brechen. :)
Ansonsten sind die Brownies bei allen gut angekommen und waren schnell aufgegessen.****

Hochzeitstorte?!

•Oktober 7, 2011 • 1 Kommentar

Na ihr Naschkatzen,
so jetzt erzähle ich euch von meinem Projekt Hochzeitstorte.

Donnerstag: ich habe mir frei genommen um zu backen, zum Glück auch denn ich stand gefühlt den ganzen Tag in der Küche. Ich wollte die Böden backen und dann hatte ich noch die Idee, kleine Herz-Plätzchen dazu zu machen. Der Teig für die Plätzchen war einfach und auch schnell zu bereitet, dann ca. 1h in den Kühlschrank. Bis hier hin hat alles ohne Probleme geklappt. Ich rolle die Hälfte des Teiges aus und steche die Plätzchen aus. Die ersten bleiben gleich im Ausstech-förmchen stecken. Mit meinen Wurstfingern kommen ich nicht hinein und der Teig nicht raus, auch nicht wenn ich zwei oder drei Kekse ausgestochen habe. Also probiere ich es mit einem Zahnstocher, es geht aber der Keks hat gefühlte 50 kleine Löcher. Mit der Zeit bekomme ich den Dreh raus und das Plätzchen hat noch nicht mal eine Wunde. Einen Moment später komme ich an eine Stelle im Teig, wo sich das Plätzchen nicht vom Boden löst. Als ich den Teig darum abziehen will, merke ich es klebt einfach alles und die Kekse lassen sich nicht ablösen. Also muss ich alles einkneten. Das erste Blech ist belegt und ich habe die Nase voll. Dabei muss ich feststellen, dass das eben noch nicht mal ein Viertel des Teiges war. Ich mache immer wieder Pausen, damit der Teig sich erst mal wieder abkühlen kann. Zwischendurch backte ich noch die zwei Böden für die eigentliche Torte.

Am Abend: ich bin völlig verspannt, es sind 5 Bleche fertig und natürlich auch die Böden, alles ist für den Transport (von Graz nach Leipzig) eingepackt.

Freitag: Ich bin später als ursprünglich gedacht weggekommen und was passt dazu? Natürlich Stau auf der Autobahn, genau den hatte ich dann auch und so bin ich erst gegen 21Uhr in Leipzig angekommen. Nun muss noch schnell aus den Böden eine Torte zaubern. Im Vorfeld hatte ich mich natürlich informiert was man Schokoladiges spritzen kann. Mir wurde eine Art Schokosahne empfohlen, die zu gleichen Teilen aus Sahne und Schokolade besteht, wobei die Sahne erst erwärmt und dann die Schoki darin geschmolzen wird. Fragt mich nicht warum ich auf den Rat gehört habe, ohne es einmal vorher auszuprobieren? Es war so super flüssig, ich glaubte das wird nie fest. Also bin ich schnell vor Ladenschluss in die Kaufhalle und habe die Zutaten für die ganz normale Schokosahne mit ca. 200g Schoko auf 400g Sahne eingekauft. Dafür habe ich erst die Schokolade im Wasserbad geschmelzen. Seid wirklich vorsichtig, denn es darf kein Wasser in die Schokolade spritzen, sonst wird daraus ein fester Klumpen! Dann die Sahne und Schokolade zusammen aufschlagen und etwas kalt werden lassen. Die Sahne war noch ganz schön flüssig und es wurde immer später… In der Zwischenzeit wurde die Schokosahne (die zu gleichen Teilen angerührt wurde) doch noch fest und so entschlossen wir uns, die Torte damit zu verzieren. Nur war die andere Sahne noch nicht ausgekühlt und damit war das Auftragen sehr schwierig. Eigentlich wollten wir noch kleine Verzierungen mit Fondant darauf setzen, doch weil auch noch keine Glückwunschkarte fertig war, entschieden wir uns dagegen.

Fazit: Plane noch mehr Zeit ein und probiere jeden Handgriff vorher aus.

Samstag: Die Torte ist tatsächlich über Nacht nicht zusammen gerutscht und es ist alles fest geworden. “JUHU! Nur noch alles einpacken.”, dachten wir uns. Shit, natürlich hatten wir nicht so eine tolle Schachtel, in die wir die Torte hinein packen könnten. Es fandet sich schließlich noch eine viel zu große IKEA-Kiste. Wann sind zum 1.Oktober schon mal 26°C? Natürlich an dem Tag, wo die Torte noch eine Fahrt von ca. 90 min in dem Auto überstehen muss. Mir verkrampfte der ganze Nacken vom Torte halten. Wir kamen tatsächlich mit der heilen Torte an (sie hatte – so wie ich – in den letzten Tagen eine Fahrt von ca. 850 km auf sich genommen :) ). Dann gab es noch ein kleines Missverständnis mit dem Wirt aus der Gaststätte. Er meint, dass das Brautpaar erst am Nachmittag kommt. So machten wir uns auf zum Hotel und kurz drauf erfuhren wir,  dass sie doch schon in wenigen Minuten an der Gaststätte sind. Genau eine Stunde später war wir auch wieder da. Ach lieber Wirt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich doch meine goldenen Perlen ganz in Ruhe auf die Torte setzten können. So zitterte ich was zusammen. Als am Nachmittag auch noch die richtige Torte kam, sah meine plötzlich unscheinbar daneben aus. Die richtige Torte war aber sehr weich und sah auf dem Teller nicht mehr toll aus :) .

Aber schmecken tat sie beide sehr gut! *****

  

Natürlich habe ich vorher auch schon mal geübt, hier meine Versuche:


 
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